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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/Capital: Tibi - Angriff der US-Truppen auf Falludscha löst das Irak-Problem nicht Nahost-Experte Prof. Dr. Bassam Tibi auf dem 7. Capital Geldanlage Gipfel: Angriff der US-Truppen auf Falludscha löst das Irak-Problem nicht 18 Milliarden US-Dollar für Strukturaufbau-Projekte im Irak in der Warteschleife / Saudi-Arabien in den nächsten fünf bis zehn Jahren politisch stabil Berlin, 10. November 2004 - Der Angriff auf die Rebellen-Hochburg Falludscha wird das Problem der USA im Irak nicht lösen. Die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Irak-Konflikts durch den Angriff auf Falludscha durch die US-Truppen wird sich nach Ansicht des international renommierten Nahost-Experten Prof. Dr. Bassam Tibi nicht erfüllen. Auf dem "7. Capital Geldanlage Gipfel" sagte Tibi vor rund 120 privaten und institutionellen Investoren in Berlin weiter, auch wenn der Angriff erfolgreich sei, wird damit der Irak nicht befriedet werden können. Alle wichtigen Führer der Rebellen hätten das Gebiet bereits verlassen, so der erst kürzlich von der US-Elite-Universität Cornell berufene Professor. Die USA werden noch für mindestens 15 Jahre im Irak militärisch gebunden sein, da der neue Djihadismus mit seinem Muster des "irregulären Krieges" militärisch konventionell nicht zu besiegen sei, so Tibi. Der "War on Terror" habe zwar die US-Wahl zugunsten von George Bush entschieden, doch habe die amerikanische Administration noch keine erfolgversprechende Strategie für den Umgang mit dem Djihad gefunden, der den Ölpreis sowie die Finanzmärkte belastet. Ein Friede im Irak müsse Vorbildcharakter für die gesamte Region Nahost haben, dies erfordere aber "einen Konsens über ein ethnisch-religiöses Gleichgewicht". Dies sei die Voraussetzung für innere Sicherheit, die erst Investitionen im Land ermöglichten. Der Nahost-Experte Tibi ließ durchblicken, dass in den USA 18 Milliarden US-Dollar für Strukturaufbau-Projekte im Irak bereit stünden, diese aber zurückgehalten würden. "So lange die Terroranschläge weiter gehen, kommt der Wiederaufbau nicht voran", so Tibi. Gegen die vorherrschende Meinung vertritt der Nahost-Experte die Ansicht, dass ein baldiger Sturz des saudischen Königshauses in den nächsten fünf bis zehn Jahren nicht bevorsteht. Das komplexe Geflecht von Stammesverbindungen durch intertribale Eheschließungen sowie die religiöse Legitimation des Königs und der Größe des Königshauses mit über 10.000 Prinzen stütze das System. Kontaktinformationen: Für Rückfragen: Konferenzsekretariat "7. Capital Geldanlage Gipfel" Mobil 0172/451 14 73
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