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"Sport in jedem Alter und fast jeder Lage sinnvoll" Die deutschen Sportmediziner weisen darauf hin:Bewegungsmangel im Krankenhaus ein Risikofaktor Inaktivität und Bewegungsmangel stellen inzwischen einen etablierten und bedeutsamen Risikofaktor in unserer Gesellschaft dar. Bewegungsmangel beginnt bereits im Kindergarten- und Jugendalter und bleibt bis ins Alter bedeutsam. "Deshalb ist Sport in jedem Alter und fast jeder Lage sinnvoll", darauf verwies Professor Dr. Herbert Löllgen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), auf dem 32. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin, einer industriell unabhängigen und deshalb hoch angesiedelten neutralen Fortbildung. Für die Klinik spielt Bewegungsmangel in Form von Bettruhe eine Rolle, ist dies doch eine Risiko- und krank machender Faktor zugleich. Viel zu oft und zu lange liegen die Patienten im Krankenhaus im Bett und werden dadurch auf vielfältige Weise kränker. Fehlende Physiotherapeuten und Pflegekräfte verstärken diese negativen Effekte. Dass die Sportmedizin ein wichtiger Bestandteil der klinischen Medizin ist zeigen die Zahlen aus der Praxis: Sportmediziner sind zu 90 % durch Maßnahmen zur Rehabilitation und Prävention in der Klinik beschäftigt, und nur10 % ihrer Arbeitskraft fließt in den Leistungssport ein. Beim metabolischen Syndrom, der Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck und beginnender diabetischer Stoffwechsellage, nimmt die körperliche Aktivität inzwischen eine zentrale Rolle in Prävention und Therapie ein. Die günstigen Effekte eines regelmäßigen Trainings gelten für Frauen und Männer in gleicher Weise, obwohl die Datenlage bisher für Frauen weniger überzeugend war. Inzwischen zeigen aber zahlreiche prospektive Studien, dass Frauen in gleicher Weise, eventuell sogar mehr als Männer, von Bewegung und körperlicher Aktivität profitieren. Bei der Sturzprophylaxe im Alter wird der Faktor körperliche Aktivität immer noch zu wenig beachtet, obwohl die Datenlage auch hier klar für ein Training spricht. Ausdauertraining, aber auch Training für Kraft und Flexibilität sind anderen Maßnahmen deutlich überlegen. Schließlich wurden aktuelle Aspekte zum Thema Doping vorgelegt. Doping ist ein gesamtgesellschaftliches Problem: Medien, Zuschauer, Journalisten, Funktionäre und Begleitpersonal, hohe Qualifikationsnormen und unzureichende Dopingkontrollen begünstigen Manipulationen. Zur Rolle der Ärzte haben die Deutschen Sportärzte wie auch die Bundesärztekammer wiederholt eine klare Aussage gemacht: Doping in jeder Form wird aus ethischen und medizinischen Aspekten her eindeutig, wiederholt und ohne Einschränkung abgelehnt. Kontaktinformationen: Professor Dr. med. Herbert Löllgen Präsident der DGSP Sana-Klinikum Remscheid Bermesgasse 32 b 42897 Remscheid Telefon: 02191-65354; Mail: |
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