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Die Kunden werden zu seltenen Gästen Neue Studie zur Nutzung von Bankfilialen: Nur in fünf Prozent der Fälle wird beraten Die deutschen Verbraucher suchen immer seltener den direkten Kontakt mit den Mitarbeitern in den Bankfilialen. Kommt es dennoch zu einem Gespräch, geht es nur in fünf Prozent der Fälle um eine persönliche Beratung. Meistens werden Standard-Dienstleistungen abgewickelt, wie etwa Auszahlungen oder Überweisungen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Infas TTR im Auftrag der Direktbank ING-DiBa. Befragt wurden über 1000 Bundesbürger. Die Resultate dieser Umfrage verheißen dem Filialbanken-Geschäft wenig Potenzial. So gaben nur 12 Prozent der befragten Deutschen an, künftig häufiger ihre Bankfiliale aufsuchen zu wollen. Rund 38 Prozent sagten, dass sie eher seltener zu ihrem Geldinstitut vor Ort gehen werden. Vor allem bei den jüngeren Kunden steht offenkundig auch der persönliche Kontakt mit dem Bankberater nicht mehr hoch im Kurs: Immerhin 47 Prozent der 30- bis 40jährigen geben an, künftig seltener das Gespräch mit dem Bankmitarbeiter suchen zu wollen. In der Altersgruppe der über 60jährigen erwartet jeder Dritte für die Zukunft weniger persönliche Bankkontakte. Obwohl Banktransaktionen zum Alltag gehören, sagten 20 Prozent der befragten Bundesbürger, der letzte persönliche Kontakt zu einem Mitarbeiter ihrer Bankfiliale liege mehr als sechs Monate zurück. Der Umfang der Banktransaktionen und die Zahl der Filialnutzungen driften nach den Umfrageergebnissen des Instituts Infas TTR erkennbar auseinander. Nur noch 38 Prozent der Transaktionen werden in der Bankfiliale vorgenommen. Selbst wenn es zu einem persönlichen Kontakt zwischen Kunden und Bankberatern kommt, ist die Intensität in der Regel nicht sehr ausgeprägt. In 50 Prozent der Fälle wird das Gespräch nach maximal fünf Minuten beendet. Nach Ansicht der ING-DiBa belegen diese Zahlen, dass dem filiallosen Direktbanking im Privatkundengeschäft eine weiter stark steigende Bedeutung zukommen dürfte. Die Bindung der Kunden an ihre Bankfilialen werde immer lockerer. Auf der anderen Seite wachse die Nachfrage nach preiswerten Finanzprodukten, wie sie von kostengünstig arbeitenden Direktbanken angeboten würden. Eine Informationsgrafik können Sie sich hier herunterladen. webgerecht/72dpi printgerecht/300dpi Kontaktinformationen: Dr. Ulrich Ott Pressesprecher - Leiter Unternehmenskommunikation Telefon: 069 / 27222 6233 Telefax: 069 / 27222 6116 E-Mail: u.ott@ing-diba.de Bildmaterial Dr. Ott Elke Pawellek Stellvertretende Pressesprecherin Telefon: 069 / 27222 6969 Telefax: 069 / 27222 6116 E-Mail: e.pawellek@ing-diba.de Hausanschrift ING-DiBa Theodor-Heuss-Allee 106 60486 Frankfurt am Main
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