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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/Capgemini: Studie - Wirtschaftsstimmung beim Handel weiter am Boden Studie: Wirtschaftsstimmung beim Handel weiter am Boden Zum zweiten Mal am Ende der Skala unter den Branchen Berlin, 21. September 2004 - Die Wirtschaftsstimmung im Handel hat sich nach einem vorläufigen Tiefststand vor einem halben Jahr noch einmal nach unten bewegt. Sei es die Auftragslage, das unternehmerische Umfeld, das Investitionsverhalten, oder die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands: Der Handel belegt bei all diesen Themen stets den pessimistischsten Rang auf der Branchenskala. Einzig die positive Grundstimmung zur deutschen Wiedervereinigung - 15 Jahre nach Fall der Mauer - teilt der Handel mit den anderen Branchen. Er rangiert zwar auch hier in den unteren wenig euphorischen Rängen, aber die Grundaussage bleibt auch hier: "Die Folgen der Wiedervereinigung werden sich langfristig positiv auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auswirken". Dies sind Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Wirtschaftsstimmungsumfrage der Management- und IT-Beratung Capgemini bei 1527 Unternehmern, Vorständen und Geschäftsführern - darunter 17 Prozent aus der Handelsbranche. Wiedervereinigung als Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland gewertet So glauben mehr als die Hälfte, nämlich 53 (Durchschnitt über alle Branchen / Alle: 55) Prozent der Manager der Handelsbranche, dass sich die deutsche Wiedervereinigung langfristig positiv auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auswirkt. Langfristig negativ für den Wirtschaftsstandort Deutschland sehen die Wiedervereinigung dagegen nur 31 (Alle: 29) Prozent der Unternehmenslenker. Auch das Fazit über den Zusammenschluss von Ost- und Westdeutschland heute, 15 Jahre nach dem Fall der Mauer, ist mehrheitlich im Plus, denn 51 (57) Prozent der Unternehmer der Handelsbranche ziehen darüber positiv Bilanz, nur 32 (29) Prozent negativ. "Die Mauern in den Köpfen zwischen Ost und West fallen - zumindest in der langfristigen Sichtweise", betonte Antonio Schnieder, CEO Central & Eastern Europe von Capgemini bei der Präsentation der Studie in Berlin. "Endlich werden nicht nur die Schattenseiten, sondern auch die wirtschaftlichen Vorteile der Wiedervereinigung wahrgenommen", ergänzt Dr. Helmut Haussmann, Senior Vice President bei Capgemini und Bundeswirtschaftsminister zur Zeit der Wende. Auftragslage der Unternehmen wird wiederholt im deutlichen Aufwind gesehen Negativ entwickelte sich die Auftragslage des Handels in den vergangenen sechs Monaten, so dass sich deren Manager in dieser Frage in der Optimismus-Skala an letzter Stelle wiederfinden können: Die Auftragslage hat sich verbessert, sagen 32 (Alle Branchen: 43, Frühjahr 2004 Handel: 34) Prozent, verschlechtert hat sie sich für nur 32 (Alle: 25, Frühjahr 2004 Handel: 30) Prozent. Die Auftragslage der künftigen sechs Monate sieht nicht viel besser aus, daher auch hier den letzten Rang für die Handelsbranche. 32 (Alle: 45, Frühjahr 2004 Handel: 39) Prozent der Manager sehen steigende Auftragszahlen für ihr Unternehmen im nächsten halben Jahr voraus, 31 (Alle: 18, Frühjahr 2004 Handel: 21) Prozent sehen das Auftragsvolumen sinken. Auch bei den Investitionen ist die Handelsbranche unterdurchschnittlich aufgestellt: 18 (Alle: 29, Frühjahr 2004 Handel: 25) Prozent gaben an, dass diese steigen werden, 42 (Alle: 32, Frühjahr 2004 Handel: 37) Prozent wollen sie dagegen zurückfahren. Wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands der nächsten sechs Monate negativ Bei der Frage nach der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands in den nächsten sechs Monaten ist erneut branchenübergreifend ein leichter Aufwind zu verzeichnen. Nicht so bei der Handelsbranche, die auch hier wieder im Branchen-Ranking in letzter pessimistischster Position verharrt. Nur 20 (Alle: 28) Prozent sehen hier eine Besserung im nächsten halben Jahr. In der Frühjahrsumfrage waren dies 19 Prozent. 45 (Alle: 32, Frühjahr 2004 Handel: 45) Prozent sehen dagegen Deutschland im nächsten halben Jahr ins Minus rutschen. Die Bereitschaft neues Personal einzustellen ist insgesamt über alle Branchen gesehen gleichbleibend in Vergleich zur Frühjahrsumfrage sehr gering geblieben. Hier ist die Handelsbranche im Vergleich leicht unterdurchschnittlich platziert, diesmal aber nicht an letzter Stelle. 33 (Alle: 38, Frühjahr 2004 Handel: 34) Prozent sehen Personalabbau in ihrem Unternehmen voraus, und immerhin 15 (Alle: 16, Frühjahr 2004 Handel: 13) Prozent Neueinstellungen. Dazu passt, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Durchschnitt über alle Branchen jetzt noch wesentlich schlechter beurteilt wird als noch vor einem halben Jahr. Die Handelsbranche liegt hier an vorletzter Stelle aller befragten Branchen. 71 (Alle: 64, Frühjahr 2004 Handel: 56) Prozent meinen, dass die Arbeitslosenzahl steigen wird, 8 (Alle: 7, Frühjahr 2004 Handel: 14) Prozent glauben, dass sie bald sinkt. Als Wirtschaftsmotor wird der Export gesehen. 58 (Alle: 58, Frühjahr 2004 Handel: 28) Prozent prognostizieren mehr Ausfuhren im kommenden halben Jahr, 7 (Alle: 8, Frühjahr 2004 Handel: 22) Prozent sehen hier einen Rückgang. Die vollständigen und detaillierten Umfrageergebnisse "Wirtschaftsstimmung - Eine Umfrage unter deutschen Führungskräften", aufgeschlüsselt nach Bundesländern und Branchen, sind im Internet unter http://www.wirtschaftsstimmung.de abrufbar. Über die Capgemini-Gruppe Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing. Das Unternehmen mit europäischem Ursprung berät Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Capgemini wendet dabei eine neue Form der Zusammenarbeit an: Collaborative Business Experience. Grundlage ist die Verpflichtung von Dienstleister und Kunde zu gemeinsamem Erfolg und das Erreichen messbaren Mehrwerts auf Basis enger Zusammenarbeit. Capgemini beschäftigt derzeit weltweit rund 55.000 Mitarbeiter und erzielte 2003 einen Umsatz von 5,754 Milliarden Euro. Mehr Informationen zum Unternehmen, den Dienstleistungen und Pressemitteilungen finden Sie unter http://www.de.capgemini.com Kontaktinformationen: Capgemini Neues Kranzler Eck Kurfürstendamm 21 10719 Berlin Pressesprecher: Thomas Becker Tel.: 030/88703-730 Fax: 030/88703-739 E-Mail: thomas.becker@capgemini.com
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