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Die Heilkraft der Pflanze: Phytopharmaka-Forschung gibt vielen Patienten Hoffnung Dass in vielen Pflanzen Heilkräfte stecken, war bereits den Urvölkern vor vielen tausend Jahren bekannt. „Pflanzenmedizin“ war mangels Arzneimitteln, wie wir sie heute kennen, viele Jahrhunderte lang auch die einzige Möglichkeit, Leiden zu lindern und zu heilen. Und noch unsere Großmütter vertrauten vielfach auf „Hausmittel“ aus der pflanzlichen Naturapotheke, wenn es galt, Krankheiten entgegen zu wirken. Dabei kam es allesamt auf die Erfahrung des Pflanzenkundigen an; denn die in den einzelnen Pflanzen enthaltenen Substanzen wirken und können so auch ernste unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Aber: rund 80% der Weltbevölkerung kurieren ihre Krankheiten auch heute noch zumindest teilweise mittels pflanzlicher Arzneimittel! Von den weltweit vorkommenden etwa 500.000 Arten höherer Pflanzen werden dafür ca. 70.000 unterschiedliche verwendet. Hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe und pharmakologischen Wirkungen sind aber erst etwa 5 – 10 Prozent der Pflanzenarten untersucht. „Aktivitäten auf dem Gebiet der Phytoforschung, wie sie auch von der WHO gefordert werden, sind absolut erfolgversprechend und sollten deshalb verstärkt und in jeder Hinsicht gefördert werden“, meinte Univ. Prof. Dr. Wolfgang Kubelka vom Institut für Pharmakognosie der Universität Wien bei der Gründungsveranstaltung der Bionorica Research GmbH. heute, Donnerstag, in Innsbruck. Heute können Patienten jedoch darauf vertrauen, dass die moderne Forschung auf dem Sektor der pflanzlichen Arzneien für fachlich einwandfrei dokumentierte Wirksamkeit und Nebenwirkungsprofile sorgt. Neueste Produktionsmethoden und international akkordierte Sicherheitsstandards sorgen zusätzlich für die Patientensicherheit. Bionorica Research GmbH.: Ziele und Forschungsschwerpunkte Durch die Gründung der Bionorica Research GmbH in Innsbruck soll die weitere Erforschung und Entwicklung von pflanzlichen Wirkstoffen („phyto“) in Verbindung mit hochwirksamer Analytik und unter Einsatz neuester Verfahrenstechnologien („engineering“) ermöglicht werden. Erklärtes Ziel ist es, neue innovative pflanzliche Arzneimittel und/oder Arzneimittel auf der Basis von Naturstoffen in kürzest möglicher Zeit Patienten zur Verfügung zu stellen. In Innsbruck sollen vor allem die Forschungsschwerpunkte Atemwegstherapeutika und Schmerzbekämpfung bei MS/Spastizität intensiv verfolgt werden. Im Bereich der pflanzlichen Atemwegstherapeutika sollen Studien zu potenziellen Entwicklungsextrakten durchgeführt werden, welche die Datenbasis für eine Entscheidung für den am besten geeigneten „Kandidaten“ – sprich: pflanzlichen Wirkstoff – schaffen sollen. Aber auch Neuentwicklungen von pflanzlichen Arzneien gegen Sinusitis und Allergische Rhinitis sind geplant. Derzeit werden fünf potenzielle Wirkstoffe auf ihre Eignung überprüft. Bei der Indikation Schmerzbekämpfung Spastizität setzt die Bionorica Research GmbH. auf Dronabinol, dem verkehrsfähigen Wirkstoff aus der Cannabis-Pflanze. Dieser Wirkstoff ermöglicht völlig neue begleitende Therapiekonzepte bei Patienten, die unter chronischem (neuropathischem) Schmerz leiden, aber auch bei Menschen mit Krebs, AIDS oder Multipler Sklerose. Pilot-Studien sind im Laufen. – Schon spätestens 2006 will die Bionorica Research GmbH in diesem Bereich einen entsprechenden Zulassungsantrag für pflanzliche Arzneimittel gegen Chemotherapie-bedingtes Erbrechen sowie Anorexie bei AIDS-Patienten, die mit oft massivem Gewichtsverlust einhergeht, stellen. Phyto-Forschung: Auch hier ist man nur gemeinsam stark! Forschung findet seit langem nicht mehr im viel zitierten „Elfenbeinturm“ statt. Gerade die Nutzung von Synergien und Netzwerken sowie nationale und internationale Kooperationen führen oft erst zum angestrebten Erfolg. In Tirol entsteht nun, basierend auf der Expertise von Forschern und Unternehmen, ein neuer Forschungsschwerpunkt für Phytopharmazeutika. Durch die Ansiedlung der Bionorica Research GmbH wird der Grundstein für den Aufbau eines Centers of Excellence zum Thema Phyto gelegt. In Innsbruck zählen zu den zum Teil langjährigen Forschungspartnern der Bionorica AG in Sachen Phyto-Kompetenz das Institut für Analytische Chemie, das Institut für Pharmazeutische Biologie, das Institut für Botanik, das Institut für Pharmakologie sowie das Institut für Ionenphysik. Gleichermaßen zählen die Firmen Biocrates Life Sciences und Ionimed zu den Bionorica-Partnern. Die Bionorica Research GmbH wird sich jedoch nicht auf den Raum Innsbruck beschränken, wenn es um Forschungskooperationen geht: Forschungseinrichtungen in Graz, Wien und im nahen Ausland sollen in die Projekte mit eingebunden werden. Zur Bionorica AG Seit 1933 arbeitet die Bionorica AG an der Erforschung, Entwicklung und Herstellung qualitativ hochwertiger Phytotherapeutika, die sich durch gute Wirksamkeit bei vergleichsweise geringen Nebenwirkungen auszeichnen. Heute ist das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Neumarkt in der Oberpfalz (Deutschland) mit rund 350 Mitarbeitern in Deutschland und 170 im Ausland internationaler Schrittmacher für die Phyto-Medizin. Auf Basis der mehr als 280 Auslandszulassungen ist es der Bionorica AG möglich, ihre Arzneimittel Patienten auf allen wichtigen Weltmärkten zur Verfügung zu stellen. In ihrer Forschung konzentriert sich die Bionorica AG vor allem auf drei Kernbereiche: Atemwege, Gynäkologie und Schmerz/Bewegung. Kontaktinformationen: Kontakt Deutschland: Kontakt Österreich: Ingrid Hilfers, Bionorica AG Ruth Mayrhofer, pr & mehr. Tel. +49-9181-231-319 Tel. +43-664-264 36 31 @: ingrid.hilfers@bionorica.de @: ruth.mayrhofer@apanet.at
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