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Journalisten Stammtisch am 2. März 2005

  Energie, Gas, Öl
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Hamburg, 17.09. 2004 10:20

Steigende Strombezugspreise / Politische Zusatzlasten bei Netznutzungsentgelten
Anpassung der Strom- und Netzpreise zum 1. Januar 2005

Wie bei vielen anderen Energieversorgungsunternehmen auch, müssen die Strom- und Netzpreise bei den Tochtergesellschaften der Vattenfall Europe AG zum 1. Januar 2005 erhöht werden. Dies wird nötig durch erhebliche, politisch verursachte Zusatzlasten für den Klimaschutz und stark gestiegene Strombezugspreise.


"Durch konsequentes Kostenmanagement haben wir dem größten Teil unserer Kunden in den vergangenen zwei bis drei Jahren insgesamt stabile Preise anbieten können - und das wird auch bis Ende des Jahres so bleiben. Dann aber sind wir gezwungen, politisch und extern verursachte Kostensteigerungen an unsere Kunden weiterzugeben", sagt Dr. Klaus Rauscher, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall Europe.

Notwendig werden die Preisanpassungen vor allem durch deutlich höhere Strombezugspreise an der Strombörse EEX in Leipzig. Dort sind die Preise im Großhandelsmarkt allein in den vergangenen zwölf Monaten um 40 Prozent gestiegen. Hinzu kommen erhöhte Zusatzlasten aus dem stark gestiegenen Windstromaufkommen, die sich über die Netznutzungsentgelte für die Stromübertragung (Höchstspannung) und die Stromverteilung (Hoch-, Mittel-, Niederspannung) auf den Strompreis auswirken.

Die Vattenfall-Töchter HEW in Hamburg und Bewag in Berlin werden deshalb bei den Preisgenehmigungsbehörden eine Anhebung ihrer Strompreise von im Schnitt vier bis sechs Prozent beantragen. Hierbei wird regional und nach Tarifen differenziert. Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden (3-4-Personen-Haushalt; 3500 kWh Jahresstromverbrauch) würde dies ein Plus von zwei bis drei Euro im Monat bedeuten. Die endgültige Entscheidung über die Höhe des Allgemeinen Tarifs liegt bei den zuständigen Preisgenehmigungsbehörden.

Auch nach den Preisanpassungen werden die Nettostrompreise (Erzeugung, Transport, Vertrieb) noch unter dem Niveau von 1998, dem Beginn der Liberalisierung, liegen. Die staatlichen Lasten für Steuern und Abgaben auf den Strompreis sind im gleichen Zeitraum um fast 70 Prozent gestiegen und machen damit mittlerweile mehr als 40 Prozent des Endverbraucherpreises aus.

Auch bei den Netznutzungsentgelten sind Erhöhungen notwendig. Das stark gestiegene Windstromaufkommen hat bei Vattenfall Europe Transmission GmbH, Betreiber des Übertragungsnetzes (Höchstspannung) in Nordostdeutschland, zu massiv erhöhten Belastungen geführt.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet alle Übertragungsnetzbetreiber zur vorrangigen Abnahme und zum bundesweiten Transport der Energie aus Windkraftanlagen.

Vattenfall Europe ist davon in besonderem Maße betroffen. Der Konzern akzeptiert das politische und gesellschaftliche Ziel, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zum Schutz von Umwelt und Klima auszubauen. Dies muss Vattenfall Europe mit seiner Verpflichtung für eine sichere, zuverlässige und effiziente Stromversorgung vereinbaren - zu vertretbaren wirtschaftlichen Konditionen. In diesem Zusammenhang weist Vattenfall Europe darauf hin, dass der Übertragungsnetzbetreiber Transmission im ersten Halbjahr 2004 keinen positiven Ergebnisbeitrag gebracht hat.

Um umweltpolitische Vorgaben umsetzen und gleichzeitig Stabilität im Netz garantieren zu können, sind angemessene Netznutzungsentgelte im Übertragungsnetz erforderlich. Vattenfall Europe Transmission hat diese in den vergangenen zwei Jahren nicht erhöht.

"Ohne die Mehrkosten durch die Windenergie hätten wir die Netznutzungsentgelte wegen interner Kosteneinsparungen sogar senken können. Aber die massiven Kostensteigerungen für die Beschaffung von Ausgleichsenergie und Ersatzleistung zwingen uns, die Netznutzungsentgelte im Höchstspannungsnetz zum 1. Januar 2005 auf 51 Euro pro Kilowatt im Jahr zu erhöhen", erläutert Wolfgang Neldner, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Transmission GmbH.

Diese Anpassung wird für private Haushalte mit weniger als 0,5 Cent je Kilowattstunde geringe Auswirkungen haben. Sie trägt aber dazu bei, dass die Qualität der elektrischen Versorgung im Vattenfall-Netzgebiet unverändert hoch bleibt.

Alle Kostenentlastungen aus der am 1. August 2004 in Kraft getretenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind im neuen Netznutzungsentgelt voll berücksichtigt. Kosten und Kalkulation des neuen Netztarifs im Übertragungsnetz werden von einem Wirtschaftsprüfer testiert und vom Bundeskartellamt geprüft. "Wir sind zuversichtlich, dass die Methoden und die Angemessenheit der Preisanpassungen vom Bundeskartellamt akzeptiert werden", stellt Transmission-Geschäftsführer Wolfgang Neldner fest.

Vattenfall Europe setzt den offenen Dialog mit Marktpartnern, Politik und Aufsichtsbehörden fort, damit das EEG, insbesondere die Windstromnutzung, in Zukunft so kostengünstig wie möglich umgesetzt werden kann.


Kontaktinformationen:
Peter Poppe
Pressesprecher

Telefon 040-6396-2733

Telefax 040-6396-2770

E-Mail peter.poppe@hew.de

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