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Ulm/Saarlouis, 14.01. 2008 13:33



LIQUI MOLY läutet mit Rekordumsatz das neue Jahr ein

Die Wachstumskurven des Ulmer Schmierstoff-Herstellers LIQUI MOLY und der saarländischen Mineralölwerke MÉGUIN bewegten sich im Geschäftsjahr 2007 steil nach oben. Kumuliert erwirtschaftete der Unternehmensverbund 210,3 Millionen Euro Umsatz – ein Rekord und ein Zuwachs von mehr als 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser kräftige Anstieg schlägt sich auch in den Beschäftigtenzahlen nieder. Im Dezember begrüßte der Geschäftsführende Inhaber beider Firmen, Ernst Prost, den 400. Mitunternehmer. Ebenfalls prächtig liefen die Geschäfte im Ausland. Diese werden 2008 mit neuen Projekten in Indien weiter ausgebaut. „Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenservice – weil wir diese Grundvoraussetzungen beherzigen, stimmen unsere Zahlen“, betont Ernst Prost.

Besonders vor dem Hintergrund steigender Rohölpreise ist der Verbund mit dem Jahresergebnis sehr zufrieden. Bis zu 100 Dollar und mehr für ein Barrel-Rohöl gestalte die Entwicklung zwar diffiziler, bremse aber die positive Entwicklung nicht, so Ernst Prost und fügt an: „Wir wachsen wohlüberlegt und kontinuierlich, ohne Hast.“

Die 400er-Marke bei Beschäftigtenzahl geknackt

Praktisch mit dem Umsatzwachstum einher ging auch die Beschäftigtenzahl steil nach oben. LIQUI MOLY und MÉGUIN stellten im vergangenen Jahr 65 Mitunternehmer im Innen- und Außendienst ein. Insgesamt sind im Verbund 403 Menschen beschäftigt. Als 400. Mitunternehmer begrüßte Ernst Prost Juniorverkäufer Christoph Mahlo. Am Standort Ulm arbeiten 236 Menschen, 32 mehr als 2006. Weitere vier werden in den nächsten Monaten dazustoßen. „Wir haben bereits in der ersten Januarwoche wieder Bewerbungsgespräche geführt“, sagt Personalchef Rainer Maass, der überzeugt ist, dass auch 2008 mindestens wieder ein Zuwachs von rund 16 Prozent möglich ist. Noch größer ist der Anstieg bei MÉGUIN. Fast um ein Viertel ist die Belegschaft gewachsen. Zum Jahresende 2007 arbeiteten 167 Menschen für das Motorenölwerk.
„Bestens bewährt haben sich unsere Juniorverkäufer“, lobt Ernst Prost das firmeneigene Programm für den Außendienst. Ergänzend bilden beide Betriebe zehn Lehrlinge aus. „Wir tun das nicht nur der schönen Zahlen wegen, sondern, weil wir junge, wissbegierige und erfolgshungrige Menschen zur Blutauffrischung brauchen. Und sie finden bei uns eine berufliche Heimat über das Ausbildungsverhältnis hinaus“, ist der Geschäftsführer von der Nachwuchsförderung überzeugt. Für dieses sozialwirtschaftliche Engagement und die von Respekt, Lob und Toleranz geprägte Firmenkultur war Ernst Prost vom „Sozialen Bundesverband Wirtschaft-Bildung-Arbeit“ im August mit dem Goldjupiter Wirtschaftspreis ausgezeichnet worden.

Zukunft bedeutet Investition

Um für künftige Aufgaben fit zu sein, wird neben dem Personal auch intensiv in die Infrastruktur investiert. Bis zum Jahr 2010 sind bei MÉGUIN Maßnahmen in Höhe von 11 Millionen Euro veranschlagt. Die Produktionskapazität wurde von 60.000 Tonnen auf 90.000 Tonnen erhöht. Im nahe gelegenen Hafen an der Saar entsteht ein Tanklager mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Kubikmetern. Das Werk bekommt eine weitere Abfüllanlage, zusätzliche Laboreinrichtungen und auf dem angrenzenden ehemaligen Postgelände wird ein neues Logistikzentrum samt fünf LKW-Rampen errichtet. „Da geht künftig die Post ab“, ist MÉGUIN-Produktionsleiter Klaus Wilke überzeugt, dass mit den Investitionen die Erfolgskurve weiter nach oben zeigen wird. Das Ziel: Um im Wettbewerb weiter bestehen zu können, soll die Fabrik noch leistungsfähiger, schneller und flexibler werden.

Im Ausland auf neuen Pfaden

Während im Inland gewaltig investiert wird, streckt LIQUI MOLY seine Fühler im Ausland weiter aus. Auf der Messe im Januar in Indien wird der Ulmer Mittelständler seine Zusammenarbeit mit einem Produzenten und einem Vertriebsunternehmen offiziell verkünden. „Bestimmte Qualitäten werden für den lokalen Markt vor Ort produziert“, erläutert Asien-Manager Peter Streletz. Ansonsten bleibe es wie gehabt beim Produktionsstandort Deutschland, das gelte für High-Tech-Motorenöle sowieso.
Damit verfolgt LIQUI MOLY wie im vergangenen Jahr seinen Expansionskurs weiter. Im September wurde eine Vertretung mit zwei Mitunternehmern in Südafrika eröffnet und in Portugal eine Filiale mit vier Verkäufern. Auch auf dem fünften Kontinent ist der Additiv-Spezialist aus Ulm am Werk. „In Australien gedeiht unser zartes Pflänzchen und soll 2008 wachsen“, blickt Exportleiter Gerhard Riedmüller nach vorn. Fünf neue Kräfte werden auch für die USA gesucht, wo LIQUI MOLY bei den zwei größten Vertriebsketten gelistet ist. „Wir wollen in allen Ländern das Potenzial ausschöpfen, denn die ganze Welt ist unser offener Markt“, sagt der Exportleiter. Von 640 Millionen Autos auf der Welt betrachtet Gerhard Riedmüller 500 Millionen als Potenzial. Langfristig will er je Auto 50 Cent Umsatz erzielen.

Satter Heimatmarkt bremst Erfolgshunger nicht

Anders als im Ausland, ist der heimische Markt eigentlich gesättigt. Angesichts der Ausgangslage zieht der Leiter des Inlandsvertriebs, Günter Hiermaier, dennoch eine positive Bilanz für das Jahr 2007: „In den beiden wichtigsten Absatzkanälen SB-Märkte und Fachhandel kommen wir auf ein Plus gegenüber 2006 von rund 15 Prozent. Im neuen Jahr wollen wir unsere Marktführerschaft in den Baumärkten verteidigen und im Verbrauchermarkt erringen. Unser Erfolgshunger ist immer noch groß.“ Mit pfiffigen Ideen werde man diesen stillen. Beispielsweise unterzog LIQUI MOLY ein Diesel-Additiv in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm einem einjährigen Dauertest – mit aussagekräftigem Ergebnis: Mehr als 3 Prozent Kraftstoffersparnis, was für den Fuhrpark eine Einsparung von rund 100.000 Euro bedeutet. Zusätzlich wird die Umwelt von 335 Tonnen CO2 entlastet. Für Günter Hiermaier ist klar: „Damit stoßen wir neue Tore auf!“ Diese Devise verfolgt er auch für den Nutzfahrzeugsektor, den das Unternehmen schon 2007 verstärkt bearbeitet hat und dieses Engagement ausdehnen wird. Für MÉGUIN wurde ein spezielles Stützpunkthändlerkonzept entwickelt, um die Geschäftstätigkeit in Deutschland auszuweiten. „Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen wird unsere Mannschaft in bewährt erfolgreicher Manier das Geschäft von LIQUI MOLY und von MÉGUIN in Deutschland weiter antreiben“, will Günter Hiermaier den Rückenwind aus 2007 im neuen Jahr nutzen.

Neben weiteren Umsatzsteigerungen hat Geschäftsführer Ernst Prost für den Unternehmensverbund zwei klare Ziele fixiert: „Beide Marken bekannter machen, dazu zählt das aktuelle Engagement bei der Vier-Schanzen-Tournee beim Skispringen, und den Ausbau der Positionen in den jeweiligen Märkten.“

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Kontaktinformationen:
LIQUI MOLY GmbH
Tobias Göbbel
Jerg-Wieland-Str. 4
89081 Ulm-Lehr
Fon: +49 731/1420-0
Fax: +49 731/1420-71

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