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Nürnberg, 12.11. 2004 10:10

Malnutrition geht immer mit Vitaminmangel einher / Höheres Risiko und schlechtere Prognose vor allem für ältere Patienten / Cernevit ist unkomplizierte „All in One“-Lösung
Vitamine und Spurenelemente: Winzlinge mit großer Wirkung

Eine Ernährungstherapie ohne Mikronährstoffe ist nicht nur unsinnig, sondern gefährlich - darüber waren sich Experten beim Deutschen Anästhesiecongress in Nürnberg einig. Denn Vitamine und Spu­renelemente sind für die Versorgung essentiell, können aber, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht vom menschlichen Organismus synthetisiert werden. Daher muss sowohl bei enteraler wie auch parenteraler Ernährung immer eine Substitution erfolgen - z. B. mit Cernevit, einem Multivitaminpräpa­rat in Trockensubstanz, das exakt den Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) entspricht.


Den engen Zusammenhang zwischen Mangelernährung und Vitaminmangel machte Prof. Hans Konrad Biesalski, Universität Hohenheim, deutlich. Im Rahmen eines Pressegespräches von Baxter betonte er: „Mangelernährung heißt immer auch eine unzureichende Ernährung mit Vitaminen“. Untersuchungen aus Großbritannien zei­gen beispielsweise, dass 66 Prozent aller zehn- bis fünfzehnjährigen Mädchen einen Mangel an Vitamin A haben, bei den Jungen sind es 45 Prozent. Die Hälfte aller erwachsenen Frauen nimmt weniger als 70 Prozent der empfohlenen Vitamin E-Menge und Folsäure auf. Bei älteren Menschen ist die Situation besonders drama­tisch: Über 70 Prozent nehmen nicht genügend Vitamin D und E auf, über die Hälfte erreicht nicht die Zufuhrempfehlungen an Vitamin A. Die Folgen schlechter Vitamin­versorgung sind Störungen der Immunfunktion, der Funktionalität von Organen und auch mentaler Funktionen. Biesalski: „Konsequenz ist nicht nur ein höheres Erkran­kungsrisiko, sondern auch eine schlechtere Prognose und ein höheres Risiko für Komplikationen im Krankheitsfall.“

Dementsprechend muss bei Patienten im Krankenhaus immer auch an Mangeler­nährung und Vitaminunterversorgung gedacht werden. Gerade bei Intensivpatienten ist Aufmerksamkeit geboten, so Dr. Jann Arends von der Freiburger Klinik für Tu­morbiologie: „Bei einem auffälligen Anteil der kritisch Kranken bestehen bereits bei Aufnahme erhebliche Defizite bei den Reserven einzelner B-Vitamine sowie beson­ders bei den antioxidativen Vitaminen C und E.“ Arends verwies auf die Empfehlun­gen der Fachgesellschaften, die bei kritisch kranken Patienten begleitend zur Ernäh­rungstherapie stets die ausreichende Gabe aller Vitamine und essentiellen Spuren­elemente fordern. Darüber hinaus sei darauf zu achten, dass mit der Supplementie­rung gleich vom ersten Tag der Ernährungstherapie an begonnen wird und dass die Gabe täglich erfolgt. Eine gesonderte Erhebung des Vitaminstatus sei nicht erforder­lich, solange man sich an die Empfehlungen der Fachgesellschaften halte. Arends schloss: „Es ist zu hoffen, dass die Grundversorgung mit Mikronährstoffen bei der Behandlung kritisch Kranker möglichst rasch akzeptiert und kompromisslos umge­setzt wird.“

Die Bedeutung der konsequenten Vitaminversorgung von Anfang an machte Dr. Wolfram Weinrebe, Krankenhaus zum Guten Hirten, Ludwigshafen, am Beispiel geriatrischer Patienten deutlich. Hier sei Mangelernährung besonders häufig zu beobachten. „Problematisch erscheint die Situation bei älteren Menschen besonders dann, wenn sie dehydriert sind und Schluckstörungen aufweisen, da hier eine ente­rale Nahrungsaufnahme und damit die Kalorienzufuhr und Vitamingabe nicht sicher gewährleistet werden kann.“ In solchen Fällen sei die parenterale Vitaminsubstitution unabdingbar. Cernevit, ein Multivitaminpräparat in Trockensubstanz, zeige eine gute Anwendbarkeit. Weinrebe: „Mit Hilfe von Cernevit steht eine hervorragende Sub­stanz zur parenteralen Substitution zur Verfügung, mit der in Krisensituationen bei gleichzeitiger Dehydratation und Vitaminmangelzuständen eine nachweisliche Ver­besserung der klinischen Zustände erreicht werden kann.“

Cernevit entspricht den Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernäh­rungsmedizin (DGEM) und deckt den Tagesbedarf von Erwachsenen und Kindern über 11 Jahren. Durch die Zusammenfassung aller Vitamine in einem Fläschchen ("Vial") wird das Kontaminationsrisiko minimiert, da wasser- und fettlösliche Vitamine nicht erst manuell zusammengeführt werden müssen.



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