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Bayerische Architektenkammer: gebaute Qualität statt einheitlich begrenzte Höhe "Überall ist man da nur wahrhaftig lebendig, wo man Neues schafft“, hat der Architekt Karl Friedrich Schinkel vor knapp zweihundert Jahren gesagt. Auch heute noch beschreibt dieser Satz die Hauptaufgabe der Architektenschaft: Die bauliche Veränderung von Stadt und Land, die Anpassung unserer gebauten Umwelt an sich wandelnde Anforderungen, die Weiterentwicklung von Architektur und das Erdenken von räumlichen Visionen. Architektur ist Abbild unserer Gesellschaft. Sie lässt sich nicht auf eine einheitliche maximale Höhe festlegen, ihr maßgebliches Kriterium ist die Qualität des Gebauten. Die fundierten Münchner Hochhausstudien haben Standorte für Hochhäuser benannt, die stadtbildverträglich den Anforderungen des sich weiterentwickelnden Wirtschaftsstandortes München Rechnung tragen. Die Bayerische Architektenkammer setzt sich dafür ein, dass für geeignete Bauvorhaben Architektenwettbewerbe ausgeschrieben werden. In diesem Verfahren werden die Vorstellungen des Bauherrn mit einer fachkundigen Jury geprüft, der Situation angepasst und durch alternative Vorschläge der bestmöglichen Lösung zugeführt. Der Vorstand der Bayerischen Architektenkammer hält eine gründliche und sachkundige Prüfung geeigneter Standorte für weiterhin notwendig und Architekturwettbewerbe als Mittel zur Gestaltung der einzelnen Bauvorhaben für unbedingt wünschenswert. Eine pauschale Höhenbegrenzung und damit ein Kernziel des Bürgerentscheids lehnt der Vorstand der Bayerischen Architektenkammer ab. Die Diskussion um die Weiterentwicklung unserer Stadt muss eine differenzierte Diskussion um Qualität und nicht um Höhe sein. Kontaktinformationen: Sabine Picklapp, M.A., Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Bayerische Architektenkammer Waisenhausstr. 4, 80637 München Tel: 089-139880-63, Tel: 089-139880-99 e-mail: picklapp@byak.de
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