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TÜV SÜD entwickelt Zertifizierverfahren für GALILEO-Anwendungen Bei Entwicklung, Aufbau und Nutzung des europäischen Satellitennavigationssystems GALILEO werden Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern eng zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Wirtschaftsminister der drei Länder unterzeichnet. TÜV SÜD unterstützt die Kooperation als aktiver Partner durch Aufbau und Umsetzung der Zertifizierverfahren für so genannte sicherheitskritische Anwendungen Satelliten können Fahrzeuge an Verkehrsstörungen vorbeisteuern und damit Staus verhindern. Mit dem europäischen Satellitennavigationssystem GALILEO wird die Realisierung von so genannten sicherheitskritischen Anwendungen wie die Koordination des Verkehrs greifbar. Außer den Satelliten sind dafür einheitliche technische Systeme von der Frequenz bis zum Empfangsgerät nötig. Da es dafür noch keine allgemein gültigen Normen gibt, erarbeitet TÜV SÜD in enger Zusammenarbeit mit GAUSS (Zentrum für sicherheitstechnische Anwendungen, Zertifizierungen und Dienstleistungen in Niedersachen) eine entsprechende Zertifizierordnung. „Wir werden Prüfkriterien, Prüfprogramme und das komplette fachliche Know-how zum Test dieser kritischen Anwendungen und Dienste entwickeln“, sagt Dr. Hermann Buitkamp, der bei TÜV SÜD Product Service für das GALILEO-Projekt verantwortlich ist. Auf der Grundlage der Zertifizierordnung wird TÜV SÜD auch Fachzertifizierer ausbilden, eine Zertifizierstelle mit interdisziplinär arbeitenden Experten aufbauen und eine Zertifizierdatenbank einrichten. Dort wird die Arbeit der Zertifizierstelle öffentlich zugänglich dokumentiert. Mit GALILEO will sich die europäische Industrie einen technischen Vorsprung für den internationalen Wettbewerb und Unabhängigkeit vom amerikanischen GPS-System schaffen. Deshalb wird GALILEO – im Gegensatz zu GPS – als rein ziviles System angelegt, das nicht wegen Militäreinsätzen abgeschaltet werden kann. Zum anderen wird es genauere Daten als die aktuelle Version des amerikanischen Systems liefern. „GALILEO ist ein strategisch wichtiges Projekt und hat damit auch für uns eine große Bedeutung“, sagt Hermann Mund, Vorstandsmitglied der TÜV SÜD AG. „Wir begrüßen die Kooperation von Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern und werden das Verbundprojekt aktiv begleiten.“ Dank der technischen Überlegenheit von GALILEO über GPS sind auch die Einsatzmöglichkeiten größer. Bis zum Jahr 2010 sollen die Umsätze des europäischen Navigationssystems und der darauf basierenden Anwendungen die Schallmauer von zehn Milliarden Euro überschreiten. Das System bietet unter anderem beim Zivilschutz oder bei der Lokalisierung von Bodenschätzen großen Nutzen. Doch die Hauptrolle wird die Satellitennavigation im Verkehrswesen spielen. Durch die hohe Präzision kann das System auch für sicherheitskritische Anwendungen wie das Führen von Fahrzeugen oder das Flottenmanagement eingesetzt werden. Die Unterzeichnung der Drei-Länder-Vereinbarung fand anlässlich des Munich Satellite Navigation Summit 2006 statt, bei dem sich hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft vom 21. bis zum 23. Februar 2006 über die weitere Entwicklung von Satellitennavigationssystemen und darauf basierenden Anwendungen austauschten. Kontaktinformationen: Dr. Thomas Oberst TÜV SÜD AG Unternehmenskommunikation Westendstr. 199, 80686 München Tel. +49 (0) 89 / 57 91 – 23 72 Fax +49 (0) 89 / 57 91 – 22 12 E-Mail thomas.oberst@tuev-sued.de Internet www.tuev-sued.de
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