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Wuppertal/Berlin, 01.09. 2004 08:47

HELIOS Klinikum Wuppertal neu vernetztGSD konsolidiert Klinik-Netzwerk und migriert von Novell auf Windows 2000 · Patient Novell-Netz im laufenden Betrieb operiert · Spezielle Zugriffsrechte für A
IT im Gesundheitswesen: Novell-Migration

Das HELIOS Klinikum Wuppertal versorgt täglich über 3.700 Fälle an
zwei Standorten. Auch bei einer IT-Migration im Haus ist sicher zu
stellen, dass alle Systeme im Netz verfügbar bleiben. "Eine Aufgabe,
die der Reparatur an einem fahrenden Zug gleicht", erklärt Eviline
Nischan, Geschäftsfeldleiterin Systeme & Netze bei GSD in Berlin. Das
Systemhaus ist auf den Betrieb sowie Beratung von IT-Infrastrukturen
im Gesundheitswesen spezialisiert.


Der Klinikbetrieb wäre heute ohne Client-Server-Umgebung so wenig
denkbar wie in anderen Branchen. Ob Daten am Krankenbett per Tablet PC
erfasst werden oder Bettenressourcen und Personalstände geplant werden,
IT ist im Krankenhaus das Rückgrat und Netzwerke die Nervenbahnen.
Ohne sie würde der Betrieb sofort still stehen wie bei einem Herzinfarkt.
Am HELIOS Klinikum Wuppertal stand die Konsolidierung der
Netzwerkumgebung schon lange auf der Tagesordnung. Gleichzeitig sollte
parallel zur R3-Einführung von einer Novell Netware-Umgebung auf
Windows 2000 umgestellt werden. Damit mögliche System-Ausfälle
möglichst gering zu halten waren, wurde GSD als erfahrener und
zuverlässiger Partner für Klinik-IT gerufen. Christine Maaß, Senior
Systembetreuerin, setzte sich von Anfang an das Ziel, im laufenden Betrieb
zu migrieren, was auch gelang. GSD ist seit über zehn Jahren SAPEntwicklungspartner.
Zusammen mit der T-Systems Austria hat GSD das
klinische Anwendungssystem IS-H*MED erstellt und ständig auf neue
Funktionsbereiche klinischer Abteilungen erweitert.
Licht ins Dunkel
Insgesamt sind gut 750 Clients-PCs und 150 Terminals (Thin-Clients) am
Klinikum im Einsatz. Sie verteilten sich auf die beiden Standorte Barmen und
Elberfeld mit zusammen rund 30 Klinikbereichen und 20 Abteilungen in der
Verwaltung.
Für die bestehende Infrastruktur wie für die eingesetzten Systeme bestand
keinerlei Dokumentation. Zur Vorgehensweise wurde eine Einteilung in
Novellserver- und Windows-Umgebung festgelegt: Auf vier Novell-File und
Applikationsservern lag eine heterogene Ansammlung von Dokumenten,
Applikationen und Datenbanken. Die primäre Anmeldung der Benutzer
erfolgte an Novell, begleitet von gut 50 verschiedenen Logon-Scripten.
Standards für Benutzergruppen, Benutzerkonten und Zugriffsrechte fehlten.
Hilfreich war dabei, dass alle Clients bereits über Citrix-ICA-Client auf die
Terminalserverfarm zugriffen.

In der Microsoft-Welt eingebettet war bereits eine Windows 2000-Domäne
KING mit Active Directory aufgesetzt. Auch der Exchange-Server für
Mailverkehr war in die KING-Domäne integriert. Verbesserungswürdig waren
zwei der Server, die als Windows 2000-Cluster aufgesetzt waren. Wegen
der auf den Fileservern lagernden Benutzer-Profilen liefen sie jedoch
unzuverlässig; es gab viele Abbrüche. Ein gespiegeltes SAN, mit
Kapazitäten für alle Daten wie Postfächer, Fileserver, Profildaten und einer
Erweiterung für SAP-R3 war neu zu strukturieren.
Operation am offenen Herzen
Innerhalb von nur wenigen Monaten setzte dies die GSD um. EDVMitarbeiter
des Klinikums sowie eine Reihe von Praktikanten und
studentischen Hilfskräften aus Wuppertal und der GSD halfen tatkräftig bei
der Umsetzung der Clients mit. Damit ließ sich die schiere Menge von 900
Arbeitsplätzen abteilungs- und klinikweise migrieren.
Eine besondere Herausforderung war auch die Benutzerverwaltung und der
File-Server-Zugriff. Damit verbunden war die Entwicklung einer komplexen
Gruppen- und Rechtestruktur, um die Organisation des Hauses abzubilden.
Gesteuert über ein einheitliches Logonscript werden in Abhängigkeit von
Gruppen und Personen der einzelnen Bereiche die Zugriffe auf
Verzeichnisstrukturen realisiert.
Gerade im Klinikbereich sind besondere Zugriffsstrukturen einzurichten und
abzusichern. Umgesetzt wurden in Wuppertal zusätzlich:
· spezielle Zugriffsrechte für Arztbriefe in den Kliniken,
· spezielle Gruppen- und Berechtigungsstrukturen für den neu
installierten Zentralen Schreibdienst,
· Rechte für klinik- und abteilungs-übergreifende Prozesse.
Mit der Umstellung auf DHCP und der damit verbundenen IP-Adressen-
Vergabe richtete das GSD-Team gleichzeitig einen neuen IP-Adressbereich
ein. Die Novell-Server wurden vollständig abgelöst.
Auch auf die Erstellung einer Dokumentation der Infrastruktur sowie eines
Handbuchs wurde großen Wert gelegt.
Zu den neuralgischen Punkten im Projekt gehörte die Bestandssicherung
der Daten im SAN und die Einrichtung eines automatischen Backups. Die
Einrichtung gelang während des Klinikbetriebes. Dieses IT-Migrationsprojekt
"hat GSD intensiv und zu unserer vollsten Zufriedenheit umgesetzt", erklärt
Norbert Demabre, IT-Leiter am HELIOS Klinikum Wuppertal.
Über GSD
GSD, Gesellschaft für Systemforschung und Dienstleistungen im Gesundheitswesen
mbH, "das Systemhaus mit System", mit Sitz in Berlin ist in Europa einer der
führenden Betreiber integrierter IT-Lösungen für Krankenhäuser, die GSD beim
Anwender implementiert und selbst entwickelt hat. Herausragend ist dazu das
klinische Anwendungssystem IS-H*MED zu nennen. Diese umfassende Lösung für
den administrativen und klinischen Bereich des Krankenhauses besteht aus
Standard-SAP-Funktionalitäten sowie spezifischen Add Ons der GSD. Beide
Bereiche sind im Rahmen der Branchen- und Entwicklungspartnerschaft mit SAP
entstanden und basieren auf SAP R/3 bzw. mySAP.
Von der GSD entwickelte Lösungen bieten schon heute moderne
Kommunikationsmöglichkeiten mit anderen Akteuren des Gesundheitswesens, wie
Zulieferern und niedergelassenen Ärzten, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Zu den Schwerpunkten im IT-Management der GSD zählen die Bereiche Solutions
Net Services, Outsourcing/ Betrieb und IT-Organisation & Beratung.


Kontaktinformationen:
GSD - Das Systemhaus mit System
Gesellschaft für Systemforschung und
Dienstleistungen im Gesundheitswesen mbH
Frau Nicole Weider
Marketing/Kommunikation
Riedemannweg 59
13627 Berlin
Tel.: +49 30 38370 - 0
E-Mail: nweider@gsd-berlin.de
Internet: www.gsd.de/

Presseansprechpartner:
BimPress - Agentur für Mediendienstleistungen
Werner-von-Siemens-Str. 6/9a
D-86159 Augsburg
Tel.: +49 821 5898588
E-Mail: info@bimpress.de
Internet: www.bimpress.de

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