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Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Studie beweist, dass konjugierte Linolsäure beim Fettabbau helfen kann Macht Fett doch schlank? Aktuellen Studienergebnissen zufolge bewirkt eine Langzeitsupplementation mit konjugierter Linolsäure (CLA) eine Reduktion der Körperfettmasse bei gesunden übergewichtigen Erwachsenen. Eine Studie mit 180 Probanden ergag, dass die Supplementation von CLA mit einer signifikanten Abnahme der Köperfettmaße einherging. Aktuellen Studienergebnissen zufolge bewirkt eine Langzeitsupplementation mit konjugierter Linolsäure (CLA) eine Reduktion der Körperfettmasse bei gesunden übergewichtigen Erwachsenen (1), berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Bad Aachen. Zahlreiche positive Wirkungen von CLA wie anticarcinogene Effekte, Schutz vor Arteriosklerose sowie Reduktion der Körperfettmasse und Erhöhung der Muskelmasse fanden Wissenschaftler bisher vor allem in Tierversuchen heraus, weiß Gesellschaftssprecher Sven-David Müller. Die jetzt vorliegende doppelblind, placebokontrollierte Studie, die in der Juniausgabe der renommierten Fachzeitschrift „American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht wurde, zeigte erstmals eine langfristige Wirksamkeit und Sicherheit einer CLA-Supplementation bei gesunden übergewichtigen Personen. Da CLA-Präparate entweder in Form des Triacylglycerols oder freier Fettsäuren auf dem Markt angeboten werden, wollten die Wissenschaftler auch feststellen, welche der beiden Formen effektiver und sicherer wirkt. Dazu teilten sie die 180 Probanden nach dem Zufallsprinzip in drei verschiedene Supplementations-Gruppen ein: CLA als freie Fettsäure, CLA als Triacylglycerol und ein Placebopräparat. Während der Studiendauer von einem Jahr wurden die Studienteilnehmer angewiesen, ihre üblichen Essgewohnheiten beizubehalten und keine Beschränkungen im Lebensstil wie auch bei der Kalorienaufnahme vorzunehmen. Am Ende der Studie zeigten die Ergebnisse eine signifikant geringere Körperfettmasse bei den CLA-Probanden gegenüber der Placebogruppe. Die zwei CLA-Formen waren dabei gleichermaßen effizient. Sie konnten jeweils eine Körperfettreduktion von etwa 2 Kilogramm bei den Probanden bewirken. Weiterhin stellten die Wissenschaftler die Unbedenklichkeit einer langfristigen CLA-Einnahme fest. Die hohe Compliance und geringe Abbruchrate weisen auf eine gute Toleranz der CLA-Supplemente hin. Der Einfluss von CLA auf den Cholesterinspiegel war gering und nicht signifikant im Vergleich zur Placebogruppe. Dennoch gilt es, in weiteren Studien die Rolle von CLA bei koronaren Herzkrankheiten, Diabetes mellitus und oxidativem Stress zu klären, so Sonntag weiter. Auch über unsere normale Ernährung können wir gewisse Mengen an CLA aufnehmen. Die höchsten CLA-Gehalte finden sich im Milchfett und dem Fleisch von Wiederkäuern. Sie wird im Pansen von Kühen, Schafen und Ziegen durch Enzyme des Bakteriums Butyrovibrio fibrisolvens aus Linolsäure gebildet. Die geschätzte CLA-Zufuhr über Lebensmittel schwankt zwischen 300 und 500 Milligramm pro Tag. Um ähnlich deutliche Effekte wie in der vorliegenden Studie zu erzielen, müsste allerdings ein Mehrfaches aufgenommen werden, so Sonntag abschließend. 2.969 Zeichen Quelle: (1) Gaullier J-M et al. : Conjugated linoleic acid supplementation for 1 y reduces body fat mass in healthy overweight humans. 2004; 79: 1118-25 Kontaktinformationen: Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. Kurbrunnenstr. 5, 52066 Bad Aachen www.ernaehrungsmed.de, presse@ernaehrungsmed.de Tel: 0241 – 96 10 320
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