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Vom Protestzeichen zum Trend-Schnitt Hair-Tattoos setzen sich dauerhaft durch Sie sind trendy, fallen auf und halten etwa zwei Wochen: Hair- Tattoos, ins kurze Haar geschnittene Muster. Womit Freaks einst ihre Gesinnung demonstrierten, setzt sich inzwischen als exotisches Element trendiger Frisuren durch. Immer mehr Salons bieten so genannte Art Lines an: Das können schwungvolle Ethnomuster, Geometrisches und sogar Gesichter sein. Neben der richtigen Maschine von WAHL, ermila oder MOSER und etwas Übung brauchen Friseure dazu nur eines: den Mut, Neues zu wagen. „Tribal-Muster haben’s von der Textilmode endgültig in die Haarmode geschafft“, sagt Alexander Kübler aus Villingen- Schwenningen. Der 38-jährige Educational Director beim führenden Maschinenhersteller Wahl GmbH und Inhaber der „Gig School of Hair“, beschäftigt sich seit den späten 80ern mit Hair-Tattoos und vermittelt jährlich vielen hundert Friseuren die richtige Technik. Die dekorativen Hingucker seien so vielfältig zu variieren, dass sie so schnell nicht verschwinden werden. „Art Lines haben sich endgültig etabliert“, ist er sich sicher. Ihren Ursprung hat die Technik wohl im London der 80er Jahre. Damals wurde es bei Szenegängern rund um die Carnaby Street hip, sich eine Friedensrune oder Anarcho-Zeichen ins raspelkurze Haar rasieren zu lassen. „Punkfrisuren und Hair Tattoos haben wahrscheinlich die selbe Wurzel“, vermutet Kübler deshalb. In den 90er Jahren wurde es ruhig um die Haarbilder. Erst Schauspieler wie Vin Diesel in „Triple X“ (2002) oder Wesley Snipes in „Blade“ (1998), machten exotische Tattoos in den Haaren zum Attribut cooler Helden. Während Hair Tattoos unter Freaks und Fußballfans kein Thema mehr sind, kommen immer mehr Teenager mit Vorlagen aus Star- Magazinen zum Friseur. Ältere vertrauen lieber auf die Ideen ihres Friseurs. „Es gibt zwar Schablonen“, sagt Alexander Kübler. „Die meisten von uns schätzen es aber, ihre Kreativität auszuleben.“ Als Inspiration dient ihm und seinen Kollegen der riesige Fundus der Tribal- oder Ethnomuster. Entscheidend sei, die für Kundin oder Kunde vorteilhaftesten Linien zu finden. Großflächige Muster seien eher die Ausnahme. „Hier ist weniger mehr“ ist der Friseurlehrer überzeugt. Hair Tattoos sollen akzentuieren statt zu dominieren. Am liebsten setzt er die Muster als kleine exzentrische Accessoires ein. Art Lines gelingen am besten mit kleinen, wendigen Maschinen. Alexander Kübler schwört auf die ChroMini von MOSER oder die bella von ermila mit dem speziellen Wechselschneidsatz Carving- Blade. Gerne setzt er auch die MAG von WAHL ein, die er wie einen Stift führen kann. Am Anfang, so Küblers Erfahrung bei vielen Salonschulungen, gingen seine Schüler sehr zögerlich ans Werk. Erst einmal müsse er sie ermuntern, sich zu trauen und zuviel Respekt vor dem Haar abzulegen. „Bald sind sie dann nicht mehr zu bremsen“, weiß er. Die leichten, akkubetriebenen MOSER, ermila und WAHL Geräte erlaubten, praktisch jede Idee an jedem Kopf umzusetzen. Die Wechselschneidsätze machten es leicht, auch verschiedene Linien und Schattierungen präzise umzusetzen. Kontaktinformationen: Wahl GmbH Heike Engel-Protzek Roggenbachweg 9 78089 Unterkirnach fon 07721 / 806 888 fax 07721 / 806 114 |
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