Alle Nachrichten
Secret Garden
Bundesländer
Anmelden NTO E-Mail-Service
 
 

Was die Presse über www.News-Ticker.org schreibt.

Erfolgskontrolle: Alle 14 Tage erhalten Sie die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Pressemitteilung per E-Mail.

Im April 2005 verzeichnete www.News-Ticker.org 1 580 799 Hits und 149 944 Visits (Quelle: Host Europe Logfile).

NEU: Veranstalter können Pressetermine kostenlos einstellen
MPG MEDIENPRODUKTION G. Grabsdorf Dipl.-Ing.(FH) :



  Wissenschaft
 
Kein Bild
 
Hamburg/Frankfurt am Main, 03.12. 2004 09:33

Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich.
direct/Hamburger Untersuchung über das Thema Rezession in den Medien

Die Presse ist ein Wirtschaftsorakel

Eine Hamburger Untersuchung über das Thema Rezession in den Medien


Hamburg/Frankfurt am Main (3. Dezember). Verbreiten Zeitungen schlechte Stimmung, steckt die Wirtschaft in der Krise: Medienberichte über "Rezession" sind ein guter Gratmesser für die tatsächliche Stimmung in Industrie, Handel und Gewerbe. Zu diesem Ergebnis kommt eine soziologische Magisterarbeit an der Universität Hamburg. Der Verfasser Gregor Rodehüser ist selbst erstaunt darüber, wie objektiv die Printmedien berichten. Damit sei die Forschungshypothese widerlegt worden, wonach Journalisten Wirtschaftsmeldungen nach eigener Betroffenheit gewichten: "Anfangs schien es, als sei ´Rezession´ ein Modewort, das Journalisten gerne verwenden, wenn es auch im persönlichen Umfeld kriselt: der arbeitslose Rentner, der geschlossene Laden um die Ecke, Entlassungen im eigenen Verlag."
Die Arbeit wertet es als Gütekriterium für die Presse, dass Häufigkeiten der Rezessions-Berichterstattung stark mit wirtschaftlichen Eckdaten korrelieren. Unterdessen wird den Medien immer wieder ein Hang zum Pessimismus vorgeworfen. So hatte der Schriftsteller Martin Walser noch im Juni in der "Welt" kritisiert, die Krise in Deutschland sei zu einem guten Teil von den Medien gemacht.

600 "Spiegel"-Ausgaben auf "Rezession" untersucht

In der ersten Phase der Untersuchung wurden rund 600 Ausgaben des "Spiegel" auf die Erwähnung von Rezession untersucht. Rodehüser verglich die Häufigkeitsverteilungen von zwölf Jahrgängen mit allgemeinen Wirtschaftsdaten und setzte sie mit der Wirtschaftslage der Verlage in Verbindung. Das Ergebnis zeigte eine große Treue der Berichte zur wirtschaftlichen Realität: Der Rückgang von Werbeeinnahmen und Umsätzen hatte den Spiegel-Verlag in den Jahren 2001 und 2002 weitaus stärker getroffen als im Krisenjahr 1993, wo die Wirtschaft um 1,1 Prozent schrumpfte. Trotzdem wurde die Rezession im Vergleich seltener erwähnt, obwohl die Nennungen gegenüber dem Boomjahr 2000 sprunghaft angestiegen waren.
In einer zweiten Phase verglich der Soziologie-Student jeweils rund 1800 Ausgaben der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auch verschiedene politische Grundausrichtungen, eine weitere vermutete Ursache für unterschiedliche Themengewichtungen, schlugen sich nicht in vermehrten Verweisen auf das Phänomen Rezession nieder. Die intuitive Einschätzung der Journalisten, so das Fazit, beeinflusst die Berichterstattung weniger stark als messbare Daten und eine Gewichtung nach Nachrichtenwertfaktoren.

Unbewusste Wahrnehmungsmuster bestimmen Einschätzung von Wichtigkeit

Soziologisch beruht die Arbeit auf dem Agenda-Setting-Ansatz. Danach bestimmen unbewusste Wahrnehmungen und kognitive Schemata die Einschätzung von Sachverhalten als wichtig. So wären Medienberichte, welche die Wirtschaftslage verzerren, weniger manipulativ, als vielmehr ungefiltertes Wirklichkeitsempfinden ökonomischer Laien. Wirtschaftsblätter wurden daher bei der Untersuchung bewusst nicht berücksichtigt.
Heinz Renn, der begutachtende Professor für Methodologie und Datenverarbeitung am Institut für Soziologie der Uni Hamburg, würdigt die Erkenntnisse: "Die Untersuchung ist überaus anspruchsvoll und theoretisch gut fundiert. Allen Unkenrufen zum Trotz können wir dem Journalismus offensichtlich einiges zutrauen. Die Arbeit belegt, dass mit dem Grundvertrauen der Mediennutzer verantwortungsvoll umgegangen wird. Trotzdem ist eine kritische Rezeption natürlich immer angebracht."


Kontaktinformationen:

Gregor Rodehüser
Tel. 0170/9036101

Die Arbeit als PDF anfordern bei gr.r@gmx.de

Drucken der Pressemitteilung Drucken der Pressemitteilung

Fotolabor Treml GmbH www.News-Ticker.org News-Ticker.ch News-Ticker.at


 
Modezar Rudolph Mooshammer
Thomas Gottschalk ist der Promi 2005
Wilhelm Karl Treml
Wilhelm Karl Treml: PR-Erfolg mit www.News-Ticker.org und „Secret Garden“
Fotolabor Treml GmbH
Fotolabor Treml - Ihr Full-Service-Dienstleister für Ihre Pressearbeit:
Pressefotos-Presse CDs-Pressedias
Pressemappen-Messeservice
Sofortservice Pressekonferenz
Druck-Konfektionierung-Postversand


Alle Printmedien Österreichs Herausgeber:»Observer« GmbH, Wien, Austria

Home |  Impressum |  Disclaimer |  Kundenbereich |  Jobmaschine für Journalisten