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Hamburg , 25.02. 2009 08:43



Schulkindern den Rücken stärken - Der richtige Ranzen ist für ABC-Schützen ein Muss


Rosa oder grün? Schmetterling oder Rennwagen-Motiv? Beim Schulranzen-Kauf haben Kinder und Eltern die Qual der Wahl. Während Kinder ihren Tornister gern nach Farbe und Muster aussuchen, sollten Eltern vor allem auf Tragekomfort und Gewicht des Ranzens achten. „Viele Schüler klagen über Rückenschmerzen. Fast die Hälfte aller Schüler haben Haltungsschwächen. Und das liegt häufig auch an den zu schweren und schlecht sitzenden Schulranzen“, erklärt Kinder- und Jugendarzt und DAK-Experte Dr. Gerhard Kroschke.



Nicht mehr als 1,3 Kilogramm Eigengewicht sollte der Schulranzen haben. Ein gepackter Ranzen darf nicht mehr als zehn bis 15 Prozent des Körpergewichts übersteigen. „Langfristig können sonst schwere gesundheitliche Schäden wie Verkrümmungen der Wirbelsäule oder Verformungen der Füße die Folge sein, da das Knochengerüst der Kinder noch nicht voll entwickelt und daher sehr empfindlich ist“, erklärt der DAK-Experte. „Kurzfristig kann es zu Verspannungen in den Schultern und der Halswirbelsäule kommen.“

Ranzen im Laden anprobieren
Ein guter Schulranzen muss aber nicht nur leicht sein, sondern auch gut sitzen. Insgesamt sollte die Ranzenbreite der Schulterbreite des Kindes entsprechen, der obere Rand mit der Schulterhöhe abschließen. „Der Ranzen muss eng am Körper liegen und darf nicht zu tief sitzen“, so Dr. Gerhard Kroschke. „Wählen Sie daher einen Ranzen mit gepolstertem Rückenteil.“ Längenverstellbare und gut gepolsterte Tragegurte und Schulterriemen sind ebenfalls unverzichtbar, damit die Eltern den Ranzen an das wachsende Kind anpassen können. Ein Brustgurt ist auch empfehlenswert. „Nehmen Sie Ihr Kind mit zum Schulranzen-Kauf“, rät der DAK-Experte: „Bereits im Laden sollte das Kind den Schulranzen sowohl mit dicker Jacke als auch mit T-Shirt anprobieren. Erst dann sieht man, ob der Schulranzen optimal sitzt.“ Und die zukünftigen Schulkinder können sagen, ob der Ranzen von den Schultern rutscht, einschnürt oder drückt. Wenn der Ranzen sitzt, sollten Eltern zusätzlich auch noch auf die Sicherheit schauen: Etwa zehn Prozent der Fläche sollte aus reflektierendem Material bestehen. Signalfarben machen den Ranzen noch besser sichtbar.

Täglich das Gewicht des Ranzens prüfen
Hat die Schule erst einmal angefangen, sollten Eltern regelmäßig das Gewicht des Ranzens überprüfen. „Wichtig ist, dass Mütter und Väter gemeinsam mit ihren Kindern jeden Abend den Ranzen neu packen und nicht benötigte Bücher zu Hause oder in der Schule lassen“, rät Dr. Gerhard Kroschke. Schwere Bücher werden dabei dicht an den Rücken gepackt, leichte Sachen wie Federmappe und dünne Hefte werden weiter vorn in die Tasche gesteckt.

Eine gut ausgebildete Körpermuskulatur ist aber noch immer das beste Rezept gegen Rückenschmerzen. „Viel Bewegung an der frischen Luft oder auch Sport im Verein schützen Kinder besser vor Rückenschmerzen als es der leichteste Schulranzen je könnte“, so der DAK-Arzt. Und wenn die kleinen Schüler ihren Schulranzen richtig tragen, können sie sogar auf diese Weise ihre Rückenmuskulatur trainieren.



Bildunterschrift:
Foto: DAK/Schläger

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