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Langenfeld, 25.08. 2004 09:12


Neues Kartoffelfungizid Gemini® vorgestellt

Mehr als 100 interessierte Besuchern folgten der Einladung der Bayer CropScience Deutschland GmbH auf ihren Versuchsstandort Langförden bei Vechta. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das gegen die Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) zugelassene Kartoffelfungizid Gemini®. Das Unternehmen erwartet für das neue Produkt einen breiten Einsatz im professionellen Kartoffelbau.

Nach der Begrüßung durch Dr. Ulrich Kötter, Regionaler Beratungsmanager von Bayer, referierte Professor Dr. Gerhard Lauenstein von der Landwirtschaftskammer Weser-Ems, Oldenburg, zum Thema "Blattlausbekämpfung in Kartoffeln". In seinem Vortrag erläuterte er die unterschiedlichen Konzepte für Pflanz- und Konsumkartoffeln. Im Pflanzkartoffelbau sei gegen Blattläuse als Virusvektoren ein sich ständig überlappender Insektizidschutz vom Auflaufen der Kartoffel bis zum Absterben der letzten Krautteile das richtige Konzept. In Konsum- kartoffeln hingegen sei die zwei bis dreimalige Spritzung über einer Schadschwelle von 500 Blatt- läusen je 100 Blatt zu empfehlen. Die weitere Massenvermehrung und damit eine Ertragsminderung wird gestoppt. Für die Saatgutbehandlung der Kartoffel empfahl er die Anwendung eines Beizmittels wie Gaucho® in der Kombination mit Monceren® (Monceren® G).

Anschließend berichtete Fritz Brendler vom Pflanzenschutzdienst der Landwirtschafts- kammer Nordrhein-Westfalen, Bonn, über die aktuelle Krautfäule-Situation. Sie ist nach wie vor die wichtigste Krankheit im Kartoffelbau. Dei Bekämpfung sollte konsequent bis zur Abreife durchgeführt werden. Er empfahl Gemini®, dass mit einer Aufwandmenge von
1,5 kg pro Hektar in 7-tägigem Rhythmus ausgebracht werden kann. Je nach Witterungs- verlauf sollten darüber hinaus, beziehungsweise alternativ, teilsystemisch wirkende oder Kontakt- präparate eingesetzt werden.

Dr. Martin Wegener, Entwicklungsmanager Kartoffelfungizide von Bayer, informierte die Besucher anschließend über den Einsatz von Gemini® in der Abschlussbehandlung bzw. zum Knollenschutz. Braunfäule-Infektionen werden verhindert und die Dürrfleckenkrankheit kann eingedämmt werden.


Im Anschluss an die Fachvorträge erhielten die Besucher die Möglichkeit, unter fachkundiger Führung die umfangreichen Versuchsparzellen der Bayer CropScience Deutschland GmbH zu den Themen Herbizid-, Insek- tizid- und Fungizideinsatz in Kartoffeln sowie zur richtigen Kartoffelbeizung zu besichtigen.


Kontaktinformationen:
Bayer CropScience Deutschland GmbH
Pressestelle

Utz Klages

Elisabeth-Selbert Straße 4a
40764 Langenfeld

Telefon: +49 (0) 2173-2076-298
Telefax: +49 (0) 2173-2076-468

E-Mail: utz.klages@bayercropscience.com

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