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Forderung an Bundesregierung: unabhängige Projekte junger Menschen gegen Rechtsextremismus nicht länger im Stich lassen! Jugendbündnis Weisse Rose setzt sich weiterhin mutig gegen NPD und DVU ein! Wie viele Medien doch dankenswerterweise nicht nur von der "Pressekonferenz" der NPD am Dienstag in Freital, sondern auch vom mutigen Widerstand des Weisse Rose-Jugendbündnisses (www.weisse-rose.org) gegen diese Verfassungsfeinde berichtet haben! Das können wir jenen Journalisten nicht hoch genug anrechnen, wo die Presse doch sonst immer nur einseitig Extremisten zum Zuge kommen lässt, während gewaltfrei-ehrenamtlich aktive Jugendgruppen ausgeblendet werden. Holgers Apfels Ankündigung, für die NPD ausgerechnet unbedingt in der PKK (Parlamentarische Kontroll-Kommission des Landtags) mit Sitz und Stimme vertreten zu sein, muss nun auch dem letzten Verharmloser des NPD-Einzugs die Augen öffnen: da kontrollieren dann die den Verfassungsschutz Sachsens, die von eben diesem bewacht werden! Müssen nun nicht alle V-Leute, die der VS in die Sachsen-NPD eingeschleust hat, 'abgeschaltet' werden? Das steht zu befürchten! Und als ob das noch nicht genug wäre, sahnen die Faschos kräftig ab: Was nun an Steuergeldern für die sogenannte Wahlkampfkostenrückerstattung, Fraktionsgelder und dicke Diäten der Fremdenfeinde draufgeht, das wäre in Projekten von und für junge Menschen besser aufgehoben gewesen. Eine der Ursachen für die rechtsextreme Gesinnung vieler junger Leute sei, dass an der Jugendarbeit gespart werde -kritisierte sogar Bundestagspräsident Thierse. Na, warum hat er sich dann bis heute nicht dafür stark gemacht, dass man uns nicht länger im Stich lässt? Damit rechtsextreme Parteien nicht mehr in diese Lücke stoßen können, müssen endlich auch unbequeme, kritische, Hartz IV friedlich bekämpfende, demokratische(!) Jugend-Gruppen einbezogen werden, nicht nur linke Klientel-Cliquen! Trotz aller Meinungsverschiedenheiten (z. B. über den unseligen Sozialabbau), als Demokraten sitzen wir alle im selben Boot. Und es geht auch nicht nur um "politische Gruppierungen." Mindestens genauso wichtig ist es, all die anderen Jugendgruppen zu unterstützen. Ob Sportler, Theaterwerkstätten, Pfadfinder oder Jugend-Medien- und Musikgruppen (bspw. Sophie-TV und Sophie-Funk, die Video- & Radio-AG im Gedenken an Sophie Scholl), es müssen den Jugendlichen Alternativen zur Straße angeboten werden. Letztlich muss diese Wahl auch als Chance gesehen werden. Es gilt jetzt für die gewählten Volksvertreter demokratischer Parteien, eine erfolgreichere Politik zu machen. Gelingt dies nicht, so ist zu befürchten, dass sich, was im Saarland mit vier Prozent der NPD begonnen hat, von Wahl zu Wahl fortsetzt. Auch bei den Kommunalwahlen in NRW am kommenden Sonntag besteht die Gefahr, dass die Kader der Rassisten in viele Gemeinde- und Stadträte (z. B. Lüdenscheid, Wattenscheid/Bochum, Köln, Düsseldorf) einziehen. Wir appellieren daher an alle demokratischen Kräfte, jedem jungen Menschen, der etwas gegen das Erstarken der extremen Rechten tun will, umgehend unter die Arme zu greifen. Das könnte die allerletzte Chance für 'die da oben' sein, damit sich ihre Sonntagsreden vom 'toleranten Deutschland und seinem Aufstand der Anständigen' nicht als leere Phrasen entpuppen. Kontaktinformationen: Stefan Jahnel Magnus Becker Sprecher des Weiße Rose Jugendbündnis www.weisse-rose.org/brief.htm info@weisse-rose.org
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