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Nürnberg, 27.10. 2004 09:32

Meldepflichtige Daten auf dem digitalen Highway
DATEV-Rechenzentrum fungiert als Datendrehscheibe

Vorbei die Zeiten der Papierflut: Unternehmen sind von Januar 2005 an verpflichtet, die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Lohnsteuer-Anmeldung digital einzureichen. Arbeitgeber mit maschineller Lohnabrechnung müssen darüber hinaus den elektronischen Datenweg auch für die Jahreslohnsteuerbescheinigungen 2004 wählen. Ab 2006 sind generell alle Lohnsteuerbescheinigungsdaten per Datenübermittlung weiterzugeben. Vorteile bietet hier das DATEV-Rechenzentrum: Seit Jahren fungiert es als Datendrehscheibe zwischen Steuerberatern, Mittelstand und externen Institutionen.

Von dem Transfer digitaler Daten erhoffen sich Wirtschaft und Behörden weniger Aufwand und somit mehr Effizienz. Die Zeit bis 2006 soll den Unternehmen als Frist dienen, die ihre Lohnbuchführung erst noch auf EDV umstellen müssen. Prinzipiell wird erwartet, dass der digitale Datenaustausch sich in den kommenden Jahren weiter durchsetzt und somit immer mehr Daten auf diesem Weg an Institutionen übermittelt werden.

Entwicklungen, die es immer attraktiver machen, geeignete Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen: Beispielsweise die Nutzung eines Rechenzentrums, das die Übermittlung meldepflichtiger Daten übernimmt - in Kombination mit dem Steuerberater des Unternehmens. Die DATEV bietet schon seit langem diese Möglichkeit. Meldedaten der Unternehmen können über das Rechenzentrum fristgerecht und auf sichere Weise an die verschiedenen Institutionen gesendet werden. Für Unternehmer wie Steuerberater eine praktische Sache: Um aufwändige Datentransfers, Datenhaltungen und Abstimmpflichten brauchen sie sich so keine Sorgen machen, sie müssen nur noch die Daten aus den Buchführungssystemen termingerecht zur Verfügung stellen.

Schon heute werden bereits rund 51 Prozent der mit DATEV-Software erstellten Lohnsteuer-Anmeldungen und 30 Prozent der Lohn-Bescheinigungen elektronisch über das Rechenzentrum transferiert. Die Vielfalt der Übertragungsdaten reicht neben Lohn-Bescheinigungen von Steueranmeldungen über Beitragsnachweise bis hin zu Zahlungsaufträgen. Zurzeit sind rund 130 Institutionen an die "Datendrehscheibe" angeschlossen, darunter Finanzverwaltung, Sozialversicherungsträger, Krankenkassen oder Banken.

Neben der Funktion als "Speditionsdienst" auf dem Datenhighway ist die externe Archivierung eine weitere interessante Dienstleistung des DATEV-Rechenzentrums. Die Daten der Finanz- und Lohnbuchführung lassen sich hier über die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von bis zu zehn Jahren sichern und bei Bedarf ad hoc ausgeben. Im Nürnberger Rechenzentrum der DATEV wird derzeit der Datenpool von über zwei Millionen mittelständischen Unternehmen verwaltet.

DATEV eG, Nürnberg



Kontaktinformationen:
Benedikt Leder, Tel. 0911 276-1246, E-Mail: benedikt.leder@datev.de.

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