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* Touristikbranche knüpft erstmals wieder an Umsatzrekord von 2001 an * Spanien, Österreich und Italien bleiben beliebteste Ziele * Fernreisen trotz Klimadebatte im Trend Deutsche wieder Reiseweltmeister: Reiseausgaben auf Rekordkurs Die Reiselust der Deutschen ist nach wie vor ungebrochen. Die Reiseausgaben stiegen im vergangenen Jahr um etwa 4 % auf den neuen Rekordwert von rund 61 Mrd. Euro. Diese Zuwachsrate, so die Dresdner Bank, sei vor allem deshalb bemerkenswert, weil der private Verbrauch - ein wichtiger Indikator für das heimische Reiseklima -stagnierte. Dies zeigt einmal mehr die große Bedeutung des Reisens für den Bundesbürger. Kein anderes Land gibt so viel Geld für Auslandsreisen aus wie Deutschland, schreiben die Volkswirte der Dresdner Bank in ihrer auf der CMT (Internationale Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik) in Stuttgart vorgestellten Reisestudie. Weltweite Reiseausgaben auf Rekordkurs Die internationale Reisekonjunktur zeigte sich auch 2007 von ihrer sonnigen Seite. "Angetrieben von der weiterhin hohen Dynamik der Weltwirtschaft haben voraussichtlich die weltweiten Touristenankünfte 2007 mit einem Zuwachs auf fast 6 % einen neuen Rekordwert erreicht", erklärte Hans-Peter Muntzke, Tourismusexperte der Dresdner Bank. Damit lag die Wachstumsrate im vierten Jahr hintereinander spürbar über dem langjährigen Durchschnittswachstum von gut 4 %. Ähnlich dynamisch entwickelten sich die weltweiten Reiseausgaben, die mit einem Plus von 5 % in etwa so stark gewachsen sein dürften wie im Jahr zuvor. Spanien, Österreich und Italien beliebteste Reiseziele Zu den klaren Gewinnern zählten 2007 die Türkei und Ägypten. Beide Länder hatten im Jahr 2006 unter anderem durch Terroranschläge und den Ausbruch der Vogelgrippe drastische Einnahmerückgänge hinnehmen müssen. "Neben den islamischen Ländern standen bei den Deutschen ungeachtet der Klimadiskussion einmal mehr Fernreisen hoch im Kurs", sagte Muntzke. Insgesamt wuchsen die Reiseausgaben der Deutschen in den außereuropäischen Ländern um rund 10 %, ihr Anteil an allen Reiseausgaben nahm auf mehr als 20 % zu. Die beliebtesten Reiseziele der Deutschen blieben auch im Jahr 2007 Spanien, Österreich und Italien. Es zeigt sich aber, dass alle drei Reiseziele in den letzten Jahren an Bedeutung verloren haben. Wie erwartet, haben sich die Reiseeinnahmen in Deutschland im Jahr nach der Fußball-WM lediglich verhalten entwickelt. Insgesamt nahmen sie 2007 um etwa 1 % auf fast 26,5 Mrd. Euro zu. Damit rangiert Deutschland auf dem siebten Platz der beliebtesten Reiseziele. Wichtig sind vor allem das Kulturangebot und die Wirtschaftskraft. 29 % aller ausländischen Ankünfte haben einen geschäftlichen Hintergrund, ein doppelt so hoher Anteil wie im europäischen Durchschnitt. Touristikbranche mit Umsatzwachstum Die Touristikbranche konnte 2007 mit einem Umsatzwachstum von rund 3 % auf gut 20 Mrd. Euro erstmals nach sechs Jahren wieder an das Rekordniveau von 2001 anknüpfen. Zuwächse verzeichneten vor allem Fernreisen, Kreuzfahrten, Städtereisen und Wellness-Angebote. Auch das Segment der Bausteinreisen erwies sich als besonders wachstumsstark, während die klassische Pauschalreise stagnierte. Die Reisebüros entwickelten sich mit einem Umsatzplus von 1,5 % erneut schwächer als die Veranstalter und blieben damit weit hinter den Umsatzzahlen des Rekordjahres 2000 zurück. Deutschland auch weiterhin Reiseweltmeister Für 2008 erwartet die Dresdner Bank eine Steigerung der Reiseausgaben um etwa 4 % auf rund 63,5 Mrd. Euro, womit Deutschland seinen Titel als Reiseweltmeister verteidigen könnte. Bei den Reisezielen ist mit einer ähnlichen Entwicklung wie im vergangenen Jahr zu rechnen. Die Einnahmen aus dem Deutschlandbesuch ausländischer Reisender werden voraussichtlich ebenfalls um 4 % auf ca. 27,5 Mrd. Euro zunehmen. Die Grafik "Die reisefreudigsten Nationen der Welt" kann abgerufen werden unter: Grafik: "Die reisefreudigsten Nationen der Welt" In ihrer Studie gehen die Volkswirte von Allianz und Dresdner Bank davon aus, dass der Klimawandel die Reisbranche auf mittlere und lange Sicht spürbar beeinflussen dürfte. Dabei werden Auswirkungen eher auf die Reiseziele und Reisegewohnheiten als etwa auf die Reiseausgaben erwartet. Die Studie finden Sie im Internet unter: Dresdner Bank Reisestudie http://www.dresdner-bank.de/dresdner-bank/economic-research/publikationen/_downloads/Dresdner-Bank-Reisestudie-2008.pdf Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen: Soweit wir hierin Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Kerngeschäftsfeldern und -märkten, und aus Restrukturierungsmaßnahmen. Abweichungen können ferner aus dem Ausfall von Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. Kontaktinformationen: Dresdner Bank AG Zentrale Tel. +49 69 263-0 Hotline Presseabteilung Tel. +49 69 263-12631 Fax +49 69 263-15839 Lorenz Weimann Telefon: +49 69 263-18737 Martin Kurz Telefon: +49 69 263-55807 |
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