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Journalisten Stammtisch am 1. Februar 2005

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Wien, 04.01. 2005 10:13

Erste Ergebnisse des neu konstruierten Arbeitskostenindex (AKI)
Seit längerem wieder ein deutlicher Anstieg der Arbeitskosten

Der Arbeitskostenindex (AKI) im Produzierenden Bereich ist im 3.Quartal 2004 nach Berechnungen der Statistik Austria gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,6% gestiegen. Erstmals ist wieder ein stärkerer Anstieg der Arbeitskosten seit den ersten beiden Quartalen 2003 festzustellen. Die Löhne und Gehälter sind um 1,9% höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres, während die Sozialbeiträge der Arbeitgeber um 0,7% angestiegen sind.

Innerhalb der Wirtschaftsklassen verzeichnete der Bereich Bauwesen den größten Anstieg mit 3,0% gefolgt von Bergbau (1,7%) und der Sachgütererzeugung (1,5%). Lediglich im Bereich Energie und Wasserversorgung nahm der AKI um 0,4% ab.

Der Arbeitskostenindex (AKI) wird in Zukunft regelmäßig veröffentlicht
Ergänzend zur EU-Veröffentlichung von Eurostat erfolgt nun auch eine quartalsmäßige, nationale Veröffentlichung. Die Indexzahlen werden einerseits mittels Pressemitteilung publik gemacht (Produzierender Bereich Gesamt; saisonal und arbeitstäglich bereinigte Indexreihen) und andererseits auf der Homepage der Statistik Austria (www.statistik.at) vollständig zur Verfügung gestellt (einzelne Wirtschaftsklassen; unbereinigt, arbeitstäglich bereinigt; arbeitstäglich und saisonal bereinigt).

Der Arbeitskostenindex (AKI)
Der AKI misst die Arbeitskosten pro geleistete Stunde. Die Definition der Arbeitskosten wurde neu überarbeitet und beinhaltet die Bruttolöhne und –gehälter einerseits und die Sozialbeiträge der Arbeitgeber andererseits (Die genaue Aufteilung ist unserer Homepage zu entnehmen). Die Indexreihen liegen unbereinigt, arbeitstäglich bereinigt und saison- und arbeitstäglich bereinigt vor. Als Basisjahr gilt das Jahr 2000, und die Werte wurden bis zum 1.Quartal 1996 rückgerechnet. Alle Mitgliedstaaten erstellen den Arbeitskostenindex innerhalb von 70 Tagen nach Ablauf des jeweiligen Quartals.

Österreich berechnet zurzeit nur den Produzierenden Bereich, ab 2005 wird auch der Dienstleistungsbereich integriert, und ab 2007 wird der AKI für alle Wirtschaftsbereiche berechnet.

Die Datenbasis in Österreich für den Produzierenden Bereich ist die Konjunkturerhebung, die monatlich in Form einer Konzentrationsstichprobe von Statistik Austria durchgeführt wird.

Der Arbeitskostenindex wurde 1999 auf EU-Ebene eingeführt und hat sich mittlerweile als wichtiger Konjunkturindikator für verschiedene makroökonomische Fragestellungen etabliert. Allerdings war der Index bislang unter den Mitgliedstaaten nur schwer vergleichbar, da es weder eine einheitliche Arbeitskostendefinition noch eine einheitliche Berechnungsart gab. Mit dem neuen harmonisierten Index, der seit dem 1.Quartal 2004 berechnet wird, sollen diese Mängel beseitigt werden.

Weiterführende Hinweise
Informationen zur Methode und Definitionen finden Sie

· Auf unserer Internetseite http://www.statistik.at : Dokumentation und Metainformation – Bevölkerung – Soziales und Bildung – Der Europäische Arbeitskostenindex

· In den Statistischen Nachrichten (Der harmonisierte Arbeitskostenindex (AKI), September 2004, S820-829)

Die vollständigen Indexreihen finden Sie

· Auf unserer Internetseite http://www.statistik.at : Ergebnisse – Bevölkerung – Arbeitskosten – Tabellen - Arbeitskostenindex



Kontaktinformationen:
Rückfragen zu diesem Thema richten Sie bitte direkt an Mag. Michael ERNST oder Dipl.Ing. Reinhard FIEDLER, Direktion Bevölkerung, Statistik Austria, unter Tel. (01) 71128-7278 oder -8282 bzw. e-mail: michael.ernst@statistik.gv.at bzw.
reinhard.fiedler@statistik.gv.at

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