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Wuppertal , 10.03. 2008 10:44



Mehr Bewegung hilft kranken Rücken - Tag der Rückengesundheit am 15. März

Bewegung ist der beste Schutz vor Rückenschmerzen: Die Kraft eines Muskels nimmt schon nach einer Woche um ein Viertel ab. Unser Rücken leidet unter Inaktivität – zu 95 Prozent sind Rückenbeschwerden Folge einer Unterforderung, betont Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler in der Barmer-Hauptverwaltung. Körperliche Aktivität und Training seien seit langem tragende Säulen in der Vorbeugung von Rückenschmerzen. Dadurch, so Möhlendick, werde die Rückenmuskulatur gestärkt und der Rumpf flexibler.

Zugleich werde Defekten und Verschleiß bei Muskeln, Gelenken und Bandscheiben vorgebeugt. Wer sich bewegt, fühlt sich einfach besser, ist in seiner Stimmung positiv und belastbarer, plädiert der Sportwissenschaftler für einen bewegungsorientierten Alltag.

Gerade über den Rückenschmerz – so Dr. Ursula Marschall vom Kompetenzzentrum Gesundheit der Barmer – kursieren eine ganze Reihe von falschen oder unzeitgemäßen Meinungen. Klassisches Beispiel sei die These, sich bei Rückenschmerzen schonen zu müssen. Aktueller Stand der Forschung ist, möglichst schnell zum Alltag zurückzukehren. Ein Rücken schonendes Verhalten ist genauso wenig zeitgemäß wie Bettruhe, so die Medizinerin. Viel sinnvoller sei ein bewegter Lebensstil, der die muskuläre Dysbalancen als wichtigste Ursache von Rückenschmerz beseitigt. Auch die Behauptung, allein eine Spritze in die Pomuskulatur helfe wirklich gegen Schmerzen, hält Marschall nur in Ausnahmen für haltbar. Bestes Beispiel dafür ist Diclofenac, der am häufigsten gegen leichte bis mittlere Schmerzen und Entzündungen eingesetzte Wirkstoff. Dieses Schmerzmittel bei Rückenschmerzen in die Gesäßmuskeln zu spritzen, ist allenfalls bei massiver Übelkeit oder starkem Durchfall richtig. Alles andere, so klar muss man das sagen, wird heute von Gutachtern als Behandlungsfehler gewertet. Derselbe Wirkstoff in Tablettenform wirke länger und schneller als Spritzen – vorausgesetzt, sie werden nicht nur bei Bedarf, sondern in regelmäßigen Abständen genommen und in ausreichend hoher Dosierung.

Rückenschmerzen verursachen seit Jahren die meisten Fehltage von Arbeitnehmern. Aktuelle Daten dazu wird der im April vorliegende Barmer-Gesundheitsreport 2008 enthalten, der sich dem Schwerpunkt "Rückengesundheit" widmet. 23,5 Prozent der Fehltage unter Barmer-Mitgliedern waren im Jahr 2007 durch Muskel- und Skelett-Erkrankungen verursacht worden. Dabei hatte sich die durchschnittliche Erkrankungsdauer von 2006 auf 2007 noch einmal verlängert: von 17,9 Tagen auf 19,7 Tage. Frauen sind dabei zwar seltener betroffen, laborieren aber länger an diesen Erkrankungen.
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