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Häcksler auf Hochtouren - auf dem Maisfeld wird Energie geerntet Ob als Cornflakes, Popcorn oder gelber Farbtupfer im Gartensalat. Mais ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel: in zahlreichen Varianten bewährt schmackhaft für den Menschen und in silierter Form ein wichtiger Energielieferant für unsere tierischen Artgenossen. Dass die kräftigen Körner künftig auch ganze Kraftwerke antreiben könnten, klingt dagegen fast unvorstellbar. Nachwachsende Gasproduzenten Biogas lautet das Stichwort, das für die Energiegewinnung aus dem gelben Getreide entscheidend ist. Durch Vergärung nachwachsender Rohstoffe (NawaRo) wie beispielsweise den Maispflanzen kann man das biologische Gas erzeugen. Dabei handelt es sich um ein Gemisch, das durch Bakterien produziert wird und schließlich größtenteils aus energetisch nutzbarem Methan besteht. Mithilfe eines Gasmotors kann das Biogas letztendlich in Strom umgewandelt werden. Süßgras ist wahres Energiebündel In den meisten Biogasanlagen in Deutschland wird die regenerative Energie zurzeit durch Gärprozesse bei Mist und Gülle gewonnen. Pflanzliche Materialien können den Energieertrag jedoch noch steigern. So werden in einer landwirtschaftlichen Pilotanlage bereits 500 Kubikmeter Biomethan pro Stunde erzeugt. Der Mais ist anderen nachwachsenden Rohstoffen, z.B. dem Raps oder dem Zuckerrohr, mit seinem hohen Ertragspotential überlegen. Denn das Getreide aus der Familie der Süßgräser lässt sich gut technisierbar anbauen und ernten und besitzt eine hervorragende Vergärung. Außerdem geht von den Anlagen, die mit Mais-Silage „gefüttert“ werden, auch keine Geruchsbelästigung mehr aus. Auf Bio eingestellt Für die RWE Transportnetz Gas ist es oberstes Gebot, die über 15 Milliarden Kubikmeter Gas, die jährlich durch die eigenen unterirdischen Leitungen fließen, sicher und vor allem umweltfreundlich zum Verbraucher zu liefern. Deshalb liegen auch bei der Transporttochter der RWE Energy Gruppe bereits erste Konzepte für die Einspeisung von Biogas in das Gas-Transportnetz der RWE vor. „Um das aufbereitete Biomethan durch das Erdgasnetz zu leiten, sind eine Vielzahl von Verfahrensschritten notwendig“, erklärt Michael Leuschner vom Asset Management der Transportnetz Gas. Dadurch, dass die Gasqualitäten je nach Marktgebiet verschieden sind, muss das Biogas an die jeweilige Erdgasqualität angepasst werden und den Erfordernissen entsprechend verdichtet oder entspannt werden. Wenn diese Problematik gelöst ist und die technischen Einrichtungen hierfür geschaffen sind, steht dem Biogasfluss nichts mehr im Wege. Bildunterschrift: Das Süßgras lässt sich gut technisierbar ernten. Kontaktinformationen: RWE Transportnetz Gas GmbH Kruppstraße 5 45128 Essen Gerhard Hülsemann, Presse T +49(0)201/12-42054 F +49(0)201/12-1242054
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