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Nielsen Media Research veröffentlicht Bruttowerbeinvestitionen des Jahres 2004: Werbemarkt in den klassischen Medien wächst auf über 18 Milliarden Euro Gemäß der Bruttowerbestatistik der Nielsen Media Research GmbH betrugen die Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien für das Jahr 2004 rund 18,2 Milliarden Euro. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Steigerung von fast einer Milliarde Euro bzw. 5,8 Prozent. „Das Wachstum des Gesamtmarktes kommt durch Werbung zustande, deren Zielsetzung kurzfristig ist, zum Beispiel Abverkauf. Sie löst damit die markenbildende Werbung als wichtigste Werbeform endgültig ab. Dieser Trend wurde in allen Mediengattungen aufgenommen, die sämtlich mit einem Plus abschließen,“ interpretiert Ludger Vornhusen, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, die Ergebnisse. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung innerhalb der Werbung des Handels. Erneut bauten hier die Lebensmittel Discounter ihr Werbevolumen um 60 Millionen Euro auf 740 Millionen Euro aus. Auch Technik Discounter legten erneut um 75 Millionen Euro auf 430 Millionen Euro zu. Hinzu kommen Bau- und Heimwerkermärkte mit einem Plus von 40 Millionen Euro (auf 120 Millionen Euro) und Drogeriemärkte mit einem Plus von 35 Millionen Euro (auf 100 Millionen Euro). Gleichzeitig sanken die Werbeinvestitionen der Kauf- und Warenhäuser um 60 Millionen Euro auf 270 Millionen Euro. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist aber auch das imposante Werbevolumen von Anbietern von Klingeltönen und sonstigen Handydownloads, die ihr Werbevolumen je nach Marktabgrenzung um mindestens 150 Millionen Euro ausbauten. Auch die Markenartikler reagierten auf diesen Trend, indem sie ihre Werbebotschaften konkreter gestalteten. So wurde im Automarkt die Imagewerbung der Hersteller um 30 Prozent zugunsten von Werbung für neue PKW Modelle reduziert, die im gleichen Maße ausgebaut wurde. In der Telekommunikation wurde die Imagewerbung um 50 Prozent reduziert und gleichzeitig die Werbung für Telekommunikationstarife deutlich verstärkt. Ludger Vornhusen dazu: „Mit diesen Trends geht die Gefahr einer Erosion der Markenwerte der Markenartikler beim Verbraucher einher, die zu einer weiteren Verbesserung der Marktposition preisaggressiver Handelsunternehmen führen würde. Spannend ist, welche Maßnahmen die Markenartikler ergreifen werden, um die Gunst der Verbraucher für sich zurück zu erobern.“ 1 Gegen den Trend entwickelt sich die Werbung im Bereich Finanzen, die ihre Imagewerbung sogar um 70 Millionen Euro steigerten. Mit dieser Werbung geht eine Rückbesinnung auf das Konsumentengeschäft einher, das zu Zeiten des Börsenbooms in den Finanzhäusern teilweise keine hohe Priorität besaß. Gleichzeitig wurden aber auch konkrete Produkte im Bereich Finanzen verstärkt beworben, so dass in diesem Bereich insgesamt eine Steigerung von 215 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro festgestellt werden konnte. Deutlich gestiegen sind ebenfalls die Werbeinvestitionen der Medien selber. Besonders die Werbeaufwendungen für die Printmedien mit einem Plus von 220 Millionen Euro fallen hier auf, während die Werbung für TV Sender mit einem Minus von fast 30 Millionen Euro rückläufig war. Ludger Vornhusen zur weiteren Entwicklung des Marktes: „Der Umbruch des Werbemarktes ist nicht abgeschlossen und wird sich in 2005 fortsetzen. Für 2005 gehen wir daher laut der aktuellen Ergebnisse des Nielsen Prognosemodells von einem Wachstum von ca. 5 Prozent aus. Wir verweisen an dieser Stelle auf das Vorjahr, indem wir im Januar anhand des gleichen Modells ein Wachstum von 6 Prozent für 2004 prognostizierten, das, trotz zum Teil gegenläufiger Erwartungen von Marktteilnehmern, auch tatsächlich eingetreten ist.“ Die Bruttowerbeinvestitionen verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen dabei folgendermaßen: Die Fernsehwirtschaft verbuchte mit 7,7 Milliarden Euro erneut die höchsten Werbeumsätze in den klassischen Medien. Dies entspricht einem Wachstum von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Werbeeinnahmen der Tageszeitungen wuchsen um 10,7 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro, wobei Rubrikenanzeigen in der Nielsen Media Research Statistik nicht einbezogen werden. Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von knapp 3,9 Milliarden Euro einen Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber 2003. Das Medium Radio konnte Werbeaufwendungen in Höhe von rund 1 Milliarde Euro erwirtschaften und somit eine Steigerung von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Die Werbeeinnahmen von Plakat wuchsen um 5,8 Prozent auf fast 563 Millionen Euro. Fachzeitschriften konnten einen Anstieg von 2,3 Prozent auf ca. 420 Millionen Euro verzeichnen. Profil Nielsen Media Research Die in Hamburg ansässige Nielsen Media Research GmbH, ehemals A.C. Nielsen Werbeforschung S + P GmbH, erfasst bereits seit über 50 Jahren die Werbeaufwendungen in den klassischen Medien in Deutschland und unterstützt Kunden mit Services wie zum Beispiel Fernseh- und Radionutzungsforschung, Werbe- und Werbewirkungsforschung und individuellen Sonderanalysen. Zu den Kunden gehören führende Konsumgüterhersteller, Handel und 2 3 Dienstleister, Unternehmen in der Medien- und Unterhaltungsbranche, Werbeagenturen, Mediaagenturen sowie die Internet-Community. Die Nielsen Media Research GmbH ist ein Unternehmen der VNU Media Measurement & Information Group. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.nielsen.de. Pressekontakt: Kontaktinformationen: Silke Trost, Manager Corporate Communications, Nielsen Media Research GmbH, Sachsenstraße 16, 20097 Hamburg, Phone: +49 (0) 40 / 236 42 133, Fax: +49 (0) 40 / 236 42 122, mailto:silke.trost@nielsenmedia.com
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