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München, 24.01. 2005 16:36

Interview mit Hugo Strasser: "Das Deutsche Theater war die Basis meines Erfolgs"
Hugo Strasser: 50jähriges Jubiläum im Deutschen Theater

Zu Silvester 1955/56 absolvierte Hugo Strasser den ersten Auftritt mit seinem frisch gegründeten Tanzorchester im Deutschen Theater. Das war der Start zu einer glänzenden Karriere. Für die nächsten Jahrzehnte wurde das Orchester unter seiner Führung zum offiziellen Ballorchester des Deutschen Theaters. Anlässlich seines 50jährigen Jubiläums im Deutschen Theater sprachen wir mit dem Meister der swingenden Klarinette.

DT: Herr Strasser, wie hat sich der Fasching in den letzten 50 Jahren verändert?

Hugo Strasser: Der Fasching ist und bleibt eine unheimliche Gaudi. Fasching bedeutet, sich zu amüsieren, und das tun die Leute heute genauso gern wie damals. Freilich hat sich gerade bei der Musik viel getan. Vor allem ist sie lauter geworden. Weil die Umwelt lauter geworden ist, hat sich das menschliche Ohr angepasst und will jetzt auch die Musik lauter haben. Und auch bei den Stücken, auf die die Leute gerne tanzen, hat sich einiges verändert. Obwohl die Renner in unserem Repertoire nach wie vor die gleichen Hits sind. Aber wir haben auch immer die tagesaktuellen Songs im Programm gehabt. Wichtig ist nur eins: Sie müssen swingen!

DT: Wann swingt denn eine Musik?

Hugo Strasser: Das kann man nicht erklären. Swing ist weniger eine spezielle Musikgattung als vielmehr eine Lebensform, auch über die Musik hinaus. Sie sehen jemanden auf der Straße gehen, und ihnen ist sofort klar: Der swingt. Oder eben auch nicht. Wer mit zusammengesunkenem Oberkörper daherläuft, hat keinen Swing. Es geht um eine Lebenseinstellung, um Optimismus. Wie heißt es so schön? It don't mean a thing, if it ain't got that swing.

DT: Wie kamen Sie dazu, im Deutschen Theater ‚zu swingen'?

Hugo Strasser: Ich studierte ab 1937 Klarinette bei Prof. Arnold in München. Ich war sein Lieblingsschüler - später erfuhr ich, dass er sehr viele Lieblingsschüler hatte (lacht). Ich spielte damals schon keinen so genannten ‚geraden Ton', sondern mit viel vibrato, was in der Klassik natürlich verpönt war. Aber Arnold tolerierte das. Ich wollte eben swingende Musik machen, das war mir immer klar. Doch unter den Nazis war Swing ja verboten. Das änderte sich schlagartig 1945. Ich zog durch die Soldatenclubs und kam 1949 zu Max Greger mit seinem Orchester. Das war ein guter Einstieg. In seiner Band spielte ich dann seit der Wiedereröffnung des Deutschen Theaters 1952 auch zur Ballsaison. 1955 machte ich mich selbständig mit meinem eigenen Tanzorchester und war ab Silvester 1955 bzw. Fasching 1956 das offizielle Ballorchester. Das Deutsche Theater war die Basis meines beruflichen Erfolges. Hier habe ich ausgetestet, wie mein Sound ankommt, hier habe ich mein Repertoire ausprobiert und hier habe ich die wichtigsten Kontakte geknüpft.

DT: Was zeichnet den Fasching im Deutschen Theater aus?

Hugo Strasser: Das Deutsche Theater war und ist die Hochburg des Münchner Faschings. Schon der Aufbau ist toll. Wo gibt es so eine gepflegte Theateratmosphäre, so einen großen Saal mit drei Ebenen und so eine fantastische Dekoration? Das "Fluidum" des Deutschen Theaters ist richtig ansteckend.

DT: Was ist Ihre schönste oder lustigste Erinnerung an "50 Jahre Fasching im Deutschen Theater"?

Hugo Strasser: Mei, da gibt es viele Erinnerungen. Eine Anekdote aus neuerer Zeit fällt mir spontan ein. Nach einem Auftritt im Deutschen Theater kam vor zwei oder drei Jahren eine junge hübsche Frau auf mich zu, höchstens 18 Jahre alt, und bat mich um ein Autogramm. Da lässt man sich als älterer Mann ja nicht lange bitten. Ich sollte sogar noch eine Widmung darauf schreiben: "Für Martha von Hugo". Als ich fertig war, sagte die Dame: "Vielen Dank, da wird sich meine Oma aber freuen." In solchen Momenten muss man stark sein (lacht).

DT: Vielen Dank für das Gespräch.


Kontaktinformationen:
Deutsches Theater München Betriebs-GmbH
Geschäftsführer: Heiko Plapperer-Lüthgarth
Schwanthalerstrasse 13
D - 80336 München

UST-IdNr. DE 129326080

info@deutsches-theater.de

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