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  Wissenschaft
 
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Norderstedt, 28.09. 2004 19:02

Ein Experiment der besonderen Art:
JOBIT446-A Jedermannfunk an der Grenze zum Weltraum!

Man findet sie inzwischen überall, jene kleinen Handfunkgeräte, mit welchem man im Nahbereich der Mutti sagen kann, dass man gleich daheim ist, mit welchen man die Babys überwachen oder einfach nur miteinander quatschen kann. Den Freunden des PMR446-Info-Teams war das einfach zu wenig. Sie wollten mit möglichst vielen Menschen an vielen Orten in Deutschland und Europa oder auch weltweit in Kontakt treten können und dabei insbesondere das völkerverbindende des Funkhobbys unterstreichen. Doch damit nicht genug: sie wollten auch den Menschen, die nix mit dem Funken am Hut hatten zeigen, welche Möglichkeiten die kleinen Handfunkgeräte für gerade mal etwa 30 Euro noch so bieten.

Die Idee, welche die Funker aus Leidenschaft hatten, war so einfach wie genial: "Wenn wir schon nichts an unseren Funkgeräten ändern dürfen um die Reichweite zu vergrößern, dann ändern wir eben die Zugangsumgebung für die Funkgeräte!" Und das taten die Jedermannfunker dann auch! Mit Hilfe einer in Großbritanien entwickelten Software mit dem Namen EQSO und dem weltweiten Internet, sollte es möglich sein, die Funkgeräte untereinander so zu verbinden, dass derartige weltweite Kontakte möglich sind. Als dann noch im Dezember 2003 von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation grünes Licht gegeben wurde, stand dem Ansinnen nichts mehr im Wege. Innerhalb von nur wenigen Monaten konnten zahlreiche Menschen von der Idee überzeugt werden, sich für das so bezeichnete HF-Gatewaynetz zu interessieren. Heute gibt es alleine in Deutschland über 150 solcher Gateways, die es ermöglichen, dass Jedermannfuker in München mit solchen in Hamburg in Verbindung treten können. Über 1200 Funker nutzen inzwischen diese Möglichkeit. Ohne teure Telefonkosten und ohne einen hohen technischen Aufwand.

All dies geschieht ohne irgendein kommerzielles Interesse, sondern lediglich aus Leidenschaft am Hobby und aus Spaß an der Kommunikation.

Am Tag des einjährigen Bestehens des PMR446-Info-Teams (www.pmr446-info.de), am 26. September 2004 haben sich die Freunde was besonders einfallen lassen: Die Entwicklung, die Konzeption und die Konstruktion eines Stratosphärenballons der, man ahnt es vielleicht schon, eine umfangreiche Nutzlast von Funkgeräten an Bord hat.

Nachdem zuvor in einer Umfrage über 82 Prozent aller Teilnehmer sich für eine solche Mission ausgesprochen hatten, wurde beschlossen, dieses Experiment zu wagen und in Angriff zu nehmen.

JOBIT446-A - wie der Ballon inzwischen heißt- wird gestartet. Und der Starttermin steht inzwischen auch schon fest: am 7. Mai 2005 wird der Ballon in Marloffstein, zirka 7 Kilometer nordöstlich von Erlangen, abheben. Wenn alles klappt, wird er eine Gipfelhöhe zwischen 30 und 32 Kilometer erreichen und dann in der Stratosphäre platzen. Die Nutzlast wird an einem Fallschirm hoffentlich sanft zur Erde zurückkommen.

Es ist eine Sache, eine solche Idee zu haben - völlig anders sieht es mit der Realisierung eines solchen Unterfangen aus. Neben der Planung und Durchführung, müssen auch Sponsoren gefunden werden, welche ein solches Vorhaben materiell und vor allem ideell unterstützen.

Doch auch diese wurden gefunden: Neben zahlreichen Firmen aus ganz Deutschland, wollen z.B. das berühmte Fraunhofer Institut in Erlangen einen Transponder für das neue Kurzwellen Digital Radio DRM im Ballon unterbringen, welcher dann ein Rundfunkprogramm in diesem technisch höchst anpruchsvollen Verfahren weltweit aussenden wird. Über das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird die Universität Kiel im Rahmen des bundesweiten Forschungsprogrammes "piko" (Physik im Kontext) Schulen in insgesamt 9 Bundesländern für das Ballonprojekt interessieren. Zahlreiche Funkamateure, so auch der Ortsverband Taubertal-Mitte im Deutschen Amateur Radio Club, stellen eigene Experimente zur Verfügung. JOBIT446-A hat einen Fernsehsender, der Bilder aus dem Ballon überträgt, mehrere Kurzwellensender, mehrere VHF- und UHF-Sender, eine komplette Wetterstation und noch einiges mehr an Elektronik an Bord.

Für die Freunde des PMR446-Info-Teams ist jedoch das wichtigste Projekt ein PMR446-Handfunkgerät, dass die Positionsdaten, die Höhe und die Geschwindigkeit des Ballons, in gesprochenem deutschen Klartext ausgeben wird. Dafür wird eigens ein Empfänger für das Global Positioning System, besser bekannt unter dem Kürzel "GPS" in die Nutzlast integriert.

Die Experimente in JOBIT446-A ermöglichen nicht nur tolle Reichweiten für die Anwender, sondern erlauben interessante Untersuchungen in der Funkpeiltechnik, der Funknavigation und natürlich des Wettergeschehens.

Wenn JOBIT446-A die angepeilte Gipfelhöhe von rund 30 Kilometern erreichen wird, sind über den Fernsehsender rundum Blicke von etwa 600 Kilometer möglich und die Reichweite der einzelnen Sender dürften trotz sehr kleiner Strahlungsleistung zwischen 200 und 500 Kilometern liegen. Die Kurzwellen-Sender dürften zumindest in ganz Europa zu hören sein.

Das Ballon-Experiment mit JOBIT446-A macht deutlich, dass man mittels eigener Initiative (und ohne öffentliche Subventionen) Jugendliche und Erwachsene für Technik und Wissenschaft interessieren kann - schafft man es, Interesse zu wecken und entsprechende Anreize herzustellen. Die Jedermannfunker um das PMR446-Info-Team machen mit dieser Mission deutlich, dass in den kleinen Funkgeräten deutlich mehr steckt, als es die Verkaufsprospekte der Hersteller erkennen lassen.

Weitere Informationen sind unter folgenden Adressen erhältlich:

PMR446-Info-Team: www.pmr446-info.de
JOBIT446-A: http://jobit446.pmr446-info.de
http://ballonprojekt.pmr446-info.de

Ansprechpartner:

Manfred Supthut: manfred@prm446-info.de
Presse: a.eisele@pmr446-info.de


Kontaktinformationen:
manfred@pmr446-info.de
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