Medizin, Pharma
Berlin, 17.06. 2009 08:58
AOK-Gesundheits-Navi unterstützt den souveränen Versicherten
Mit dem AOK-Gesundheits-Navi stellt die Gesundheitskasse im Internet ein neues Service-Tool für Verbraucher bereit. "Weil das Leitbild der AOK der mündige Versicherte, der mündige Patient ist, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, medizinisches Wissen verbraucherfreundlich und mit Hilfe der neuen Medien zur Verfügung zu stellen", sagt Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, bei der Präsentation des Internet-Auftritts auf dem Presseseminar des AOK-Bundesverbandes in Bad Saarow. "Damit sind alle Navigatoren der AOK zu den unterschiedlichen Bereichen wie Pflege oder die Krankenhaus-Suche auf einer Plattform zusammengefasst."AOK-Gesundheits-Navi unterstützt den souveränen Versicherten
Insgesamt umfasst der AOK-Gesundheits-Navi 16 unterschiedliche Funktionen. Die reichen vom Krankenhaus-Navigator, dem ersten Service-Tool der AOK, über den Pflegeheim- und den Pflegedienst-Navigator bis hin zur Suche nach der Notdienst-Apotheke vor Ort. "Wie groß der Informationsbedarf ist, zeigt sich allein darin, dass täglich 1.500 Menschen über den Navigator nach Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten suchen", erläutert Graalmann.
Auch aus Sicht des Verbraucherschutzes überzeugt die Qualität dieser Service-Angebote. So lobt Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, die Navigatoren als "eine echte Unterstützung für Patientinnen und Patienten, individuelle Entscheidungen zu treffen".
AOK-Arzt-Navigator zur Ärztebewertung
Von 2010 an will die AOK ihren mehr als 24 Millionen Versicherten außerdem die Möglichkeit eröffnen, Leistung und Service der niedergelassenen Ärzte im Internet zu benoten. "Der AOK-Arzt-Navigator soll unseren Versicherten bei der Suche nach den besten Ärzten eine Hilfestellung geben", sagt Graalmann. Dazu werde die AOK werde in Zusammenarbeit mit Medizinern und der Bertelsmann-Stiftung eine Reihe von Kriterien erarbeiten.
Ärztebewertung im Internet (Beitrag in der ARD-Tagesschau vom 13.06.09)
Zeitgleich mit dem AOK-Gesundheits-Navi hat die AOK ihre Online-Entscheidungshilfe zur Impfung gegen Gebärmutterhals-Krebs, die sogenannte HPV-Impfung, gestartet. "Viele Mädchen und junge Frauen stellen sich die Frage, ob sie sich gegen eine Infektion mit den Humanen Papilloma-Viren impfen lassen sollen. Ihnen wollen wir mit unserem Online-Angebot bei dieser Entscheidung helfen", so Graalmann. Angesichts der öffentlichen Debatte über mögliche Risiken der HPV-Impfung sei es für die jungen Frauen wichtig, "dass die Impf-Entscheidung nach ausführlicher Information und durch den Arzt unter Einbeziehung aller individuellen Aspekte getroffen werden kann. Und dazu braucht man verlässliche Informationen."
Das neue Tool gehört zu einer Reihe von Online-Entscheidungshilfen, mit denen sich die Versicherten über Vor- und Nachteile von Behandlungen, Impfungen oder Früherkennungs-Untersuchungen informieren können. Etwa über den PSA-Test, die Früherkennungsuntersuchung für Prostatakrebs, dessen Aussagekraft jedoch nicht so eindeutig ist, wie es für den Patienten sinnvoll wäre. Oder das Info-Tool für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind und unabhängige Aussagen und Bewertungen über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten suchen.
Hinzu kommen die Datenbank "Medikamente im Test" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest, die 14-täglich aktualisierte Suchmaschine für zuzahlungsfreie Medikamente, die Datenbanken mit Informationen über Beschwerden, Diagnosen, Therapien, Krankheiten, ICD-Schlüssel, Laborwerte oder medizinische Begriffe, die Arzt-Suche oder Infos über die Rechte der Patienten. Außerdem bietet die AOK Ratgeber-Foren an, in denen Versicherte anonym Experten um Hilfe und Tipps zu unterschiedlichen Lebensbereichen fragen können.
Für Vorstandsvize Graalmann ist der AOK-Gesundheits-Navi ein wichtiger Baustein im Wettbewerb der Kassen um den besten Service. "Ein Netto-Zuwachs von mehr als 70.000 neuen Mitgliedern seit Jahresanfang belegt, dass wir mit unseren guten Leistungen im Markt auf Interesse stoßen", sagt Graalmann.
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