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München, 19.11. 2004 10:28

Deutsche Seilbahnentagung
Seilbahnen – eine Branche im Umbruch

Neue Rezepte sind gefragt, um sich den zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Dazu bedarf es nicht nur überzeugender Strategien sondern auch starker Partner aus Wirtschaft und Politik. So zumindest lautet das Fazit der Fachleute beim Forum Seilbahnen, das im Rahmen der Deutschen Seilbahntagung in Bad Reichenhall stattfand.

"Obwohl sich das Gros der deutschen Seilbahnen ständig "aufwärts" bewegt, steht der alpine Tourismus vor existenziellen Herausforderungen“, erklärte bei der vom Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) veranstalteten Tagung der Schweizer Unternehmens-berater und Bergbahnexperte Dr. Peter Furger. Restriktive Vorschriften, neue Technologien, die prekäre wirtschaft-liche Lage, erhöhte Investitionsbedürfnisse, verändertes Verhalten der Banken und Klimaveränderungen bildeten ein Bündel an Herausforderungen, denen sich die Branche im gesamten Alpenraum stellen müsse. Furgers Fazit, dem VDS-Vorstand Wolfgang Bosch nur zustimmen konnte: „Entweder handeln wir oder der Markt wird die Regulierung selber übernehmen.“

Ein Weg aus der erdrückenden Situation kann nach Ansicht des Beraters in der Bildung überbetrieblicher Kooperationen bestehen, um Synergien zu nutzen, professioneller zu arbeiten und die Kosten in den Griff zu bekommen. Die Zweckbündnisse müssten dabei Firmen- und Branchengrenzen überwinden. Destinations-management lautet das Stichwort. „Nicht das einzelne Angebot ist entscheidend“, so Furger, „sondern die Kombination und die optimal abgestimmte Kette der verschiedenen Teilleistungen.“ Dies erfordere insbesondere klar positionierte Marken. Und eine andere Sichtweise: Stand bei Bergbahnen früher das Erlebnis des Schwebens im Vordergrund, so zähle heute ausschließlich das Gesamtprodukt „Berg“. In erster Linie komme es darauf an, Emotionen zu schaffen, wofür der Alpenraum mit seiner atemberaubenden Landschaft beste Voraussetzungen biete. Dem „multioptionalen Kunden“ müssten freilich auch multioptionale Erlebnisse geboten werden, was ein komplexes Dienstleistungsbündel erfordere. Bergbahnen spielten jedoch als „Basisinfrastruktur“ eine ungemein wichtige Rolle.

Deshalb wird die Bedeutung der Bergbahnen zunehmend auch von Seiten der Politik wieder entdeckt. "Die restriktive Haltung gegenüber unserer Branche gehört endgültig der Vergangenheit an", so Wolfgang Bosch. "Heute finden unsere Anliegen Gehör und wir können auf die Unterstützung der Behörden zählen". Darüber hinaus freut sich der Verbandsvorsitzende über Kooperationen mit leistungsstarken Partnern wie dem Deutschen Alpenverein. So wurden z.B vor kurzem gemeinsam neue Perspektiven für das "Erlebnis Bergwandern" diskutiert.

Eine entscheidende Zielgruppe ist von Haus aus stets die heranwachsende Jugend. Sport spiele in der Jugendszene durchaus eine maßgebliche Rolle, berichtete Mag. Bernhard Heinzlmaier, Geschäftsführer der Hamburger Trendagentur tfactory. Wintersport Nummer 1 sei der Bereich Snowboard. Wer die Jugend werblich erreichen wolle, müsse die Zielgruppe mit den „richtigen Szenecodes“ adäquat ansprechen.

Leitmedium der Jugendkultur sei das Internet, an dem kein Weg vorbeiführe. „Ohne zeitgemäßen, attraktiven Internet-auftritt, der einen hohen persönlichen Nutzen garantiert, ist modernes Jugendmarketing nicht möglich“, unterstrich der auf diese Zielgruppe spezialisierte Trendforscher. Pseudojugendlicher Kommunikationsstil, eine kindliche Ansprache oder gar ein erhobener Zeigefinger seien im Dialog mit Jugendlichen genau so kontraproduktiv wie die Auswahl „falscher“ Musik. Jugendliche sollten schon früh in die Konzeptionsphase mit einbezogen werden, rät Heinzlmaier.

Bereits bevor dieser Hinweis aus berufenem Munde erfolgte, hat der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte, der in Deutschland 162 Seil- und Zahnradbahnen sowie 1150 Schlepplifte zählt, einen entsprechenden Schritt unternommen. Zusammen mit den Kollegen aus Österreich und der Schweiz startet der VDS in diesen Tagen ein aufwändiges Projekt: Unter dem Motto „Film ab – Deine coolste Wintersportwoche“ setzen Schulklassen gemeinsam mit Betreuungslehrern im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs für Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein vorgegebenes Drehbuch nach ganz eigenen Vorstellungen um – entweder als 15- bis 20-minütigen Videofilm, als Fotostory oder als Comic. Eine international besetzte Jury ermittelt die Gewinner. Je drei Schulklassen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gewinnen eine Skischulwoche mit Unterkunft, Verpflegung und Skipässen in den jeweiligen Ländern.


Kontaktinformationen:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS), Westendstraße 199, 80686 München, Telefon 089-5791-1315, Fax 089-5791-1316, e-mail: info@seilbahnen.de, Internet www.seilbahnen.de.
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