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Volksbank AG: Investoren bleiben vorsichtig Die internationalen Aktienmärkte konnten sich im Wochenverlauf von den starken Verlusten gegen Ende der Vorwoche erholen. Vergleichsweise gut entwickelten sich defensive, konjunkturunabhängige Werte wie Telekommunikationsfirmen, die Pharma- und die Nahrungsmittelbranche. Zykliker entwickelten sich unterdurchschnittlich. Nachdem der Ölpreis aufgrund der Spekulationen um eine Anhebung der Fördermengen durch die Opec unter Druck kam, hatte dies auch einen negativen Effekt auf die großen Ölfirmen. Der österreichische ATX konnte die Verluste der Vorwoche nur teilweise kompensieren. Die Finanzwerte konnten sich erholen, deutliche Verluste mussten jedoch die Maschinenbauunternehmen Andritz und A-Tec hinnehmen. Für die kommende Woche erwarten wir eine Seitwärtsentwicklung. Das US-Handelsbilanzdefizit hat sich im September weiter auf USD -56,45 Mrd. reduziert (Aug: -56,8). Nach vorläufigen Berechnungen der Universität Michigan hat sich das Verbrauchervertrauen im November deutlich abgekühlt. Der Index sank auf 75 Punkte (Okt: 80,9). Die Wachstumsrate der Industrieproduktion der Eurozone hat sich im September auf 3,5% J/J verlangsamt (Aug: 4,5%). Das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal belief sich auf 0,7% Q/Q (Q2: 0,3%) bzw. gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal auf 2,6% J/J (Q2: 2,5%). Vom Außenbeitrag gingen keine Wachstumsimpulse aus, was vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Importe zurückzuführen ist. Auch die japanische Wirtschaft ist im 3. Quartal mit einer überraschend starken annualisierten Rate von 2,6% Q/Q gewachsen (Q2: -1,6%). Die österreichische Wirtschaft ist im 3. Quartal nach einer Schnellschätzung durch das Wifo um 0,8% Q/Q (Q2: rev. 0,7%) bzw. gegenüber dem Vorjahresquartal mit einer Rate von 3,4% (Q2: 3,3%) gewachsen. Die japanische Notenbank behielt aufgrund der gegenwärtigen Krise am amerikanischen Immobilienmarkt bei ihrer Sitzung am 13. November den Leitzins unverändert bei 0,5%. Nach den Sitzungen der Notenbanken, zeigte sich an den Geldmärkten nur wenig Dynamik. Im Wochenverlauf gaben die US-Geldmarktzinsen minimal nach, jene der Eurozone blieben konstant. Auch in der kommenden Woche ist kaum mit größeren Impulsen zu rechnen. Nachdem die Renditen im Gefolge der Wertberichtigungen bei US-Geschäftsbanken und den starken Kursrückgängen an den Aktienmärkten in der Woche zuvor kräftig gefallen waren und die 10-jährige US- bzw. die deutsche Bundesanleihe Niveaus um 4,2% bzw. 4,1% erreichten, setzten die Renditen im Wochenverlauf, parallel zu den sich erholenden Aktienmärkten, zu einer Gegenbewegung an. Stärkere Impulse für die weitere Entwicklung könnten sich aus der heutigen Veröffentlichung der US-Inflationsdaten für Oktober ergeben. Auf Wochensicht sehen wir eine weitere moderate Aufwärtsbewegung in den Renditen. Der Dollar musste bereits gegen Wochenmitte die Gewinne, die er zu Wochenbeginn gegenüber dem Euro erzielte, wieder abgeben und blieb daher mehr oder weniger konstant. Stärkere Ausschläge zeigten sich jedoch bei den so genannten Finanzierungswährungen Yen und Franken, nachdem die starken Kursrückgänge an den Aktienmärkten gegen Ende der Vorwoche eine vermehrte Auflösung von Carry-trade-Positionen zur Folge hatte. Im CHF kam die Möglichkeit einer Zinserhöhung im Dezember als stärkender Faktor hinzu, sodass er seine Gewinne fast halten konnte. Der Yen gab hingegen einen Großteil des Kursgewinnes wieder ab, nachdem sich der Premierminister kritisch zur Wechselkursbewegung geäußert hatte und mit erholten Aktienmärkten auch die Nachfrage nach Carry Trades wieder gestiegen war. Research-Team der Volksbank Gruppe Dipl.-Vw. Uta Pock: Tel. +43-1-53135-531; Mag. Friedrich Glechner, CFA: Tel. +43-1-53135-684; Mag. Mathias Lahnsteiner: Tel. +43-1-53135-469; Mag. Mario Wattaul: Tel. +43-1-53135-403; Mag. Claudia Zauchinger: Tel. +43-1-53135-569; e-mail: Kontaktinformationen: Volksbank AG Walter Gröblinger Leiter Stabsstelle Kommunikation Tel : +43(0)50 4004-3864 Fax: +43(0)50 4004-8-3864 E-Mail: Mag.(FH) Tamara Renner Öffentlichkeitsarbeit Tel: +43(0)50 4004-3838 Fax: +43(0)50 4004-8-3838 E-Mail: |
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