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Trinkwasser von hoher Qualität Ruhrwasserwerke auf dem Stand der Technik „Die Wasserwerke an der Ruhr arbeiten auf dem Stand der Technik und versorgen rd. fünf Millionen Menschen im Großraum Ruhrgebiet mit qualitativ gutem Trinkwasser “, erläuterte Hansjörg Sander, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR), heute vor Journalisten die Aufbereitungsverfahren beispielhaft in den Wasserwerken Hengsen in Schwerte-Geisecke und Witten. „Auf den derzeitigen PFT-Störfall an Möhne und Ruhr haben die Wasserwerke mit sofort aktivierter Aufbereitungstechnik reagiert. Das Trinkwasser entspricht den Vorgaben der Gesundheitsbehörden, der gesundheitlich unbedenkliche Leitwert von 0,3 Mikrogramm pro Liter wird sicher eingehalten, sogar häufig deutlich unterschritten.“ In Bezug auf Arzneimittelrückstände im Fluss- wie im Trinkwasser betonte Hansjörg Sander: „Wir stehen in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden. Dort werden die mit hochsensibler Analytik detektierten Spuren von Röntgenkontrast- und Arzneimitteln im Bereich von Milliardstel Gramm als unbedenklich betrachtet. Dennoch sollten Vermeidungsstrategien ergriffen werden. So stellt sich die Frage, ob nicht an Schwerpunkteintragstellen wie Krankenhäusern eine spezielle Sammlung und Entsorgung der Abwässer vorgenommen werden kann.“ Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR) besteht fast 60 Jahre. Sie ist die Interessenvertretung von 14 Wasserversorgungsunternehmen, die unter Einsatz von Flusswasser aus der Ruhr qualitativ gutes Trinkwasser aufbereiten und an Millionen Menschen im Einzugsbereich von Ruhr, Emscher und Lippe täglich zuverlässig liefern. An der Ruhr wird in den Wasserwerken weitgehend das naturnahe Aufbereitungsverfahren der künstlichen Grundwasseranreicherung über Langsamsandfiltration eingesetzt. Es hat sich bewährt, wo durch gezielten und sorgsamen Boden- und Umweltschutz die Voraussetzungen geschaffen sind. Um industriell hergestellte Substanzen, die schwer oder gar nicht abbaubar sind, wie z. B. PFT zu entfernen, werden zusätzliche Aufbereitungsstufen – zum Beispiel Aktivkohlefilterung – aktiviert. Je nach der örtlich unterschiedlichen Ruhrwasserqualität im Verlauf des Flusses werden lokal erforderliche Vor- oder Nachbereitungsschritte hinzugefügt. Hier sind Sauerstoffanreicherung, Sedimentation, Aktivkohlefilterung, Mehrschichtfilterung, Ozonung, UV-Desinfektion und Entsäuerung in Anwendung. Chemieabfälle gehören nicht in die Umwelt Die Trinkwasseraufbereitung darf nicht zum Reparaturbetrieb für „Umweltsünden“ zu Lasten ihrer zahlenden Kunden werden. Es geht auch im Interesse des Gewässerschutzes darum, schädliche Einträge zu vermeiden. Dem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen Boden und Wasser und dem Verursacherprinzip muss mehr Beachtung geschenkt werden. Die AWWR fordert daher das Verbot des Inverkehrbringens schädlicher Chemikalien (PFOS) und die Vermeidung der Ausbringung belasteter Abfälle. Einen wichtigen Beitrag zu einer intakten Umwelt kann jeder damit leisten, indem er nicht mehr benötigte oder abgelaufene Medikamente nicht ins Abwasser entsorgt, sondern diese in einer Apotheke zur fachgerechten Entsorgung abgibt. Die Wasserwerke an der Ruhr werden auch in Zukunft in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und dem Ruhrverband durch eigene zusätzliche Untersuchungsprogramme die Entwicklung von Wasserinhaltsstoffen in der Umwelt beobachten, um jederzeit im Sinne einer sicheren Wasserversorgung reagieren zu können und ihre Kunden mit Trinkwasser in gewohnt guter Qualität zu versorgen. Kontaktinformationen: GELSENWASSER AG Willy-Brandt-Allee 26 45891 Gelsenkirchen Telefon: 0209 708-0 Telefax: 0209 708-650 Felix A. Wirtz Hauptabteilungsleiter Unternehmenskommunikation E-Mail: felix.wirtz@gelsenwasser.de
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