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'Am Tag als Bobby Ewing starb' beim Saarbrücker Filmfestival mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet Der in Co-Produktion von Neue Mira Filmproduktion und Radio Bremen, NDR und ARTE entstandene Kinofilm „Am Tag als Bobby Ewing starb“ (Arbeitstitel: „86“) ist beim 26. Saarbrücker Filmfestival mit dem Max-Ophüls-Preis 2005 ausgezeichnet worden. Die Prämierung umfasst ein Preisgeld von 18.000 € für den Regisseur Lars Jessen und eine Verleihförderung in gleicher Höhe. Die fünfköpfige Jury verlieh den Hauptpreis des Wettbewerbs heute im Saarländischen Staatstheater mit folgender Begründung: "Wir haben uns für einen Film entschieden, der über seine gesamte Länge vor allem eines bleibt: überraschend. Er führt uns in eine politische Zeit, die bisher als humorfreie Zone galt. Auffällig ist sein großzügiger, in keinem Moment ideologisch verkrampfter Blick auf politische und private Verbohrtheiten – die erwartbare Abrechnung gerät zu einer Liebeserklärung.(…)." Radio Bremen-Fernsehdirektor Dirk Hansen freute sich, "dass mit der Prämierung auch die dramaturgische Kompetenz von Radio Bremen ausgezeichnet wurde." Die Leiterin der Fernsehfilm-Redaktion von Radio Bremen, Annette Strelow, gratulierte dem gesamten Team und stellte zufrieden fest, "dass es nach vielen Anläufen gelungen ist, diesen Kinofilm zu realisieren und die verschiedenen Partner an dieses Projekt geglaubt haben, wird jetzt honoriert." Regisseur Lars Jessen erzählt in dem Film – der nach der Kinoauswertung im Fernsehen gezeigt wird – die Geschichte von Niels (Franz Dinda), 17 Jahre, der nach der Scheidung seiner Eltern, mit seiner Mutter Hanne (Gabriela Maria Schmeide) aus ihrem Bremer bürgerlichen Leben nach Schleswig-Holstein – in die Wilster Marsch, in eine Kommune unweit der AKW-Baustelle zieht. Für Hanne ist das der Schritt in eine neue Welt. Niels aber fühlt sich in der ungewohnten Umgebung nicht wohl. Als Hanne auch noch mit dem Kommunenguru Peter (Peter Lohmeyer) eine Liaison wiederaufleben lässt, rebelliert er. Gemeinsam mit der Bürgermeistertochter Martina (Luise Helm) beteiligt sich Niels am gewaltbereiten Widerstand gegen das AKW und gerät deshalb mit Peter aneinander, der den Fortbestand seiner Kommune dadurch gefährdet sieht. Doch mit der Nachricht von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wird die nukleare Bedrohung plötzlich real, und die Beteiligten müssen sich neu verorten. Niels begreift, dass er nicht zum Revoluzzer geboren ist und tritt Hanne in Augenhöhe gegenüber, um sich endgültig von ihr zu lösen. Das Max-Ophüls-Filmfestival, das vom 17. bis 23.1.2005 in Saarbrücken stattfand, ehrt und fördert junge, innovative Nachwuchs-Regisseure im deutschen Sprachraum. Der Grand-Jury gehörten die Schauspieler Axel Milberg und Marcus Mittermeier, der Filmkomponist Biber Gullatz, der Szenenbildner Lothar Holler und die Produzentin Jutta Lieck-Klenke an. Am Tag als Bobby Ewing starb Ein Film von Lars Jessen und Ingo Haeb Buch: Ingo Haeb, Kai Hensel, Lars Jessen Regie: Lars Jessen Mit: Gabriela Maria Schmeide, Franz Dinda, Peter Lohmeyer, Nina Petri, Richy Müller, Luise Helm, Peter Heinrich Brix, Eva Kryll u.a. Eine Co-Produktion von Neue Mira Filmproduktion und Radio Bremen, NDR und Arte. C 2004 Filmförderung: nordmedia fonds GmbH, MSH Schleswig-Holstein, Kulturelle Filmförderung Schleswig-Holstein, BIA Bremer Innovations-Agentur. Kontaktinformationen: Radio Bremen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0421/ 246-1213, presseinfo@radiobremen.de
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