Alle Nachrichten
Secret Garden
Bundesländer
 


Journalisten Stammtisch am 2. März 2005

  Politik, Behörden
Drucken der Pressemitteilung   Pressemitteilung als E-Mail versenden      
Kein Bild
 
München, 01.12. 2004 08:47

Mindestlohn
Arbeitsministerin Stewens: Bundesregierung macht Arbeitsmarktpolitik gegen Arbeitslose

„Statt über Mindestlöhne zu streiten, sollte sich die Bundesregierung besser um eine Aktivierung des Niedriglohnsektors kümmern. Arbeitsmarktpolitik muss sich auf diejenigen konzentrieren, die keine Arbeit haben“, erklärte Bayerns Arbeitsministerin Christa Stewens heute in München mit Blick auf die gestrigen Äußerungen des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Franz Müntefering, wonach über einen gesetzlichen Mindestlohn bereits im nächsten Jahr erneut gesprochen werden solle. Stewens: „Gerade Langzeitarbeitslose können über den Niedriglohnbereich wieder in Arbeit kommen. Bei bald fünf Millionen Arbeit suchenden Menschen in Deutschland ist die Untätigkeit der Bundesregierung unverantwortlich und eine Arbeitsmarktpolitik gegen die Arbeitslosen.“

Offenbar „allein um des lieben Friedens willen mit den Gewerkschaften“ spiele Herr Müntefering mit dem Thema Mindestlohn - dabei hätten Geringqualifizierte die größten Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. „Mindestlöhne würden den Arbeitsmarkt vor allem für diese Gruppe verriegeln, weil einfachere und weniger produktivere Arbeitsplätze - also der typische Niedriglohnsektor - aufgrund der zu hohen Kosten wegfallen würden“, betonte die Ministerin.

Die mit Hartz IV verbundenen Chancen für Geringqualifizierte - wie bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten und die relativ strengen Zumutbarkeitsregeln - seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung, würden aber noch nicht ausreichen. Stewens: „Hartz IV allein schafft keine Arbeitsplätze. Wir benötigen flexiblere Regelungen, die einen fairen Ausgleich der Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern ermöglichen und den Arbeitslosen neue Beschäftigungschancen bieten. Nach dem zweiten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sind 13,9 Prozent der Familien arm - das Wichtigste ist, dass die Eltern einen Arbeitsplatz haben.“




Kontaktinformationen:
Bayerischen Staatsministeriums für
Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen



Wir freuen uns auf Ihre Anfragen:



Bernhard Seidenath

Pressesprecher

Tel.: (0 89) 12 61-14 77

Dr. Andreas Klass

stellv. Pressesprecher

Tel.: (0 89) 12 61-15 78

Annette Klüpfel

stellv. Pressesprecherin

Tel.: (0 89) 12 61-14 92

Kerstin Kohlberger

stellv. Pressesprecherin
und allgemeine Pressearbeit

Tel.: (0 89) 12 61-17 01

Elvira Leonhart

Assistenz

Tel.: (0 89) 12 61-16 00

Adelheid Estermeier

Assistenz

Tel.: (0 89) 12 61-15 77




Per Telefax sind wir unter (0 89) 12 61-20 78,

per e-mail unter der Adresse presse@stmas.bayern.de erreichbar.



Drucken der Pressemitteilung Drucken der Pressemitteilung Pressemitteilung als E-Mail versenden Pressemitteilung als E-Mail versenden

Fotolabor Treml GmbH www.News-Ticker.org News-Ticker.ch News-Ticker.at


 
Modezar Rudolph Mooshammer
Thomas Gottschalk ist der Promi 2005
Wilhelm Karl Treml
Wilhelm Karl Treml: PR-Erfolg mit www.News-Ticker.org und „Secret Garden“
Fotolabor Treml GmbH
Fotolabor Treml - Ihr Full-Service-Dienstleister für Ihre Pressearbeit:
Pressefotos-Presse CDs-Pressedias
Pressemappen-Messeservice
Sofortservice Pressekonferenz
Druck-Konfektionierung-Postversand

Alle Printmedien Österreichs Herausgeber:»Observer« GmbH, Wien, Austria

Home |  Impressum |  Disclaimer |  Kundenbereich |  Jobmaschine für Journalisten