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Russland bleibt bedeutender Partner bei Energieversorgung "Europa braucht Direktanschluss an sibirische Gasquellen" Wintershall baut Förderung in der Nordsee aus Vor dem Hintergrund des Gasstreits zwischen der Ukraine und Russland hat der Vorstandsvorsitzende der Wintershall AG, Reinier Zwitserloot, auf die Bedeutung der Erdgasförderung in Europa hingewiesen. "Auch wenn die Europäische Union in zunehmendem Maße auf den Import von Erdgas aus Russland und Nordafrika angewiesen sein wird, gibt es vor allem in der Nordsee noch erhebliches Potenzial", sagte Zwitserloot. Wintershall ist der größte international tätige Erdöl- und Erdgasproduzent mit Sitz in Deutschland und eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF AG. Die Wintershall wird nach Angaben Zwitserloots ihre Aktivitäten in der Nordsee künftig weiter ausbauen und dazu in den nächsten Jahren mehrere hundert Millionen Euro investieren. Das Unternehmen ist bereits heute der drittgrößte Erdgasproduzent in den Niederlanden und hat dort seit 2000 seine Erdgasproduktion auf zwei Milliarden Kubikmeter jährlich verfünffacht. Vor wenigen Tagen hat das deutsche Unternehmen seine bislang größte Erdgasförderplattform in der südlichen Nordsee in Betrieb genommen. Jetzt weitet die Wintershall ihre Aktivitäten auch auf die britische, dänische und norwegische Nordsee aus. "Wir haben 15 Explorationsblöcke offshore Großbritannien erworben und auch in Norwegen bauen wir eine eigene Förderung auf. Es gibt in der Nordsee, vor allem im norwegischen Teil, noch viele kleinere und mittelgroße Erdgasfelder, die erschlossen werden können", sagte Zwitserloot. Rund die Hälfte des derzeit in Deutschland verbrauchten Erdgases stammt aus den Nordsee-Anrainerstaaten Norwegen, Niederlande, Dänemark und Großbritannien; 16 Prozent aus deutschen Gasquellen und 35 Prozent aus der Russischen Föderation. "Für die Versorgungssicherheit im wachsenden europäischen Gasmarkt ist und bleibt Russland der bedeutendste Partner", stellt Zwitserloot klar. "Wir bauen unsere seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Gazprom daher weiter im Rahmen unseres Gas-für-Europa-Konzeptes aus. Dennoch sollte die Europäische Union die Energieversorgung aus eigener Kraft stärken und ein klares Bekenntnis zur heimischen Erdöl- und Erdgasproduktion geben." So sei sein Unternehmen bereit, verstärkt auch in neuste Technologie zu investieren, die die Förderdauer bestehender älterer Felder verlängert und die Erschließung schwer nutzbarer Lagerstätten wirtschaftlich ermöglicht. "Für diese Entscheidungen brauchen wir Rahmenbedingungen in Europa, die den Unternehmen langfristig Berechenbarkeit und Planungssicherheit für ihre Investitionen gewährleistet", so Zwitserloot. Zu den Schwierigkeiten des Gastransportes durch die Ukraine sagte Zwitserloot, die Europäer müssen wesentlich mehr für ihre Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Instabilitäten entlang der bisherigen Transitstrecken tun: "Der Bau der Ostseepipeline ist ein wichtiger Schritt zum direkten Anschluss Deutschlands und Westeuropas an die russischen Erdgasquellen." Die Wintershall AG mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF AG in Ludwigshafen und seit mehr als 75 Jahren in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas aktiv. Wintershall konzentriert sich bewusst auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Nordafrika, Südamerika sowie Russland und der Raum am Kaspischen Meer. Das Unternehmen ist heute der größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent. Kontaktinformationen: Michael Sasse Tel. +49 561 301-3301 Fax +49 561 301-1321 presse@wintershall.com
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