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Das knallharte Experiment des ZDF Einen Zeitsprung Zurück in die Schule der 50er-Jahre München: Für die neue ZDF-Serie " Die Harten Schule der 50er-Jahre" ließen sich 24 Gymnasiasten aus drei Bundesländern vier Wochen lang in die 50er Jahre versetzen. Ab dem 19.Mai 2005 Jeweils Donnerstag um 19.25 Uhr sollen die Schüler sich den Lehrmethoden von damals stellen. “Die ganze zeit ohne den Luxus des dritten Jahrtausends, stattdessen strenges Pauken, und das auch noch in den Sommerferien. Dafür wurde das Internat Burg Hohenfels im Allgäu in eine Lehranstalt der 50er Jahre zurückverwandelt. Alls die 24 Jungs und Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahre einzogen hieß es schon am ersten Tag raus aus den coolen Klamotten, rein in die Schuluniform der 50er. Und natürlich brave Zöpfe für die Mädchen, radikaler Kurzhaarschnitt für die Jungs. Maximilian Mersch und Kera – Rachel Cook zwei der Schüler mussten erst mal schlucken. Genauso ungewohnt Strenge Regeln in Sachen Pünktlichkeit und Ordnung. Kein Alkohol, keine Zigaretten und Lehrer, die immer Recht haben. Oder sie bestrafen einen, wenn ihnen danach ist, schnell mal zu einer Runde um den Sportplatz oder zum Schuheputzen für alle. Da standen viele irgendwann kurz davor, die Koffer zu packen. Von einem "Reality -Boom" will Birgit Göller, verantwortliche Redakteurin für die neue ZDF-Serie "Die harte Schule der 50er Jahre", jedoch nichts wissen. "Ich bin mir sicher, dass die Sendung auch schon vor ein paar Jahren funktioniert hätte." Auch einen Vergleich mit "Windstärke 8" lehnt sie ab: "Jeder ist zur Schule gegangen. Die Erfahrungen einer Seereise kann man jedoch kaum teilen." Vielmehr sieht sie den Vierteiler, den das ZDF ausdrücklich als "Erlebnisdokumentation" bezeichnet, im Zusammenhang mit der Pisa-Studie Die Schüler musste eingangs eine Prüfung absolvieren. Sie bekamen Aufgaben der damaligen sechsten und siebten Klasse. Das Ergebnis war erschreckend. Ich schätze, sie erreichten die Durchschnittsnote fünf." Nun soll also gezeigt werden, ob die Lehrmethoden der 50er-Jahre tatsächlich effektiver waren. "Auf körperliche Züchtigung wurde natürlich verzichtet, ansonsten ist alles wie damals.“Ein halbes Jahr lang recherchierten Historiker und Lehrer, damit wir die damaligen Umstände authentisch darstellen können." Im Klartext: Feinripp statt Tanktop, Zahnsalz statt Zahnbürste, Leberknödel statt Burger, Tanzabend statt Clubbing. Harte Lehrpläne, üble Bestrafungen ("Beispielsweise die Isolation über mehrere Tage") oder der allmorgendliche Lauf gehörten ebenso dazu. Dass die Sendung nach einem Vorbild der BBC erst jetzt, fast ein Jahr später gesendet wird, begründet Birgit Göller, mit dem aktuellen Bezug: "Wir stehen kurz vor den Sommerferien, da passt das Thema ganz gut. Außerdem ist es zeitlos." Kontaktinformationen: Redaktionsbüro Auerbacher robert_auerbacher@hotmail.com
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