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Oberkochen, 07.01. 2008 11:16



Just in time erfolgreich - Outsourcing von Rohstofflagerung und Artikelanarbeitung

Immer mehr Maschinen- und Sondermaschinenbauer setzen auf die Fremdvergabe der Beschaffungslogistik und Rohstoffanarbeitung. Nicht zuletzt deswegen, weil sich hier unmittelbar Kosten senken lassen. Um ein Outsourcing-Projekt allerdings auch mittel- und langfristig zum Erfolg zu führen, gilt es die potenziellen Chancen und Risiken sorgfältig gegeneinander abzuwägen.
Zu Beginn jedes Outsourcing-Konzeptes steht die Analyse der Ausgangssituation des Unternehmens. Je nach auszulagerndem Funktionsbereich sind die entscheidungsrelevanten Parameter wie Materialfluss, Personal und Organisation, gegenwärtige Leistung sowie Aufwand und Kosten zu spezifizieren.


Die entscheidende Zielsetzung für ein Outsourcing liegt dabei in der Regel in der Rationalisierung von Geschäftsprozessen, der Fokussierung auf das Kerngeschäft und der Variabilisierung fixer Kosten. Auch die Umgehung von anstehenden Investitionen spielt eine wichtige Rolle. Diese Faktoren sind längst nicht nur für große Konzerne interessant. Auch kleinen und mittelständischen Betrieben, deren eigener Maschinenpark für bestimmte Fertigungszwecke nicht geeignet ist oder deren Lagerkapazitäten die Bevorratung eines breiten Spektrums an Rohstoffen und Abmessungen nicht erlauben, bietet der Fremdbezug von Sägezuschnitten eine interessante Perspektive.

Umfang des Outsourcings
Ein Beispiel für ein Just-in-time-Projekt mit eher geringem Umfang bietet folgendes Szenario: Der Zulieferer lagert das Material, das Eigentum des Metall verarbeitenden Unternehmens bleibt, ein. Die Disposition erfolgt durch den Outsourcinggeber. Die anschließende Sägeleistung übernimmt wieder der Dienstleister, ebenso wie die Just-in-time-Lieferung der Zuschnitte und die Bestandsinventur. Ein umfassendes Outsourcing-Projekt beinhaltet je nach Bedarf zusätzliche Leistungen wie die Disposition, die Materialbeschaffung, eine getrennte Chargenverwaltung und Anarbeitungsdienstleistungen. Auch die Zuordnung von Auftragspapieren und Kundenzeichnungen, die Verwaltung des Verpackungsmaterials sowie die innerbetriebliche Logistik können vom Zulieferer übernommen werden. Kompetente Zulieferer bieten darüber hinaus auch Unterstützung bei der Entwicklung und Konstruktion von Bauteilen an und etablieren komplexe elektronische Datenübermittlungssysteme. Letztere ermöglichen dem Outsourcinggeber die digitale Verbuchung sämtlicher Waren- und Rechnungsströme und reduzieren den Verwaltungsaufwand spürbar.

Auswahl des Zulieferers
Die relevanten Kriterien für die Auswahl des externen Dienstleisters hängen selbstverständlich von Inhalt und Umfang des jeweiligen Just-in-time-Projektes ab. Dennoch lassen sich verschiedene allgemeine Anforderungen benennen. Neben Kriterien wie Kosten, Qualität und Zuverlässigkeit sollten Verantwortliche vor allem prüfen, ob der Dienstleister auf Erfahrungen durch Referenzprojekte in vergleichbarem Umfang verweisen kann und über spezialisiertes Branchen-Know-how verfügt. Darüber hinaus sind im Hinblick auf ständig verkürzte Produktionsdurchlaufzeiten und Just-in-time-Lieferungen Kriterien wie Lieferzeiten und Flexibilität des Dienstleisters genau zu prüfen. Auch eine leistungsfähige EDV, die die elektronische Übermittlung aller Datenflüsse ermöglicht, ist für viele Unternehmen entscheidungsrelevant.

Chancen des Outsourcings
Ein wichtiger Vorteil des Outsourcings ist die Überführung der betreffenden Fixkosten für Beschaffung, Lagerung und Anarbeitung in proportionale Kosten. Die höhere Produktivität des externen Dienstleisters sowie die größeren Beschaffungsvolumina und eine bessere Maschinenauslastung führen darüber hinaus zu Kostenvorteilen. Mit dem Outsourcing wird gleichzeitig eine Verlagerung der Risiken auf den neuen Partner erreicht. Kosten für Verschnitt, Ausschuss und Schrott, die Wartung der Maschinen sowie zukünftige Investitionen fallen beim Zulieferer an. Die durch das Outsourcing freiwerdenden Ressourcen kann das Unternehmen im Bereich der Kernkompetenzen zielorientiert reinvestieren. Auch Faktoren wie die Vereinfachung von Strukturen und Abläufen sowie die Erhöhung von Flexibilität bieten dem Unternehmen große Vorteile. So schafft das Outsourcing bspw. die Möglichkeit, flexibel auf Marktveränderungen einzugehen. Last, but not least erschließt sich das Unternehmen durch ein Outsourcing die Nutzung externen Know-hows, das zu Qualitätssteigerungen und Innovationen führen kann.

Potenzielle Risiken und Risikominimierung
Trotz der zahlreichen Vorteile, die die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister bietet, dürfen natürlich die Risiken eines solchen Projektes nicht vernachlässigt werden. Am schwerwiegendsten ist in diesem Zusammenhang das Risiko, dass die Materialverfügbarkeit nicht mehr zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist. Dies können die Verantwortlichen ausschließen, indem sie sich für einen Systemdienstleister entscheiden, der zum einen aufgrund von hohen Kundenzahlen über sehr gute Beziehungen zu verschiedenen Lieferanten verfügt und zum anderen umfassende Erfahrungen in der Disposition hat. Die Beachtung dieser Kriterien führt auch dazu, ein weiteres Risiko zu minimieren: die Zahlung zu hoher Materialpreise. Ein weiterer kritischer Punkt ist der zusätzliche Verwaltungsaufwand, der bei der Zusammenarbeit mit einigen externen Anbietern entsteht. Qualifizierte Systemdienstleister hingegen senken erfahrungsgemäß den Verwaltungsaufwand der auftraggebenden Unternehmen deutlich – zum Beispiel durch die Automatisierung von Prozessen oder durch eine durchgängige Vernetzung aller in den Prozess involvierten DV-Systeme.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die zu erwartenden Chancen eines Outsourcings die potenziellen Risiken überwiegen und grundsätzlich für ein Outsourcing der Beschaffungslogistik und Anarbeitung sprechen. Dies wird durch Erfahrungen aus vielfältigen Outsourcing-Projekten bestätigt. Insbesondere Maschinen- und Sondermaschinenbauer, die in der Regel gezwungen sind, ein breites Spektrum unterschiedlichster Rohstoffe und Abmessungen vorrätig zu halten, erzielen mit einem kompetenten Outsourcing-Partner gute Ergebnisse.


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Autoreninformation
Diplom-Betriebswirt Wolfgang Dörr ist Mitglied der Geschäftsführung bei der Günther + Schramm GmbH & Co. KG. Zu seinem Verantwortungsbereich zählen vor allem die Anarbeitung und alle Just-in-time-Projekte. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik in Heidenheim und Aalen.


Infokasten zu Günther + Schramm

Langjährige Erfahrung mit Outsourcing-Projekten
Die Günther + Schramm GmbH & Co. KG ist zum einen im klassischen Stahlhandel tätig, zum anderen bietet das Unternehmen als Metall-Servicepartner Anarbeitungsdienstleistungen und Just-in-time-Projekte. Namhafte Unternehmen vertrauen bei komplexen Outsourcing-Projekten auf Günther + Schramm. Das Lieferprogramm des Metallexperten reicht im Bereich der Anarbeitung von Fräsen, Sägen, Drehen und Bohren über Schleifen und Hobeln bis hin zu Wärme- und Oberflächenbehandlung. Knapp 4.000 aktive Kunden aus Maschinenbau, Handel und der mechanischen Bearbeitung versorgt Günther + Schramm mit Stahl sowie Kunststoffen, Aluminium, Titan, NE-Metallen u. a.



Bildunterschrift:
Autor Wolfgang Dörr, Geschäftsführer von Günther + Schramm

Kontaktinformationen:
Unternehmenskontakt
Wolfgang Dörr • Günther + Schramm GmbH & Co. KG
Heidenheimer Str. 65 • 73447 Oberkochen
Telefon: 0 73 64-24 110 • Fax: 0 73 64-24 190
E-Mail: • Internet: www.gs-stahl.de

Pressekontakt
Susanne Wagner • additiv pr
Steinweg 43a • 56410 Montabaur
Telefon: 0 26 02-95 0 99 12 • Fax: 0 26 02-95 0 99 17
E-Mail: • Internet: www.additiv-pr.de

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