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  Versicherung, Bank
 
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Köln, 03.05. 2005 16:17

BCG-Studie zu IT bei deutschen und internationalen Versicherern – Hohe IT-Ausgaben führen nicht automatisch zu mehr Produktivität – Empfehlungen für einen effektiveren IT-Einsatz
Mehr Kostentransparenz: Versicherungen können ihr IT-Budget gezielter steuern

In einem schwieriger werdenden Marktumfeld ist der gezielte Einsatz der Informationstechnologie (IT) ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Versicherungen. Sie profitieren beispielsweise dann von der IT, wenn der Versicherungsvermittler bereits im Beratungsgespräch eine Police ausstellen kann oder das Topmanagement zeitnah Zugriff auf alle steuerungsrelevanten Vertriebs-, Betriebs- oder Schadenmanagement-Daten erhält. Daher geben Versicherungen im Durchschnitt etwa 30 Prozent ihrer Verwaltungskosten für IT aus.

Eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt nun aber erhebliche Kostenunterschiede zwischen einzelnen Unternehmen. So investieren einige deutsche Versicherer gemessen an ihren Bruttoprämien 5 Prozent in IT, andere nur 1 Prozent. Wie leistungsfähig die IT ist, entscheidet allerdings nicht allein das Budget. So führen etwa höhere IT-Budgets nicht zwangsläufig zu höherer Automatisierung und damit zu mehr Produktivität sowie niedrigeren Personalkosten in Verwaltungsabläufen Zu diesem Ergebnis kommt BCG in einer mehrjährigen Studie, an der sich mehr als 80 Versicherer weltweit, darunter führende Versicherungsunternehmen in Deutschland, beteiligt haben.

Geschäfts- und IT-Komplexität als Kostenfaktoren

Im Jahr 2004 stiegen die IT-Budgets in der Versicherungsbranche weiter an – in Deutschland beispielsweise um 2 Prozent. Dieser Anstieg fiel aber moderater aus als in den Vorjahren. Gegen den Langzeittrend gelang es einzelnen Unternehmen allerdings durchaus, ihre IT-Kosten um 10 bis 30 Prozent zu senken. Grundsätzlich sind unterschiedliche Kostenniveaus einerseits im Geschäftsmodell von Versicherern begründet: So beeinflussen Unternehmensgröße, Spartenmix, Zusammensetzung der Vertriebskanäle sowie Produktvielfalt die IT-Kosten. Ein vielfältiges Produktangebot hat insbesondere wesentlichen Einfluss auf die IT- und Prozesskomplexität, spiegelt sich aber nicht immer in entsprechenden zusätzlichen Erträgen im Markt wider.

Andererseits spielen IT-Faktoren wie eine komplexe Anwendungs- und Systemlandschaft sowie die Effizienz von IT-internen Prozessen eine wichtige Rolle. Die Versicherer müssen beide Arten von Kostentreibern – IT- und Geschäftskomplexität – aktiv managen. „Als Kosten- und Werttreiber sollte die IT dabei entsprechende Priorität haben und auf der CEO- und CIO-Agenda stehen", sagt Dr. Rainer Minz, BCG-Geschäftsführer und Leiter der Praxisgruppe IT.

In ihrer Studie stellt BCG Empfehlungen für verbesserte IT-Strategien vor. Zunächst sollten die Versicherer den Kosten- und Wertbeitrag ihrer IT kennen und dazu ihre Ausgaben pro Prämien und Versicherungspolice bzw. Risiko getrennt nach Sparten analysieren. „Viele Unternehmen können ihre IT-Gesamtkosten nur schwer ermitteln, noch schwerer fällt ihnen der Überblick über die IT-Kosten einzelner Sparten", so BCG-Geschäftsführer Dr. Gunther Schwarz. „Ohne Kostentransparenz kann der CIO die IT aber nicht optimal steuern."

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Übereinstimmung von IT- und Geschäftsstrategie: IT kann neue Geschäftsmodelle unterstützen, trägt aber nur zur Wertschaffung des Unternehmens bei, wenn Geschäfts- und IT-Strategie eng miteinander verzahnt sind. Oft werden jedoch unterschiedliche Prioritäten gesetzt. „Wenn IT- und Geschäftsstrategie auseinander laufen, können IT-Investitionen nicht ihren maximalen Nutzen entfalten", sagt BCG-Geschäftsführer Minz.
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IT-Komplexität reduzieren: Komplexe IT-Architekturen sind häufig Ergebnis von Fusionen oder einer Geschäftsexpansion in den Dimensionen Länder, Regionen, Sparten, Produkte oder Vertriebswege. Um Kosteneinsparungen – nicht nur im IT-Bereich – zu realisieren, können Änderungen im Geschäftsmodell wie zum Beispiel die systematische Reduzierung der Produktkomplexität sinnvoll sein. Parallel sollten Unternehmen die IT-Komplexität reduzieren, indem sie ihre bestehenden Anwendungen konsolidieren, Service-Vereinbarungen (Service Level Agreements) regelmäßig anpassen und den Einsatz von Standardlösungen konsequent prüfen.
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IT-Projekte besser managen: Viele Versicherer verzichten auf eine zentrale, übergreifende Steuerung ihrer Kern-IT-Projekte. Mit einer unternehmensweiten Multiprojektplanung und -steuerung können aber Effizienzvorteile erzielt werden. Die Basis ist eine Priorisierung von Initiativen anhand eindeutiger Kriterien und – eng daran gekoppelt – ein Releasemanagement, um das Gesamtprojektportfolio effizient koordinieren und steuern zu können.
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Sourcing-Optionen prüfen: Beim IT-Outsourcing sind deutsche Versicherungen mit 5 Prozent Outsourcinggrad im internationalen Vergleich noch Schlusslicht. Dagegen beträgt der Anteil in Frankreich und den USA 10 Prozent und in Großbritannien bis zu 20 Prozent. Outsourcing kann eine interessante Option sein, um Skalenvorteile vor allem für kleinere Versicherer zu erzielen oder Personalkosten bei der Anwendungsentwicklung zu senken. Bevor Versicherungen jedoch über eine Auslagerung von IT-Funktionen entscheiden, sollten sie diese intensiv auf ihre strategische Bedeutung für das Unternehmen hin prüfen: Während Kernkompetenzen wie die Entwicklung und Steuerung der IT-Architektur das Unternehmen nicht verlassen sollten, kann beispielsweise der Helpdesk extern vergeben werden. Abhängig von ihrer Geschäftsstrategie können Unternehmen dementsprechend auch über ein Outsourcing ihrer Rechenzentren oder Teilen der Anwendungsentwicklung entscheiden. In jedem Fall sollten jedoch vor einer Outsourcingentscheidung die betroffenen Prozesse und Schnittstellen intern optimiert werden.

Die BCG-Studie untersuchte auch die Verwendung des IT-Budgets: 75 Prozent des Budgets werden für den laufenden Betrieb, 25 Prozent für die Entwicklung neuer Anwendungen und Funktionen eingesetzt. „Versicherungen sollten ihre Betriebsaufwendungen nachhaltig reduzieren und damit das verfügbare IT-Budget für Neu- und Weiterentwicklungen steigern, denn in einem schwierigeren Marktumfeld sind effizientere Verwaltungsabläufe und Flexibilität bei der Produkteinführung gefragt. Innovative Technologien und Anwendungen können dies unterstützen, stellen die IT aber gleichzeitig vor neue Herausforderungen", sagt BCG-Geschäftsführer Dr. Stephan Heydorn. Einfach mehr Geld in IT-Innovationen zu investieren, sei keine Lösung, so das Resümee der BCG-Autoren. Vielmehr komme der IT heute die Aufgabe zu, eng abgestimmt mit der Unternehmensstrategie die richtigen Investitionsentscheidungen mit maximalem Geschäftsnutzen zu treffen und effizient zu realisieren.


The Boston Consulting Group ist die weltweit führende strategische Unternehmensberatung. Gemeinsam mit ihren Kunden entwickelt und implementiert BCG innovative Strategien, die spürbare Wettbewerbsvorteile schaffen und das Unternehmensergebnis nachhaltig verbessern. 1963 in den USA gegründet, unterhält BCG heute weltweit 60 Büros, davon sieben in Deutschland sowie Niederlassungen in Wien und Athen. In diesen neun Büros erzielte BCG im Jahr 2004 mit 550 Beraterinnen und Beratern einen Umsatz von 246 Millionen Euro. BCG befindet sich als Partnerschaft im Besitz der Geschäftsführer und berät Unternehmen aus allen Branchen.


Kontaktinformationen:
Maike Zander, BCG München
Tel.: +49 89 2317-4501
E-Mail: zander.maike@bcg.com

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