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Umfrage bestätigt: Regierungsprogramm bringt keine positiven Impulse für Arbeitsmarkt Manpower-Arbeitsmarktbarometer mit negativem Ausblick Das Programm der neuen Bundesregierung sorgt offensichtlich für schlechte Stimmung bei den Arbeitgebern. Das bestätigt das neue Manpower-Arbeitsmarktbarometer, ein international anerkannter Index zur Arbeitsmarktentwicklung. Der Anteil der befragten Arbeitgeber in Deutschland, die im 1. Quartal 2006 mehr Personal einstellen wollen stieg zwar von 5 auf 7 Prozent, im Gegenzug nahm aber auch der Prozentsatz derer die Personal abbauen wollen zu, und zwar um 4 Punkte von 7 auf 11 Prozent. 80 Prozent der Befragten wollen an ihrem Personalstamm nichts ändern. Damit setzt sich der negative Trend aus dem letzten Quartal weiter fort: der Netto-Beschäftigungsausblick fiel von -2 auf -4. Der ermittelte Wert liegt zwar noch 2 Prozentpunkte besser als im Vergleichsquartal des letzten Jahres, im internationalen Vergleich bleibt Deutschland mit diesem Ergebnis weiterhin das Schlusslicht unter den 23 befragten Ländern. Das Regierungsprogramm mit den angekündigten Sparmaßnahmen, der Erhöhung der Mehrwertsteuer und einer Verlängerung der Probezeit auf zwei Jahre bringen also nicht die erhofften Impulse für den Arbeitsmarkt. Keine Jubelstimmung in Sicht Thomas Reitz, Geschäftsführer von Manpower Deutschland zeigt sich von dem Ausblick enttäuscht, aber doch auch etwas überrascht. „Wir hatten ehrlich gesagt schon auf etwas positivere Werte gehofft, verzeichnen wir doch eine steigende Nachfrage, insbesondere auch bei qualifizierten Zeitarbeitskräften und bei der Personalvermittlung.“ So gelte die Zeitarbeitsbranche als Frühindikator für den Arbeitsmarkt, weil viele Firmen am Anfang einer Konjunkturbelebung lieber Zeitarbeitskräfte als eigene Mitarbeiter einstellen. „Aber nach dem quälenden Hin und Her bei den Koalitionsverhandlungen und dem daraus resultierenden Regierungsprogramm ist bei den Arbeitgebern leider wenig Jubelstimmung in Sicht. Die gestiegenen Energiepreise sind dem Wirtschaftsklima ebenfalls nicht zuträglich, das zeigt auch der ZEW-Konjunkturindex, der wieder eingeknickt ist“, beschreibt Reitz die Lage. Es bleibe zu hoffen, dass die nun geklärte politische Situation, mit der ersten deutschen Kanzlerin, zum Jahresstart 2006 doch noch für positive Impulse sorge. Land- und Forstwirtschaft mit besonders ungünstiger Prognose / Aussichten für Energie- und Versorungsbranche hingegen positiv Sieben von neun Branchensektoren liefern negative Umfrageergebnisse, dabei bildet die Land- und Forstwirtschaft mit einem Netto-Beschäftigungsausblick von -20 das Schlusslicht, während der Sektor Energie und Versorgung mit +6 das beste Resultat vorlegt. Tristesse im Osten und Norden / Region München optimistisch Die Umfrageergebnisse in den einzelnen Regionen stellen sich recht unterschiedlich dar. Eine Verschlechterung der ermittelten Werte im Vergleich zum voran gegangenen Quartal lässt sich bei sechs Regionen feststellen, bei zwei ergab sich ein positiver Trend. In der Region München sind die Beschäftigungserwartungen für die Monate Januar, Februar und März mit +6 Prozent am optimistischsten. Im Osten und Norden der Republik hingegen sind die Aussichten mit jeweils -17 Prozent am schlechtesten. Kontaktinformationen: Katja Hartmann Manpower GmbH Personaldienstleistungen Kurt-Schumacher-Straße 31 60311 Frankfurt am Main Telefon: (0 69) 1 53 03 - 2 40 Telefax: (0 69) 1 53 03 - 2 22 E-Mail: hartmannkatja@manpower.de
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