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Bandscheibenoperationen - Neue innovative Verfahren in der Neurochirurgie In den meisten Fällen lassen sich Rückenschmerzen mit oder ohne Bandscheibenvorfall konservativ, d.h. mit Krankengymnastik, Physiotherapie und Medikamenten behandeln. Liegen therapieresistente Schmerzen oder sogar Ausfallserscheinungen (z.B. Lähmungen) vor, sollte dies in der Regel durch einen operativen Eingriff behoben werden. Rund 70.000 Bandscheibenvorfälle werden pro Jahr in Deutschland operiert. „Neben konventionellen Operationsmethoden setzt die Neurochirurgische Klinik des Katharinenhospitals im Klinikum Stuttgart jetzt mit der endoskopisch assistierten Bandscheibenoperation und der Bandscheibenprothese zwei hochmoderne Verfahren ein“, erklärte der Ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Dr. Nikolai Hopf, am Dienstag (11.12.2007) bei einem Pressegespräch. „Diese Techniken zeichnen sich durch maximale Effektivität, weniger Belastung für den Patienten und eine entscheidende Verbesserung des Behandlungsergebnisses aus.“ Die sogenannte perkutane endoskopisch assistierte Sequestrotomie ist eine neue, schonende Behandlungsmethode für Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule. „Über einen 8 mm großen Hautschnitt wird ein Endoskop eingeführt und der Vorfall mit Mikroinstrumenten entfernt“, erläuterte Dr. Philipp Tanner das Verfahren. Durch diesen minimal-invasiven Eingriff werden Muskulatur, Knochen und vor allem das im Wirbelkanal liegende Nervengewebe maximal geschont. Die Vorteile: der Zugangsweg ist minimal, die Patienten sind nach dem Eingriff schneller uneingeschränkt beweglich als bei der konventionellen Operationsmethode und der Krankenhausaufenthalt wird verkürzt. Patienten können so auch schneller wieder in Alltag und Berufsleben zurückkehren. Degenerative Erkrankungen im Bereich der Halsbandscheibe werden weltweit mit gutem Erfolg über eine „Versteifung“ bzw. Fixierung der angrenzenden Wirbelkörper behandelt. Die daraus resultierende Verminderung der Beweglichkeit führt jedoch zur Mehrbelastung der benachbarten Halswirbelsäulensegmente, teilweise auch mit der Folge weiterer Bandscheibenvorfälle. „Mit künstlichen Halsbandscheiben (Prothesen)“, so Oberarzt Dr. Christoph Schul, „können jetzt die Bewegungsfunktion der Segmente erhalten und eine annährend physiologische Belastung der übrigen Wirbelsäule ermöglicht werden.“ Patienten sind so rasch mobilisierbar und können frühzeitig in das gewohnte Leben zurückkehren. Das Spektrum der Neurochirurgischen Klinik des Katharinenhospitals umfasst die operative Behandlung aller Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven der Arme und Beine sowie der Wirbelsäule, inkl. Bandscheibenschäden der Hals-, Brust- und Lendenregion. Schwerpunkte sind Hirntumore, Gefäßfehlbildungen, Verletzungen des Gehirns und Rückenmarks, aber gerade eben auch degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Der minimalinvasiven Therapie kommt dabei eine vorrangige Rolle zu. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kinderneurochirurgie mit den speziellen Fehlbildungen des Schädels und Nervensystems. Jährlich werden in der Klinik weit über 2.000 Patienten stationär behandelt. Bildunterschrift: Bürgerhospital Kontaktinformationen: Landeshauptstadt Stuttgart, Klinikum Stuttgart, Ulrike Fischer, Pressesprecherin, c/o Katharinenhospital, Kriegsbergstrasse 60, 70174 Stuttgart, Tel. 0711/278-2008, Fax. –2004, E-Mail |
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