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Dortmund, 18.11. 2004 10:58

Humanisten diskutierten Reform der Feiertagsregelung
Interessen weiterer Bevölkerungskreise berücksichtigen

Den Vorschlag des Abgeordneten Ströbele, einen christlichen für einen muslimischen Feiertag zu opfern, hält der Landesvorstand des Humanistischen Verbandes NRW für gesellschaftlich nicht durchsetzbar.


In seiner Sitzung am Mittwoch, 17.11. diskutierten die Humanisten einen Vorschlag des Internationalen Bundes für Konfessionslose und Atheisten (IBKA), zukünftig Feiertage mit religiösem Hintergrund nicht mehr allgemein gesetzlich vorzuschreiben, sondern jedem Bürger, gleich welcher Weltanschauung, ein "Kontingent" an Feiertagen bzw. Kultustagen gesetzlich, auch als individueller Anspruch gegenüber einem Arbeitgeber, zu verbriefen.
Eine solche Kontingentregelung würde einerseits dem grundgesetzlich gewährleisteten Recht auf freie Religionsausübung Genüge tun, andererseits aber nicht "Fronleichnam" oder "Christi Himmelfahrt" der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung überstülpen.
Eine solche individuelle Lösung würde der Wirtschaft auch die Probleme mit so genannten Brückentagen erleichtern. Es würden an bestimmten Tagen nicht, wie bislang, alle Arbeitnehmer zur gleichen Zeit ihre Feiertage beanspruchen.
Die Diskussion um die Feiertage gibt den Landesgesetzgebern zusätzlich die Möglichkeit, die Feiertagsgesetze von alten Zöpfen zu befreien. Schließlich ist es vielen Jugendlichen, aber nicht nur diesen, unverständlich, z.B. am so genannten Gründonnerstag oder anderen Feiertagen gerade nicht "feiern" zu dürfen. Und dies in einer Gesellschaft, die erfreulicherweise eine zunehmend geringere emotionale Bindung an diese verordneten christlichen Feiertage verspürt. Die Landesgesetzgeber sollten die Gesetze endlich den gesellschaftlichen Bedingungen anpassen.
Präsident Jürgen Springfeld, Dortmund, legte dar, dass die aktiven Mitglieder der beiden großen christlichen Kirchen nur noch eine Minderheit in der Bevölkerung darstellen und die gesetzlich verbindlichen Feiertage auf diese Minderheit zugeschnitten sind. Dies gelte selbst in den Bundesländern, in denen auch aktive und passive Mitglieder der Großkirchen zusammen nur noch eine Minderheitenrolle innehaben, so z.B. in den neuen Bundesländern. Die Interessen von Atheisten, Muslimen, Juden, Hindus und anderer Bevölkerungsgruppen blieben bislang völlig unberücksichtigt.


Kontaktinformationen:
mail@hvd-nrw.de
Tel.: 0231 527248

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