Medizin, Pharma
Hamburg / Karlsruhe, 24.09. 2008 10:08
Von Pfizer gestifteter Preis würdigt neue Erkenntnisse zur Krebsbekämpfung
GO zeichnet innovative junge Forscher mit dem Schmidt-Matthiesen-Preis aus
Hohe Auszeichnung für zwei junge Forscher: Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) hat den Schmidt-Matthiesen-Preis 2008 zu gleichen Teilen an Dr. Martin Widschwendter, University College London, und Dr. Marcus Schmidt, Universitätsfrauenklinik Mainz, verliehen. Sie würdigt damit die innovativen Leistungen der beiden Wissenschaftler zum besseren Verständnis von Entstehung und Bekämpfung gynäkologischer Tumoren. Die Verleihung des von der Pfizer Pharma GmbH gestifteten und mit 8.000 Euro dotierten Preises fand anlässlich der Eröffnung des 57. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Hamburg statt.Von Pfizer gestifteter Preis würdigt neue Erkenntnisse zur Krebsbekämpfung
GO zeichnet innovative junge Forscher mit dem Schmidt-Matthiesen-Preis aus
Die fünfköpfige Jury ehrte Dr. Martin Widschwendter für seine Arbeit „Epigenotypisierung – eine völlig neue Strategie zur Vorhersage des Brustkrebsrisikos“. Darin wies er nach, dass epigenetische Veränderungen in normalen peripheren Blutzellen ein zuverlässigerer Indikator für das Brustkrebsrisiko sind als herkömmliche Methoden. Dr. Marcus Schmidt zeigte in seiner herausragenden Arbeit „Prognostic impact of Ep-CAM in untreated node-negative breast cancer“, dass sich Ep-CAM, ein epitheliales homophiles Zelladhäsionsmolekül, sehr gut als Prognosefaktor bei Brustkrebs und darüber hinaus als mögliches Ziel einer Targeted Therapy eignet.
„Die beiden jungen Wissenschaftler können stolz auf sich sein. Eine besondere Auszeichnung, die sie zurecht erhalten haben. Ihre Arbeiten tragen maßgeblich dazu bei, Krebs besser zu verstehen und bieten damit zugleich interessante Ansätze für weiterführende Forschungen“, sagte Dr. Ruth Fricker, Senior Medical Advisor von Pfizer Oncology, bei der Preisverleihung.
Der von der Pfizer Pharma GmbH gestiftete Schmidt-Matthiesen-Preis der AGO wird alle zwei Jahre anlässlich des DGGG-Kongresses an Nachwuchswissenschaftler bis 40 Jahre vergeben. Prämiert werden innovative Forschungsarbeiten mit neuen Erkenntnissen zur Entstehung, Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen bei Frauen. Der Preis ist benannt nach Prof. Heinrich Schmidt-Matthiesen, der seinerzeit der erste Vorsitzende der AGO war.
Bildunterschrift:
Foto: Preisverleihung
Bild v.l.n.r.: Prof. Dr. Walter Jonat, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG), Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO), Dr. Ruth Fricker, Pfizer, Dr. Marcus Schmidt und Dr. Martin Widschwendter.
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