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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/Capgemini: Studie: Den Banken ist die Euphorie verloren gegangen Studie: Den Banken ist die Euphorie verloren gegangen Vom Wirtschaftsstimmungsspitzenreiter zum Durchschnitt zurück Berlin, 21. September 2004 - Die Wirtschaftsstimmung ist bei den Banken nach einem Höhenflug vor einem halben Jahr wieder durchschnittlich in Relation zu allen anderen Wirtschaftsbranchen geworden. Die positive Bewertung der Wiedervereinigung Deutschlands als Stärkung des Wirtschaftsstandortes teilt die Bankenbranche zwar mit allen anderen Branchen im 15 Jahr nach Fall der Mauer, aber sie bleibt dabei wenig euphorisch auf den hinteren Plätzen im Branchenranking. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Wirtschaftsstimmungsumfrage der Management- und IT-Beratung Capgemini bei 1527 Unternehmern, Vorständen und Geschäftsführern - darunter 5 Prozent aus der Bankenbranche. Wiedervereinigung als Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland gewertet So glauben knapp die Hälfte, nämlich 49 (Durchschnitt über alle Branchen / Alle: 55) Prozent der Bankenmanager, dass sich die deutsche Wiedervereinigung langfristig positiv auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auswirkt. Langfristig negativ für den Wirtschaftsstandort Deutschland sehen die Wiedervereinigung dagegen 40 (Alle: 29) Prozent der Unternehmenslenker. Auch das Fazit über den Zusammenschluss von Ost- und Westdeutschland heute, 15 Jahre nach dem Fall der Mauer, ist mehrheitlich im Plus, denn 50 (57) Prozent der Unternehmer der Bankenbranche ziehen darüber positiv Bilanz, 32 (29) Prozent negativ. "Die Mauern in den Köpfen zwischen Ost und West fallen - zumindest in der langfristigen Sichtweise", betonte Antonio Schnieder, CEO Central & Eastern Europe von Capgemini bei der Präsentation der Studie in Berlin. "Endlich werden nicht nur die Schattenseiten, sondern auch die wirtschaftlichen Vorteile der Wiedervereinigung wahrgenommen", ergänzt Dr. Helmut Haussmann, Senior Vice President bei Capgemini und Bundeswirtschaftsminister zur Zeit der Wende. Auftragslage der Unternehmen wird wiederholt im deutlichen Aufwind gesehen Die Auftragslage der Bankenbranche entwickelte sich in den vergangenen sechs Monaten branchendurchschnittlich, so dass sich deren Manager in dieser Frage im Mittelfeld wiederfinden können: Die Auftragslage hat sich verbessert, sagen 41 (Alle Branchen: 43, Frühjahr 2004 Banken: 60) Prozent, verschlechtert hat sie sich für 23 (Alle: 25, Frühjahr 2004 Banken: 4) Prozent. Die Auftragslage der künftigen sechs Monate sieht etwas besser aus: 43 (Alle: 45, Frühjahr 2004 Banken: 57) Prozent der Manager sehen steigende Auftragszahlen für ihr Unternehmen im nächsten halben Jahr voraus, 9 (Alle: 18, Frühjahr 2004 Banken: 2) Prozent sehen das Auftragsvolumen sinken. Auch bei den Investitionen ist die Bankenbranche durchschnittlich aufgestellt: 32 (Alle: 29, Frühjahr 2004 Banken: 27) Prozent gaben an, dass diese steigen werden, 29 (Alle: 32, Frühjahr 2004 Banken: 21) Prozent wollen sie dagegen zurückfahren. Wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands der nächsten sechs Monate positiv Bei der Frage nach der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands in den nächsten sechs Monaten ist erneut branchenübergreifend ein leichter Aufwind zu verzeichnen; so auch in der Bankenbranche. 29 (Alle: 28) Prozent sehen hier eine Besserung im nächsten halben Jahr. In der Frühjahrsumfrage waren dies noch 43 Prozent. 24 (Alle: 32, Frühjahr 2004 Banken: 17) Prozent sehen dagegen Deutschland im nächsten halben Jahr ins Minus rutschen. Die Bereitschaft neues Personal einzustellen ist insgesamt über alle Branchen gesehen gleichbleibend in Vergleich zur Frühjahrsumfrage sehr gering geblieben. 42 (Alle: 38, Frühjahr 2004 Banken: 39) Prozent sehen Personalabbau in ihrem Unternehmen voraus, und 26 (Alle: 16, Frühjahr 2004 Banken: 13) Prozent Neueinstellungen. Dazu passt, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Durchschnitt über alle Branchen jetzt noch wesentlich schlechter beurteilt wird als noch vor einem halben Jahr. 67 (Alle: 64, Frühjahr 2004 Banken: 37) Prozent meinen, dass die Arbeitslosenzahl steigen wird, nur 7 (Alle: 7, Frühjahr 2004 Banken: 15) Prozent glauben, dass sie bald sinkt. Als Wirtschaftsmotor wird der Export gesehen. 59 (Alle: 58, Frühjahr 2004 Banken: 47) Prozent prognostizieren mehr Ausfuhren im kommenden halben Jahr, 16 (Alle: 8, Frühjahr 2004 Banken: 11) Prozent sehen hier einen Rückgang. Die vollständigen und detaillierten Umfrageergebnisse "Wirtschaftsstimmung - Eine Umfrage unter deutschen Führungskräften", aufgeschlüsselt nach Bundesländern und Branchen, sind im Internet unter http://www.wirtschaftsstimmung.de abrufbar. Über die Capgemini-Gruppe Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing. Das Unternehmen mit europäischem Ursprung berät Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Capgemini wendet dabei eine neue Form der Zusammenarbeit an: Collaborative Business Experience. Grundlage ist die Verpflichtung von Dienstleister und Kunde zu gemeinsamem Erfolg und das Erreichen messbaren Mehrwerts auf Basis enger Zusammenarbeit. Capgemini beschäftigt derzeit weltweit rund 55.000 Mitarbeiter und erzielte 2003 einen Umsatz von 5,754 Milliarden Euro. Mehr Informationen zum Unternehmen, den Dienstleistungen und Pressemitteilungen finden Sie unter http://www.de.capgemini.com Kontaktinformationen: Capgemini Neues Kranzler Eck Kurfürstendamm 21 10719 Berlin Pressesprecher: Thomas Becker Tel.: 030/88703-730 Fax: 030/88703-739 E-Mail: thomas.becker@capgemini.com
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