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Berlin, 07.12. 2004 13:48

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direct/Wirtschaftsjunioren Deutschland: Entfesselung der Schulen

Entfesselung der Schulen

Wirtschaftsjunioren fordern mehr Konsequenz auf dem eingeschlagenen Weg der Bildungspolitik/ Wirkliche Eigenverantwortung der Schulen angemahnt/ Bert Christmann: "Wir brauchen den Mut zum Durchbruch"


Berlin, 07. Dezember 2004. "Die aktuellen PISA-Ergebnisse sind kein Grund, erneut Grundsatzdebatten über das Schulsystem vom Zaun zu brechen." Das sagte Bert Christmann, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, heute in Berlin. Richtige Weichenstellungen in der Bildungspolitik bedeuteten nicht, dass schon morgen alle Züge im Ziel seien. "Landesweit verbindliche Bildungsstandards, mehr Selbständigkeit für die Schulen, Sprachkurse, Vergleichstests und zentrale Abschlussprüfungen: Soviel Bewegung gab es seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr".

Allerdings fehle es nach wie vor an der Konsequenz und damit am nötigen Mut zum Durchbruch. Die Bildungsstandards könnten nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn die Schulen vollen Handlungsspielraum hätten, um sie zu erreichen. Vor allem die Übertragung der Personalhoheit müsse schnell über das Stadium der schwach besetzten Modellversuche hinauskommen. Zudem könne Wettbewerb nur dann entstehen, wenn Rankings veröffentlicht würden, so dass Eltern wie in Großbritannien auf ihrer Grundlage entscheiden könnten, an welche Schule sie ihre Kinder schicken. "Wir müssen aufhören, die Schulen zu gängeln und an die Hand zu nehmen - und sie stattdessen entfesseln. Nur so können wir außerordentliche Leistungen von ihnen erwarten."

Auch die Ganztagsschulen, so Christmann weiter, würden nur dann in der Lage sein, mehr Bildung zu bildungsferneren Kindern zu tragen, wenn sie als gebundene Einrichtungen angelegt seien. Wolle man soziale Mobilität, brauche man didaktische und pädagogische Konzepten für den ganzen Tag. Solange die Gelder des Bundes für Umbaumaßnahmen verwendet würden und es keine Anschlussfinanzierung für den Betrieb gebe, bleibe das ausgegebene Ziel unerreichbar. Wer hier gefordert sei, müsse auch die Föderalismus-Kommission klären. "Unzweifelhaft ist aber: Bildung muss uns allen etwas wert sein."


Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit fast 11.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).


Kontaktinformationen:

Dr. Thomas Klugkist
Pressesprecher

Wirtschaftsjunioren Deutschland
Breite Straße 29
D-10178 Berlin

Telefon: +49 (0)30 - 2 03 08 15 16
Mobil: +49 (0)172 - 5 43 80 96
Telefax: +49 (0)30 - 2 03 08 15 21

thomas.klugkist@wjd.de
http://www.wjd.de

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