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Hamburg, 24.02. 2005 15:36

Kaffeehandelshaus J. J. Darboven ist INTERNORGA-Aussteller der ersten Stunde
INTERNORGA-Ehrenpreis 2005 geht an Albert Darboven

INTERNORGA – Internationale Fachmesse
4. bis 9. März 2005 auf dem Hamburger Messegelände
Der Hamburger Kaufmann Albert Darboven (68) wird mit dem diesjährigen INTERNORGAEhrenpreis
ausgezeichnet. Die Laudatio auf den Preisträger hält der ehemalige Erste
Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Henning Voscherau, auf der
Eröffnungsfeier der 79. Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, am 3. März 2005 im Curio-Haus. Die
INTERNORGA, Europas führende Fachmesse für den modernen Außer-Haus-Markt, öffnet ihre
Tore vom 4. bis 9. März auf dem Hamburger Messegelände.
Albert Darboven verkörpert die besten Traditionen Hamburger Kaufmannschaft und ist als
Geschäftsführender Gesellschafter des traditionsreichen Kaffeehandelshauses J. J. Darboven
nicht nur ein herausragender Repräsentant seiner Branche sondern auch Botschafter des guten
Geschmacks im umfassenden Sinne. Darüber hinaus zählt das Unternehmen zu den
INTERNORGA-Ausstellern der ersten Stunde.


Seit der ersten Auflage der Fachmesse 1921,
damals noch unter dem Namen „Hotel- und Gastwirts-Messe Hamburg“, ist das Haus J. J.
Darboven auf der INTERNORGA präsent.
Seine kaufmännische Ausbildung absolvierte Albert Darboven in den Jahren 1953 bis 1956 bei
der Hamburger Kaffee-Dynastie Rothfos. Auch bei den sich anschließenden
Auslandsaufenthalten in El Salvador, Costa Rica, Nicaragua und England lernte er die Branche
von der Pike auf kennen. Darboven weiß aus eigenem Erleben, wie es auf einer
mittelamerikanischen Kaffeeplantage zugeht, und wie man sich als Schauermann im Hafen mit
einem 90-Kilogramm schweren Kaffeesack auf dem Rücken fühlt.
Das Unternehmen, die heutige J. J. Darboven GmbH & Co. KG, geht bis auf das Jahr 1866
zurück, als Darbovens Urgroßvater Johann Joachim als Erster die Idee realisierte, bereits
gerösteten Kaffee in Tüten zu verpacken und per Versand an viele Haushalte zu verschicken.
Bis dahin war der Kaffeegenuss in deutschen Haushalten ein für heutige Verhältnisse ziemlich
mühsamer Genuss gewesen: Üblicherweise musste die Hausfrau die Bohnen noch in der
Pfanne auf dem heimischen Herd rösten.
1915 entstand dann das Markenzeichen „Idee“ mit dem eingängigen Slogan „Aus Freude am
Leben“. Ende der Zwanziger Jahre kam noch das Element „magenfreundlich“ hinzu: Prof. Karl
Lendrich entwickelte damals im Auftrag der Firma Darboven ein neuartiges
Herstellungsverfahren. Wieder eine Innovation aus dem Hause Darboven, die der Hausfrau
aber auch der Gastronomie zugute kam.
Heute umfasst Darboven viel mehr als „Idee“-Kaffee, das weiterhin bekannteste Produkt des
Hauses. Auch die aktuellen Trends der Kaffeebranche wurden und werden vom Hause
Darboven aufgegriffen und – nicht zuletzt auf der INTERNORGA – erfolgreich bei Gastronomie
und Verbraucher kommuniziert. Rund 1.000 Mitarbeiter erwirtschaften in der Gruppe einen
Jahresumsatz von mehr als 250 Millionen Euro. Nicht nur in Deutschland ist das Haus
Darboven eine feste Größe. Zunehmend werden auch Marktpositionen im Ausland erobert,
wovon elf Tochterunternehmen in sechs Ländern zeugen. Dagegen hat die Familie bis heute
alle Begehrlichkeiten internationaler Konzerne nach dem Hamburger Traditionshaus abgewehrt.
Mit Albert Darboven hält die vierte Generation das Steuer fest in der Hand des
Familienunternehmens. Und mit Sohn Arthur E. Darboven steht die nächste Generation bereit,
diese Tradition fortzusetzen.
So stehen das Unternehmen und sein Chef heute für gute hanseatische Traditionen ebenso wie
für Innovation und Kreativität. Noch heute schließt Albert Darboven Verträge per Handschlag.
Er ist Motor und erster Repräsentant seines Hauses, wie man immer wieder auch durch
originelle Fernsehwerbung erfährt. Er engagiert sich gesellschaftlich und sozial – ob in der
Heimat beispielsweise durch die Auslobung des Förderpreises für junge Unternehmerinnen
oder in der Entwicklungshilfe, etwa bei dem Projekt „Partner für Wasser“ der Welthungerhilfe,
bei dem Kindergärten und Vorschulen in Lateinamerika mit sauberem Trinkwasser versorgt
werden.
Der INTERNORGA-Ehrenpreis wurde erstmals 1983 verliehen. Unter den bisherigen
Preisträgern finden sich so bekannte Persönlichkeiten wie Helmut Fahrnschon (1989 –
Geschäftsführer CMA), Dr. Klaus Asche (1993 – Präses der Handelskammer Hamburg), Helmut
O. Maucher (1996 – Präsident Nestlé AG), Dr. Michael Dietzsch (1997 – Bitburger Brauerei,
Präsident des Deutschen Brauer-Bundes), Dr. Manfred Stach (1998 – Vors. der
Geschäftsführung Deutsche Unilever) und Dr. Erich Kaub (2002 – langjähriger DEHOGAPräsident).
Die INTERNORGA 2005, 79. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 4. bis 9. März täglich von 10
bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 900 Aussteller aus 20 Ländern
präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt.
Eintritt für Fachbesucher: 21 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 9 Euro. Der Katalog
kostet 15 Euro.


Kontaktinformationen:
Frank Bumann, Tel. 040 / 3569 2444, Fax: 040 / 3569 2180, E-Mail: frank.bumann@hamburg-messe.de
Weitere Informationen zur INTERNORGA 2005 unter: www.internorga.de

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