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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/Wirtschaftsjunioren Deutschland: Ernst im Gipfel-Spiel Ernst im Gipfel-Spiel Wirtschaftsjunioren fordern in Offenem Brief an Regierungs- und Oppositionsspitzen ergebnisoffene Verhandlungen ohne Machtpoker/ Thorsten Westhoff: Staatsinteresse hat in diesem "sensiblen Moment" absoluten Vorrang Berlin, 16. März 2005. "Wir haben in vielen Gesprächen mit Vertretern des Bundestages und der Bundesregierung den Eindruck gewonnen, dass wir einen ´sensiblen Moment´ erleben: einen Moment, in dem es gelingen könnte, das strategische und taktische Spiel zurückzudrängen und die Sache nach vorn zu bringen". Das sagte Thorsten Westhoff, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren, in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder, SPD-Chef Franz Müntefering, CDU/CSU-Chefin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsidenten Edmund Stoiber: "Wir möchten darum dringend an Sie appellieren, jetzt ernst zu machen und die historische Chance für Deutschland zu nutzen". Natürlich könne das Handeln im Interesse der Bürger und des Staates mit dem Interesse der eigenen Partei und der eigenen Person kollidieren. So könne es beispielsweise Nachteile haben, als Opposition auf das Konto der Regierung einzuzahlen oder als Regierung gegen Ende der Legislaturperiode Maßnahmen auf den Weg zu bringen, deren positive Wirkung sich erst nach der nächsten Bundestagswahl entfalten könne. Doch schon angesichts der geringen Zahl von Bürgern, die der Politik überhaupt noch eine Lösung für die gravierenden Probleme unseres Landes zutrauten, verbiete sich ein weiterer Machtpoker: "Da es um sehr viel mehr geht als um Politiker und Parteien, muss alles auf den Tisch". Dazu gehörten die Erhöhung der Mehrwertsteuer ebenso wie die Streichung der Eigenheimzulage. Die jungen Unternehmer, so Westhoff, bräuchten unter anderem eine deutliche Senkung der Unternehmenssteuern unter Wegfall der Gewerbesteuer, eine jährlich zehnprozentige Erlassung der Erbschaftssteuer bei Betriebsübergaben, statt der Dokumentationspflichten eines Antidiskriminierungsgesetzes einen wirksamen Bürokratieabbau und Hinzuverdienstmöglichkeiten für Arbeitslose. Zur Finanzierung wenden sich die Wirtschaftsjunioren vehement gegen neue Schulden und schlagen stattdessen einen konsequenten Subventionsabbau, kommunale Privatisierungen und Public-Private-Partnership-Programme vor. Thorsten Westhoff:: "Wir haben kein Interesse daran, das auszubaden, was heute durch falsche oder fehlende Weichenstellungen angerichtet wird." Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). Download Offner Brief: http://www.directnews.de/servlets/LoadBinaryServlet/585235/Offener_Brief.pdf Kontaktinformationen: Dr. Thomas Klugkist Pressesprecher Wirtschaftsjunioren Deutschland Breite Straße 29 D-10178 Berlin Telefon: +49 (0)30 - 2 03 08 15 16 Mobil: +49 (0)172 -5 43 80 96 Telefax: +49 (0)30 - 2 03 08 15 21 thomas.klugkist@wjd.de http://www.wjd.de
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