|
www.News-Ticker.org powered by Fotolabor Treml GmbH |
|
|
|
||||||||||||
|
Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/FAZ: Rechtsextremist als Komparse im "Untergang" Rechtsextremist als Komparse im "Untergang" "Bekannte Gesichter aus der Szene haben mitgewirkt" Der 1995 wegen Volksverhetzung verurteilte Rechtsextremist Karl Richter hat laut einem bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe) als Komparse in dem deutschen Spielfilm "Der Untergang" mitgewirkt. Richter schildert dies in der von Verfassungsschützern dem rechtsextremen Spektrum zugeordneten Monatsschrift "Nation und Europa". Im Herbst 2003 seien er und andere Personen gleicher politischer Gesinnung auf dem Bavaria-Filmgelände in Grünwald bei München als Komparsen in den Rollen von Wehrmachtssoldaten, SS-Männern und Angehörigen des "Führer-Begleitkommandos" aufgetreten, sagte Richter der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". In seinen Eindrücken von den Dreharbeiten schreibt Richter, daß er über die Vermittlung einer Casting-Agentur für die Rolle des Adjutanten von Generalfeldmarschall Keitel ausgewählt worden sei. Auf die Frage eines Mitarbeiters der Casting-Agentur: "Ist dein Haarschnitt immer so?" habe er diesen mit Hinweis auf Einsätze bei der Bundeswehr beruhigen können: "Das ist wegen der Wehrübungen. Ich bin Reservist beim Bund, da ist der Haarschnitt so." Während der Dreharbeiten hätten sich "nach und nach bekannte Gesichter aus der Szene" eingestellt. "Man kennt sich, zwinkert sich zu, bleibt unauffällig", berichtet Richter. Die Produktionsfirma des Films, die in München ansässige Constantin Film AG, bestätigte, daß Richter in "Der Untergang" mitgespielt habe. "Der Mann hat als Komparse mitgewirkt", sagte der bei Constantin für Marketing und Vertrieb zuständige Vorstand Thomas Peter Friedl der Zeitung. Die Mitwirkung einiger Rechtsextremisten unter den etwa 3000 Komparsen des Films, davon 1000 in Deutschland, ändere aber nichts an der Grundaussage des Films. "Man muß es nun mal als Tatsache hinnehmen, daß solche Dinge nicht zu vermeiden sind", sagte Friedl. Kontaktinformationen: Jasper von Altenbockum Frankfurter Allgemeine Zeitung Tel.: 0049 (0)69-75 91-14 57 E-Mail: j.altenbockum@faz.de
|
||||||||||||||||||||||||
| Home | Impressum | Disclaimer | Kundenbereich | Jobmaschine für Journalisten |