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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/BJU: Elektronische Steuererklärung hilft Hackern, nicht Unternehmern. Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) kritisiert Pflicht für Unternehmer, an elektronischer Steuererklärung "Elster" teilzunehmen: Big Brother : Software "Elster" für Steuererklärung hilft Hackern, nicht Unternehmern Berlin, den 10.02.05. Auf heftige Kritik stößt beim Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) die neue Pflicht für Unternehmen, die Steuererklärung über die Software "Elster" vorzunehmen: "Das Programm "Elster" wird seinem Namen alle Mal gerecht. Eigentlich sollte die Steuerklärung für Bürger und Unternehmern vereinfacht werden, aber herauskam ein hochgefährliches Instrument, was Hackern und anderen Übeltätern den Zugriff auf vertrauliche finanziellen Daten erleichtert. Das ist noch mehr Dickicht im Steuerdschungel", so die BJU-Bundesvorsitzende Karoline Beck. Nach Ansicht des BJU sei es unverantwortlich von den Finanzbehörden, ein solch risikobehaftetes und ungenügendes Verfahren den Bürgern und Unternehmern zuzumuten. Durch die fehlende Authentifizierung in der Elster-Software könne Jedermann der Firma schaden will, somit im Namen des Unternehmens falsche Zahlen an das Finanzamt weiterleiten. "Elster", so der BJU weiter, sei ein weiterer Schritt einer Reihe von Maßnahmen der Bundesregierung, das Grundrecht des Bürgers auf informationelle Selbstbestimmung auszuhöhlen. "Es geht uns mittelständischen Unternehmern doch nicht darum, irgendwelche Steuertricks zu verschleiern. Wir zahlen unsere Steuern und übernehmen gerne Verantwortung für das Gemeinwesen. Was wir brauchen ist ein gerechtes, einfacheres und transparentes Steuersystem. Das würde die meisten dieser irrsinnigen Maßnahmen sowieso überflüssig machen", so die BJU-Bundesvorsitzende weiter. Der BJU fordert die Regierung im Sinne der bürgerlichen Freiheit auf, endlich die notwendige Steuerreform anzugehen. Auch wendet sich der Verband vehement gegen das geplante "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit", dass es den Finanzbehörden zukünftig möglich machen wird, die finanzielle Situation eines jeden Bürgers nachzuvollziehen. Im Bundesverband Junger Unternehmer haben sich rund 2.000 junge selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen im Alter bis 40 Jahre zusammengeschlossen. Die Mitglieder des BJU sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens mit mindestens zehn Beschäftigten oder 1 Million Euro Jahresumsatz. Kontaktinformationen: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Nina Massek massek@bju.de 030/ 30065 441
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