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Lurgi und NAWARO beschließen Absichtserklärung zum Bau einer Bioethanolanlage im Überseehafen von Rostock Die sächsische NAWARO Chemie GmbH, Espenhain, hat die Lurgi AG, Frankfurt am Main, mit dem Bau einer Anlage zur industriellen Herstellung von Ethanol aus Getreide beauftragt. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt von beiden Unternehmen beschlossen. Die Anlage, die im Überseehafen von Rostock errichtet werden soll, wird zukünftig jährlich aus rund 350.000 Tonnen Getreide 100.000 Tonnen Ethanol herstellen. Anders als Biodiesel, der vor allem aus Raps gewonnen wird und ein Pflanzenöl ist, wird Bioethanol aus Stärke gewonnen. Lurgi bietet Prozesstechnologien zur Ethanolgewinnung an, die nahezu alle stärke- und zuckerhaltigen Materialien als Rohstoff nutzen können, wobei in dieser Anlage Roggen aus dem regionalen Anbau zum Einsatz kommen wird. Mit dem Bau der Anlage, für die Lurgi AG als Generalunternehmer verantwortlich zeichnen wird, soll 2005 begonnen werden. Die Aufnahme der Produktion ist für 2006 geplant. Den Vertrieb des Ethanols aus der geplanten Anlage wird die solvadis gmbh, Frankfurt am Main, übernehmen. Die solvadis ist ein Handelsunternehmen für Basis- und Industriechemikalien. In anderen Teilen der Welt, vor allem in Brasilien und den USA, wird Ethanol als Kraftstoffzusatz schon lange beigemischt. Ausgehend von gesetzlichen Regelungen der EU, die den Anteil von Biokraftstoffen an allen Kraftstoffarten bis 2010 auf 5,75 Prozent steigern will, ist auch für Europa und den deutschen Markt eine bemerkbare Belebung vorherzusehen. In Deutschland ist biologisch erzeugter Ethanol in Vergaserkraftstoffen seit Anfang des Jahres bis zunächst Ende 2009 von der Mineralölsteuer befreit. Gegenüber fossilen Treibstoffen bietet Bioethanol erhebliche ökologische Vorteile. Neben zum Beispiel geringeren Schadstoffemissionen ist der Biokraftstoff biologisch abbaubar und nutzt nachwachsende, heimische Rohstoffe. Im Unterschied zu anderen Bioethanolanlagen wird in dieser Anlage aus den Rückständen der Ethanolproduktion, der sogenannten Schlempe (DDGS), nicht Viehfutter hergestellt, sondern Methan zur energetischen Verwertung gewonnen werden. Der Bau von Anlagen zur Produktion alternativer Kraftstoffe wie Biodiesel und Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gehört zu den Kerngeschäften von Lurgi. Lurgi kann durch innovative Technologien effiziente Lösungen für die anstehenden ökologischen Herausforderungen der Zukunft anbieten. Kontaktinformationen: Susanne Pauer (Leitung) Lurgi AG Lurgiallee 5 60295 Frankfurt am Main (Deutschland) Tel. +49 (69) 5808-2394 Fax. +49 (69) 5808-1109 E-Mail: kommunikation@lurgi.de
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