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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/F.A.Z.: Iranische Regierung besteht auf Urananreicherung F.A.Z.: Iranische Regierung besteht auf Urananreicherung Keine Frist für Atomverhandlungen mit Europäern Die iranische Regierung besteht auf der Urananreicherung, will den Europäern in den derzeit laufenden Atomverhandlungen aber keine Frist setzen. Das hat der iranische Außenminister Kamal Charrasi in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Mittwoch in Berlin gesagt. Seine Regierung erwarte bis zum 15. März nicht ein "definitives Ergebnis" der Gespräche mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien, sagte Charrasi. Iran werde weiter verhandeln, "wenn wir das Gefühl haben, daß die Gespräche positiv gewesen sind". Hohe Politiker und Diplomaten in Teheran hatten in jüngster Zeit davon gesprochen, daß bis Mitte März, wenn eine Bestandsaufnahme des bisherigen Verhandlungsverlaufes vorgesehen ist, eine Einigung erreicht werden müsse. Es wurde sogar damit gedroht, daß anderenfalls die umstrittene Urananreicherung wieder aufgenommen werde. Gegenüber der F.A.Z. bekräftigte Charrasi, daß sein Land nicht zu einem Verzicht auf die Urananreicherung bereit sei. "Aber wir sind bereit, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen." Er bezeichnete "institutionalisierte, tiefe Beziehungen in den Bereichen Technologie, Wirtschaft und Sicherheitspolitik" zwischen den Europäern und Iran sowie Inspektionen der Internationalen Atomenergiebehörde "in allen Anlagen" als Schlüssel zur Beilegung des Konflikts. Iran sei bereit, "objektive Garantien" zu geben, daß es sich nicht um die Herstellung von Atomwaffen bemühe. Ein Stopp der Anreicherung sei schon deshalb keine Lösung, da Iran das Verfahren ja "später" wieder aufnehmen könne, "falls etwas passiert". Charrasi deutete allerdings eine Möglichkeit zur Verständigung an, indem er darauf hinwies, daß vorgeschlagen worden sei, Iran solle die Anreicherung als "joint venture" gemeinsam mit anderen Ländern betreiben. "Wir brauchen praktische Lösungen", fügte er hinzu. Kontaktinformationen: Frankfurter Allgemeine Zeitung Hans-Christian Rößler Tel.: 0049 (0)69-75 91-1956 E-Mail: cvd@faz.de
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