| www.News-Ticker.org Das Presseportal für Redaktionen und Pressestellen |
|
|||
|
|
||||||||||||||||||||
|
Bau des Stahlwerks in Brasilien auf gutem Weg Aufsichtsräte geben Grünes Licht für die Vorwärtsstrategie ThyssenKrupp Steel Die Vorwärtsstrategie der ThyssenKrupp Steel AG, die auf profitables Wachstum in den internationalen Märkten hochwertiger Qualitätsflachstähle zielt, ist durch Beschlüsse der Aufsichtsräte im ThyssenKrupp Konzern in der vergangenen Woche auf den Weg gebracht worden. Die Gremien haben für das strategische Kernstück, die Realisierung des Stahlwerks CSA am Standort Brasilien, ein Investitionsvolumen von 2 Mrd US-$ bewilligt. An dem Projekt wird sich der weltgrößte Erzproduzent Companhia Vale do Rio Doce (CVRD) mit 10 % beteiligen und die Versorgung mit Erz sichern. Außerdem wurden 394 Mio € für den Ausbau der wertschöpfenden Verarbeitungs- und Verdedelungskapazitäten - Warmbandwerke, Gießwalzanlage und Feuerbeschichtungsanlagen - in Deutschland bewilligt. Das brasilianische Hüttenwerk CSA Companhia Siderurgica do Atlantico soll am Küstenstandort Sepetiba im Bundesstaat Rio de Janeiro Mitte 2008 starten und jährlich 4,4 Mio t Brammen produzieren. Vom Produktionsvolumen sollen 2,1 Mio t in Deutschland verarbeitet und veredelt werden, 2,3 Mio t sollen in der Nafta-Region vermarktet werden. Dazu strebt ThyssenKrupp die freundliche Übernahme des führenden kanadischen Stahlproduzenten Dofasco an. Am 28. November hat der Board of Directors des 1912 gegründeten Unternehmens seinen Aktionären einmütig die Annahme des ThyssenKrupp Angebots von insgesamt 3,5 Mrd € (4,8 Mrd C$) empfohlen. Dofasco hat im Geschäftsjahr 2004 mit rund 11.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,2 Mrd. C$ erzielt. „Wir erwarten, dass noch in diesem Jahr die Baugenehmigung für CSA erteilt wird“, erklärt Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Steel AG. „Bisher haben Politik und Behörden in Brasilien das Projekt, das direkt mehr als 3.000 Arbeitsplätze schafft und indirekt mehr als 10.000 Menschen Beschäftigung geben wird, sehr konstruktiv begleitet und wir hoffen auf weitere Unterstützung bei den letzten noch offenen Fragen .“ Die Investition von ThyssenKrupp Steel in das integrierte Stahlwerk umfasst Sinteranlage, Hochöfen, Stahlwerk, Stranggießanlagen und Hafen. Kokerei, Kraftwerk und Nebenanlagen werden von Dritten finanziert, gebaut und betrieben. Das Hüttenwerk zeichnet sich durch eine effiziente Auslegung und optimale Abstimmung von Produktionsstufen und Stofffluss aus. Die neue Produktion in Brasilien ist ein wesentlicher Schritt zur Internationalisierung des Segments Steel. Mit unserer Vorwärtsstrategie, die schwerpunktmäßig den Einstieg im Nafta-Raum und den Ausbau im Heimatmarkt Europa beinhaltet, wird die globale Position im Markt für hochwertigen Qualitätsflachstahl gestärkt. ThyssenKrupp Steel erreicht danach eine Rohstahlkapazität von rund 25 Mio Jahrestonnen und strebt einen Umsatz von mindestens 15 Mrd € an. „Längerfristig wollen wir uns unter den Top 5-Produzenten von Qualitätsflachstahl platzieren. Das bedeutet eine Produktion von 30 bis 40 Mio Tonnen pro Jahr, “ so Köhler. Neuordnung der Stahlaktivitäten im ThyssenKrupp Konzern Die ThyssenKrupp AG hat zum Beginn des Geschäftsjahres 2005/2006 (1. Oktober) die Stahlaktivitäten neu geordnet, nachdem die Konzentration auf das Geschäft mit Flachstahl durch Desinvestitionen abgeschlossen worden war. Die unter dem Dach der ehemaligen Führungsgesellschaft ThyssenKrupp Steel zusammengefassten Business Units Carbon Steel und Stainless Steel haben zudem in den vergangenen Jahren durchgreifende Umstrukturierungen vollzogen und sich in sehr unterschiedlichen Märkten erfolgreich positioniert. Sie operieren zunehmend wie separate Segmente, indem sie sich immer mehr auf ihre Kunden mit eigenständigen, strategischen Ausrichtungen, unabhängigen Produktionsabläufen und Technologien konzentrieren. Die Neuausrichtung unterstützt die künftige strategische Weiterentwicklung beider Bereiche und ist eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft des Konzerns. Die Zwischenholding ThyssenKrupp Steel AG wurde deshalb aufgelöst. Für das Kerngeschäft Stahl sind zwei eigenständige Segmente gebildet worden: das neue Segment Steel (bisher Business Unit Carbon Steel) konzentriert sich ausschließlich auf Qualitätsflachstahl und das Segment Stainless fasst Flachprodukte aus Edelstahl Rostfrei und Nickelbasislegierungen zusammen. Die ThyssenKrupp Stahl AG wurde zum 5. Oktober als Führungsgesellschaft des Segmentes Steel in ThyssenKrupp Steel AG umbenannt. In ihrem letzten Geschäftsjahr 2004/2005 hat die ThyssenKrupp Steel AG mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 1,3 Mrd € einen Rekord nach 916 Mio € im Vorjahr erzielt. Der Umsatz stieg von 13,2 auf 14,8 Mrd €. Die Produktion von Rohstahl sank geringfügig von 16,7 auf 16,5 Mio t, die Zahl der Mitarbeiter von 44.013 auf 43.777 weltweit. Das neue Segment Steel trug ein Ergebnis von fast 1,1 Mrd € bei und erzielte einen Umsatz von 9,7 Mrd € mit rund 31.600 Mitarbeitern. Kontaktinformationen: Erwin Schneider Tel.: +49 (0)203 52-25690 Fax: +49 (0)203 52-25707 Dietmar Stamm Tel.: +49 (0)203 52-26267 Fax: +49 (0)203 52-25707 ThyssenKrupp Steel AG Kommunikation Kaiser-Wilhelm-Straße 100 47166 Duisburg Deutschland Postanschrift Postfach, 47161 Duisburg Deutschland Telefon: +49(0)203 52-1 Telefax: +49(0)203 52-25102
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Home | Impressum | Disclaimer | Kundenbereich | Jobmaschine für Journalisten |