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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/Wirtschaftsjunioren Deutschland: Mehr Arbeit als Hartz Mehr Arbeit als Hartz Wirtschaftsjunioren fordern Standort-Agenda für die kleinen und mittleren Unternehmen/ "Die beste Beschäftigungspolitik ist eine gute Mittelstandspolitik"/ Thorsten Westhoff neuer Bundesvorsitzender Berlin, 19. Januar 2005. "Wer Arbeit will, kann mit einer besseren Verwaltung der Arbeitslosigkeit nicht zufrieden sein. Der muss sich in Deutschland auch mit denen beschäftigen, die Arbeit schaffen: mit den kleinen und mittleren Unternehmen". Das sagte Thorsten Westhoff, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, heute in Berlin. Den Großkonzernen gehe es dank florierender Auslandsgeschäfte wieder gut - aber davon habe der Finanzminister wenig und der Arbeitslose nichts: "Wir brauchen mehr Arbeit als Hartz, und das heißt: mehr Mittelstand als Bürokratie." Während die Großkonzerne sowohl ihre Wertschöpfung als auch ihre Investitionen ins Ausland verlagerten, so Westhoff weiter, sei der weit überwiegende Teil der kleinen und mittleren Unternehmen auch in Zukunft an die nationale Scholle gebunden: "Hier investieren sie, hier haben sie ihre Kunden, hier schaffen sie Arbeit und hier zahlen sie Steuern". Die Schere zwischen den Konzernen und dem Mittelstand werde sich unter dem Druck der Globalisierung noch weiter öffnen: "In wenigen Jahren wird der Mittelstands-Anteil an der Gesamtbeschäftigung nicht mehr bei 70, sondern bei 80 Prozent liegen. Und der Anteil an den Auszubildenden nicht bei über 80, sondern über 90 Prozent". Eine Bundesregierung, die der Arbeitslosigkeit Herr werden wolle, brauche darum zuallererst eine abgestimmte Standort-Agenda für den Mittelstand: einen Fahrplan für die Entbürokratisierung des Gründungsprozesses, für die Entrümpelung des deutschen Arbeitsrechts, für eine radikale Vereinfachung des Steuersystems, für die spürbare Senkung der Lohnzusatzkosten. Darüber hinaus müssten auch Anreize für Investitionen der Konzerne und etwa die Voraussetzungen für eine steuerliche Gleichbehandlung von privaten Arbeitgebern mit Unternehmen geschaffen werden. "An praktischen Lösungsvorschlägen ist ohnehin kein Mangel", so Westhoff: "Die beste Beschäftigungspolitik aber ist eine gute Mittelstandspolitik." Thorsten Westhoff, Unternehmer in Wuppertal, ist seit 1. Januar 2005 Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit fast 11.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). Kontaktinformationen: Dr. Thomas Klugkist Pressesprecher Wirtschaftsjunioren Deutschland Breite Straße 29 D-10178 Berlin Telefon: +49 (0)30 - 2 03 08 15 16 Mobil: +49 (0)172 - 5 43 80 96 Telefax: +49 (0)30 - 2 03 08 15 21 thomas.klugkist@wjd.de http://www.wjd.de
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