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Pressemitteilung übermittelt von directnews. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. direct/FAZ: "Teheran offen für europäische Vorschläge" "Teheran offen für europäische Vorschläge" Iranischer Verhandlungsführer Mousavian gesprächsbereit Iran zeigt sich im Streit über die Urananreicherung offen für europäische Vorschläge. Das sagte Hussein Mousavian, der Leiter der iranischen Delegation bei den Verhandlungen mit den sogenannten EU-3-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie bei der IAEA in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in Teheran. "In unserer Strategie gibt es für eine Atombombe definitiv keinen Platz", hob Mousavian hervor. Beiden Seiten in den Gesprächen in Paris sei klar, daß die weitere Aussetzung der Urananreicherung an Verhandlungserfolge geknüpft sei. Iran werde den Fortgang der Verhandlungen nach drei Monaten zum ersten Mal überprüfen. "Sollte es sich zeigen, daß kein Ergebnis zustande kommt, gäbe es für die Fortsetzung der Verhandlungen keine Basis." Das Zusatzprotokoll ist nach Mousavians Ansicht "das beste Garantie-Instrument bei der Anreicherung". Sollte es den Europäern aber nicht genügen, sei Iran aber dazu bereit, flexibel über europäische Vorschläge zu verhandeln. Mousavian bezeichnete es als "nicht fair, allein Iran herauszupicken", da bekannt sei, daß sechzig Länder Atomreaktoren und vierzig nukleare Forschungseinrichtungen betrieben. Iran plane, binnen eines Jahrzehnts 7000 Megawatt Strom in Atomkraftwerken herzustellen. Das sei weniger als eine amerikanische Studie vorhergesagt habe, die von einem Bedarf an 20 Atomkraftwerken bis 1990 gesprochen hatte. Iran sei aber weiterhin zu einer umfassenden nuklearen Zusammenarbeit mit Rußland bereit. Das russische Angebot für Brennstäbe für das Atomkraftwerk Busher sei jedoch zu teuer. In den Beziehungen zur EU rechnet Mousavian angesichts der in dieser Woche begonnenen Verhandlungen mit einer "völligen Normalisierung" in der wirtschaftlichen, industriellen und technologischen Kooperation. Er stellte der neuen irakischen Führung, die am 30. Januar gewählt werden soll, iranische Unterstützung in Aussicht, sollte sie eine Unterstellung der multinationalen Streitkräfte unter die Vereinten Nationen verlangen. Mit Blick auf das gespannte und belastete Verhältnis zu den Vereinigen Staaten deutete Mousavian an, daß es Aussicht auf Verbesserung gebe: Es würde den Weg eben, sollte Washington den von Iran gezeigten "guten Willen" erwidern. Kontaktinformationen: Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Frankfurter Allgemeine Zeitung Hans-Christian Rößler Tel.: 0049 (0)69-75 91-19 56 E-Mail: h.roessler@faz.de
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